Junge Familie: Weinberg-Wanderung im Remstal

Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen trafen sich am Sonntag, den 27.09.26 fünf junge Familien um gemeinsam durch die Weinberge bei Korb im Remstal zu wandern.
Ursprünglich war der erste Stop am Korber „Fern-Seh-Turm“ geplant, doch dieser war leider wegen Bauarbeiten gesperrt.
Also ging es weiter bergauf bis hinauf auf den Kleinheppacher Kopf, wo der mitgebrachte Proviant gevespert wurde. Nebenbei blieb noch Zeit zum toben und quatschen – und das mit einer herrlichen Aussicht!!
Während unserer Pause konnten wir sogar drei Gleitschirmflieger beim Start und in der Luft beobachten- spektakulär!
Frisch gestärkt ging es weiter, mal durch den Wald, mal steil bergab durch die Weinberge, zu einer weiteren Aussichtsplattform, die ebenfalls einen tollen Blick über das Remstal zu bieten hatte.
Dort wurden die letzten Kekse und Gummibärchen vernascht, bevor es zurück zum Parkplatz ging.
Es war ein rundum gelungener Tag und eine wunderschöne Wanderung!
Vielen Dank an alle Mitwanderer und bis zum nächsten Mal!!
Familie Schick

Bilder von Schick

Brauereiwanderung 2026

Wäschenbeuren / Bad Schussenried / Aulendorf – Einen rundum gelungenen und abwechslungsreichen Ausflug erlebte die Ortsgruppe Wäschenbeuren des Schwäbischen Albvereins am Samstag, den 19.09.2026. 19 unternehmungslustige Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich gemeinsam auf den Weg zu einer kombinierten Kultur-, Wander- und Brauereitour in Oberschwaben.
Der Startschuss fiel bereits am frühen Morgen: Um 7:17 Uhr trat die Gruppe ab dem Marktplatz Wäschenbeuren die Reise an. Über Göppingen ging es mit der Bahn zunächst nach Bad Schussenried. Dort stand die Besichtigung des historischen Klosters Schussenried auf dem Programm. Während der anderthalbstündigen Führung tauchten die Ausflügler tief in die Geschichte des ehemaligen Prämonstratenser-Klosters ein und staunten über das reich verzierte Chorgestühl in der Klosterkirche sowie die beeindruckende Rokoko-Architektur des Bibliothekssaales. Unsere Führerin verfügte über ein profundes Wissen und war mit voller Leidenschaft in ihrem Thema. Wahrscheinlich hätte sie mühelos ihren Vortrag noch ausweiten können, hätten wir nicht mit Blick auf unseren Tages- und Zeitplan den Rückweg zum Bahnhof antreten müssen.
Weiter ging es mit dem Zug nach Aulendorf. Hier wartete der aktive Teil des Tages: Bei bestem Wanderwetter absolvierte die Gruppe eine etwa acht Kilometer lange Rundwanderung, die vorbeiführend am idyllischen Steeger See durch die oberschwäbische Landschaft zog.
Belohnt wurden die fleißigen Wanderer um 15:00 Uhr mit der Einkehr in der Schlossbrauerei Aulendorf. Bei einer spannenden Brauereibesichtigung erhielten die Mitglieder des Albvereins Einblicke in die traditionelle Braukunst, gefolgt von einer gemütlichen Verkostung der regionalen Bierspezialitäten. Interessant war zu sehen, dass auch eine kleine Brauerei mit nur 500 Hektoliter Bierproduktion im Jahr überlebensfähig ist, wenn sie denn das selbst gebraute Bier weit überwiegend in der eigenen Gaststätte inklusive Biergarten vermarktet. Ein gemeinsames Abendessen im Brauereigasthof rundete den geselligen Nachmittag ab.
Gestärkt und voller positiver Eindrücke trat die 19-köpfige Gruppe um 18:32 Uhr schließlich den Rückweg in die Heimat an und erreichte um ca. 20.30 wieder Wäschenbeuren.
Gernot Griebling

Bilder von Griebling, Schartel und Digel

Senioren: Wanderung bei Degenfeld

Zu unserer ersten Wanderung nach der Sommerpause konnte unser Wanderführer Willi sage und schreibe 21, in Worten EINUNDZWANZIG, neugierige Teilnehmer begrüßen. Unter dem Motto „bei den Windrädern um Degenfeld“ stand die Nachmittagswanderung am Sonntag, 06.09.26 an.
Bei der Anfahrt wunderte sich sicher der Eine oder Andere. Wir fuhren nicht nach Degenfeld, sondern durch Weißenstein und weiter Richtung Bartholomä, wo sich auf halbem Weg unser Wanderparkplatz befand. Über den Gipfeln der Bäume sahen wir schon die Rotorblätter einer Windkraftanlage. Bei angenehmer Temperatur und immer leichtem Wind (den brauchen ja die Windräder) führte uns der Weg in den Wald Richtung Lützelalb. Dann tauchte nach kurzer Wegstrecke mitten im Wald der Sockel einer Windkraftanlage auf. Als wir dann am Fuße des Bauwerks angekommen waren, erkannte man erst die riesigen Dimensionen. Auf einer Infotafel waren die Maße zu lesen. Nabenhöhe:139 Meter, Stromerzeugung:120 Mio. kWh pro Jahr, Stückzahl: 16 Windräder – eines davon gehört der „Bürgerinitiative Windpark Lauterstein“. Am Fuße des imposanten Turmes durften wir „Selbstgebranntes“ von unserem Wanderführer genießen. Dann wurde noch ein Gruppenbild gemacht, bevor die Wanderung fortgesetzt wurde.
Auf breiten Waldwegen, durch bestens gepflegten Wald, ging es weiter. Wir überquerten die Verbindungsstraße Weißenstein-Bartholomä und mussten einen kurzen Anstieg bewältigen. Kein Problem!!!! Oben angekommen bot sich uns ein toller Ausblick Richtung Treffelhausen: die Skilifte und ein weiterer Windpark (Schnittlingen-Stötten). Hier wurde noch eine kurze Stärkung angeboten.
Der weitere Weg führte um ein kleines Wäldchen und auf einmal standen wir vor dem erweiterten Gelände des dortigen Steinbruchs. Es wurde schon einiges abgebaut. Nun ging es zurück zu unseren Autos und wir waren gespannt, was unsere Abschlusseinkehr zu bieten hat.
Im Gasthaus „Ställe – das Kneip-o-Rant“ waren die Parkplätze gefüllt und es war viel los. Für uns war im überdachten Außenbereich reserviert. Hier herrscht Selbstbedienung. Trinken bestellen-Essen bestellen-bezahlen, fertig. Jeder bekommt seinen PIEPSER und kann dann, wenn er Laut gibt sein Essen abholen. Funktionierte bestens und auch die Wartezeiten waren nicht zu groß. Das Essen war sehr lecker und es gab nichts zu bemängeln. (Empfehlenswert- man muss sich aber anmelden). Gegen 19:00 Uhr löste sich die Gruppe langsam auf und die Heimfahrt wurde angetreten. Es gab nur positive Äußerungen der Teilnehmer über die Auswahl und Organisation des gesamten Nachmittags.
Besten Dank an den Wanderführer und auf ein neues Unterfangen im nächsten Jahr mit Willi und Frau.
Ein herzliches Dankeschön auch an alle Teilnehmer und vielleicht sehen wir uns bei einer nächsten Unternehmung wieder.
Der Wanderwart
Hansi Ginglseder

Bilder von Ginglseder