Wandergruppe: Weitwanderung

Am Samstag, 18.07.2026 wars wieder so weit. Kurz nach halb acht machten sich acht hochmotivierte und bestens gelaunte Wanderinnen und Wanderer auf den Weg nach Donzdorf, wo wir gegen 18.30 Uhr zum Abendessen in der Waldschenke ankommen wollten. Vor uns lagen beim Start aber halt noch rund 34 km, gespickt mit 1.050 Höhenmetern rauf und runter. Bei herrlichem Wanderwetter ging es gleich mal rauf auf den Hohenstaufen, nach einem kurzen Rundumblick und Fotoshooting mit der „Lady in red“ stiegen wir auf der anderen Seite Richtung Jugendherberge wieder ab und liefen über den Aasrücken zum nächsten Zwischenziel, dem Hohenrechberg. Oben angekommen gab es die erste Vesperpause, damit wir für die nächste Etappe wieder genug Energie hatten. Erst mussten wir runter nach Rechberg, dann weiter zum Fuß des Stuifen, über den Stuifen-Südhang-Trail, den Tannweiler Weg und den Schwarzhorn-Ostflanken-Trail zur Reiterleskapelle. Nach einer Trinkpause und einigen Powerriegeln nahmen wir den Anstieg aufs Kalte Feld in Angriff und erreichten dort kurz nach 13 Uhr den höchsten Punkt der Tour, das Franz-Keller-Haus (781 m), wo wir Mittagspause machten.

Überm Filstal braute sich schon ein Gewitter zusammen, was uns dann veranlasste, nach 45 Minuten bereits wieder weiterzugehen, hatten wir doch noch fast die Hälfte der Strecke vor uns. Quer übers Kalte Feld, vorbei an den Degenfelder Sprungschanzen gings nochmals aufwärts zum Galgenberg mit tollem Blick über Nenningen und das Lautertal – und auf den Regen, welcher im Filstal bereits niederging. Darum stiegen wir auch zügig ab nach Nenningen, und füllten dort beim Bäcker Geiger unsere Energiespeicher mit Kaffee und Kuchen für die Schlussetappe nochmals auf. Beim anschließenden Anstieg hoch zum Messelstein streifte uns das Gewitter dann doch noch, und so ging es in Regenkleidung durch den Wald vollends rauf auf die Hochfläche. Nach 45 Minuten ließ der Regen nach und wenig später kam auch die Sonne wieder zum Vorschein, so dass wir den tollen Ausblick vom Messelstein und Rötelstein auf die 3 Kaiserberge und das Filstal trocken genießen konnten. Kurz nach Oberweckerstell ging es dann durch die „grüne Hölle“ abenteuerlich runter Richtung Donzdorf, und nachdem wir auch noch Unterweckerstell und den Simonsbach-Stausee passiert hatten, kamen wir um 19 Uhr müde, hungrig, aber sehr zufrieden in der Waldschenke an. Nach einem sehr leckeren Abendessen setzten sich alle gerne in die bereitstehenden Fahrzeuge für den Rücktransport nach Wäschenbeuren. Ganz herzlichen Dank an Susanne und Uli fürs Abholen! Es war ein wunderschöner Tag mit einer tollen Gruppe in unserer herrlichen Landschaft – fast wie Urlaub! Danke fürs Mitwandern!

Ulrike und Markus Wahl

Familiengruppe: Wanderwochenende in Pfronten

Vom 10. bis 12. Juli 2026 verbrachten die Jungen Familien ein abwechslungsreiches und erlebnisreiches Wanderwochenende im Allgäu. Sechs Familien mit insgesamt 12 Erwachsenen und 12 Kindern machten sich am Freitagnachmittag trotz voller Autobahnen auf den Weg nach Pfronten.
Pünktlich um 16 Uhr stand bereits der erste Programmpunkt auf dem Plan: der Besuch der Glasbläserei Endres. Bei einer beeindruckenden Vorführung zeigte Herr Endres mit großer Begeisterung, wie aus einem einfachen Glasrohling kunstvolle Werke wie Glücksschweine, Delfine, Glaskugeln oder Trinkgläser entstehen. Die einstündige Vorführung begeisterte Groß und Klein gleichermaßen und bot spannende Einblicke in das traditionelle Handwerk. Anschließend ging es weiter zur Unterkunft Haus St. Hildegard, wo die Gruppe herzlich empfangen wurde. Nach dem Beziehen der Zimmer ließ man den ersten Tag bei einem leckeren Abendessen gemütlich ausklingen.

Der Samstag begann bei strahlendem Sonnenschein – beste Voraussetzungen für die geplante Wanderung durch die beeindruckende Höllschlucht am Edelsberg. Die abwechslungsreiche Tour führte entlang eines wilden Gebirgsbaches mit zahlreichen kleinen und großen Wasserfällen. Zunächst ging es über einen breiten Forstweg, später über wurzelige und steinige Pfade, teilweise mit Drahtseilen gesichert, stetig bergauf. Oben angekommen, führte der Weg über idyllische Alpweiden bis zur Kappeler Alp, wo die Wandergruppe bei einer wohlverdienten Hüttenrast die herrliche Aussicht auf die Allgäuer Bergwelt genießen konnte. Gestärkt setzte die Gruppe ihre Wanderung vorbei an der Hündeleskopfhütte – der ersten vegetarischen Berghütte der Alpen – fort und kehrte schließlich nach einer rund acht Kilometer langen Tour mit etwa 450 Höhenmetern zu den Autos zurück. Da die Kinder auch nach der Wanderung noch voller Energie waren und das sommerliche Wetter zum Verweilen einlud, ging es anschließend an den Weißensee. Dort konnten sich alle beim Schwimmen erfrischen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

Am Sonntag hieß es zunächst Koffer packen und die Zimmer räumen, bevor die letzte Wanderung des Wochenendes begann. Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz Eisenberg. Von dort führte der Weg zunächst nach Weizern zur örtlichen Käserei. Bei einer interessanten Führung erfuhren die Teilnehmer, wie die Heumilch von fünf regionalen Bauern zu hochwertigem Käse verarbeitet wird. Natürlich durfte auch eine Käseverkostung nicht fehlen. Anschließend wanderte die Gruppe weiter zur Burgruine Eisenberg, wo bei herrlichem Ausblick das mitgebrachte Vesper genossen wurde. Mit einem traumhaften Panorama auf die Allgäuer Alpen führte der Weg schließlich zurück zu den Autos.

So fand ein rundum gelungenes Wochenende seinen perfekten Abschluss im Biergarten in Geislingen an der Steige – mit guter Stimmung, netten Gesprächen und schönen Erinnerungen. Die Teilnehmer blicken auf ein tolles Wochenende mit vielen schönen Wanderungen, spannenden Besichtigungen, bestem Wetter und zahlreichen gemeinsamen Erlebnissen zurück.

Familiengruppe: Erlebnistag auf dem Hornberg

Am 14. Juni 2026 trafen sich die jungen Familien mit insgesamt 13 Erwachsenen und 9 Kindern zu einem spannenden Erlebnistag auf dem Flugplatz Hornberg.
Nach der Ankunft am Fluggelände der Fliegergruppe Waldstetten wurden wir vom Vorsitzenden Christoph herzlich und familiär empfangen. Nach einer kurzen Einführung in den Tagesablauf startete ein informativer Rundgang über das gesamte Flugplatzgelände Hornberg.
Für die Kinder hatte Enrique ein Kreuzworträtsel vorbereitet, das während des Rundgangs gelöst werden musste. An verschiedenen Stationen erklärten die Segelflug Piloten Christoph, Stefano, Janis, Patrick und Dominik anschaulich die Grundlagen des Segelflugs. Dabei erfuhren wir Wissenswertes über die verschiedenen Startarten wie den Windenstart und den Flugzeugschlepp, die Entstehung und Wichtigkeit von Thermik, sowie die besonderen Windverhältnisse auf dem Hornberg. Beeindruckend war auch die Tatsache, dass erfahrene Segelflugpiloten bei guten Bedingungen Strecken von 700 Kilometern und mehr an einem Tag zurücklegen können. Zudem erfuhren wir, dass die Ausbildung zum Segelflugpiloten bereits ab einem Alter von 14 Jahren begonnen werden kann.
Zwischen Theorie und Praxis wurden wir von der Fliegergruppe Waldstetten mit leckeren Roten Würsten, Muffins und kühlen Getränken bestens versorgt. Im Anschluss wurde das Kreuzworträtsel gemeinsam aufgelöst. Als besondere Überraschung erhielten alle erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein 50 Zentimeter großes Styropor-Segelflugzeug zum selber fliegen lassen.
Gut gestärkt und voller Begeisterung konnten anschließend die verschiedenen Segelflugzeuge aus nächster Nähe besichtigt werden. Besonders die Kinder hatten große Freude daran, die Cockpits zu erkunden und die zahlreichen Knöpfe und Hebel zu entdecken.
Der geplante Rundflug musste leider aufgrund des starken Windes und der damit verbundenen Sicherheitsvorgaben entfallen. Dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch.
Nach fast vier Stunden eines einzigartigen Flugplatzerlebnisses auf dem Hornberg traten wir die Heimfahrt nach Wäschenbeuren an – mit vielen interessanten Eindrücken, neuen Erkenntnissen und schönen Erinnerungen im Gepäck.
Schon heute möchten wir auf das Flugplatzfest der Fliegergruppe Waldstetten am 03. Oktober 2026 hinweisen. Hierzu sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Fliegergruppe Waldstetten für die hervorragende Organisation, die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke in die Welt des Segelflugs.
Jannis Gölz

Bilder von Gölz

Wanderwoxhe Toskana (3) – Cinque Terre und Equi Terme

Am fünften Tag unserer Wanderwoche in der Toskana haben wir uns aufgeteilt in zwei Gruppen. Die größere Gruppe besuchte das Weltkulturerbe, gleichzeitig Nationalpark, Cinque Terre am Ligurischen Meer. Cinque Terre (Fünf Gebiete), das sind fünf aneinandergereihte Dörfer an dieser klimabegünstigten Küste, die malerischer kaum sein könnten. Bunte Häuser drängen sich an der Steilküste in enge Täler zwischen Felsen, Weinbergen und Olivenhainen. Man erreicht diese Dörfer entweder über eine Bahnlinie, die von einem Tunnel in den anderen fährt und kurze Blicke dazwischen auf das Meer gestattet. Oder man nimmt die Bootsverbindung von Dorf zu Dorf, die jedoch unseren Leuten verwehrt blieb: zu starker Seegang. Man ist dort gewiss nicht allein unterwegs. Viele, viele Touristen wollen sich die pittoresken Dörfer mit den Häfen und mit Burgen anschauen. Italien hat bereits Maßnahmen ergriffen, den Touristenstrom zu begrenzen. Dazu gehören Verhaltensregeln, die mit Bußen geahndet werden, Gebühren für Wanderwege, Einbahnverkehr auf Wanderwegen zur Hochsaison oder teurere Zugfahrkarten für Nicht-Einheimische im Sommer sowie an Wochenenden. Unsere Leute waren trotzdem begeistert von Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso al Mare.

Ein kleinerer Trupp machte an diesem Donnerstag zwei Ausflüge. Die Fahrt nach San Terenzo Monti dauerte nicht lange und wir gelangten in ein altes Bergdörflein. Dort befindet sich das vom italienischen Bildhauer Pietro Cascella (1921–2008) 1997 aus Carrara-Marmor geschaffene Hauptgedenkmonument „Gefallene von San Terenzo“. Es erinnert an die Massaker der deutschen Waffen-SS im Jahr 1944 in diesem Ort und in umliegenden Dörfern. Insgesamt wurden bei den Aktionen der 16. SS-Panzergrenadier-Division „Reichsführer SS“ zusammen mit den italienischen faschistischen paramilitärischen schwarzen Brigaden über 400 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder zum Teil bestialisch ermordet. Im Gedenken daran haben wir Blumen am Denkmal abgestellt.

Der Zweite Ausflug führte uns nach Equi Terme, einem Kurort mit schwefelhaltigen Quellen. Eine kurze Wanderung führte durch den verschlafenen Ort zu offenen Badetümpeln, wo aufsteigende Blasen die Thermalquelle anzeigen. Das haben wir natürlich für ein erfrischendes, gesundes Bad genutzt.

Inspiriert durch diesen Kurztrip haben wir das Programm des Freitags angepasst und sind von Monzano nach Equi Terme gewandert. Eine wunderschöne Tour am Fuße des Pizzo D’Ucciello, der die Gegend um Gragnola, Monzano und Equi Terme mit seiner markanten Bergform beherrscht. Viel schattenspendender Wald und wieder mal ein herrliches kleines Bergdorf (Aula) begleiteten uns auf der Wanderung. Und erneut wurden die Quelltöpfe zur Erfrischung genutzt.

Den Abschluss unserer Wanderwoche bildete dann der erneute Besuch der örtlichen Pizzeria in Gragnola. Bei Pizza, Salat und Vino ließen wir die Woche Revue passieren und alle waren sich einig: diese Ecke der Toskana ist eine Reise wert. Dankeschön an alle, die dabei waren.

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Behrendt und Digel

 

Wanderwoche Toskana (2) – Meer und Berge

Am Dienstagmorgen hingen tiefe Wolken in den Bergen rund um Gragnola. Das veranlasste uns zur einer Programmänderung: statt in die Berge fuhren wir ans Meer bei Porto Venere. Auch dort kann man Höhenmeter machen und das direkt über der Steilküste zum Ligurischen Meer. Wir wanderten 7 km über viele Stufen (250 hm) an der Küste und im Pinienwald, schwitzten in der Sonne, waren dankbar für schattenspendende Bäume und für den kleinen Verkaufsstand mit Espresso, Kaltgetränken und Snacks am Start und am Ende unserer Wanderung. Die meisten zog es dann schnell wieder in unsere Unterkunft (der Pool hatte große Anziehungskraft!), während ein Grüppchen noch das wunderschöne Hafenstädtchen Porto Venere erkundete. Abends wurde selbst gekocht, es gab Spaghetti mit einer Fleischsoße und einer Gemüsesoße plus Vino je nach Gusto.

Mittwochs konnten wir den vorgesehenen Programmpunkt vom Dienstag nachholen. 30 km Anfahrt zum Parcheggio Campocecina (Parkplatz) waren angesichts der Kurverei und den engen Sträßchen schon anstrengend. Zwei entgegenkommende Laster mit riesigen Marmorblöcken als Ladung sorgten für den ersten Schweißausbruch! Und dann ging es wandernd gleich den Berg hoch. Zunächst am Refugio Carrara (Berghütte) vorbei und knapp unter dem Gipfel des Monte Borla (1.476 m) entlang, öffnete sich dann der Blick auf erste Steinbrüche des berühmten Carrara-Marmors. Alles glitzernd weiß und mit einem gewissen Staubmoment im Mund, Sprengungen und Motorengeräusche im Ohr, man kann sich dort dem Marmor nicht entziehen. Unsere Langwanderer nahmen dann noch den eindrucksvollen Monte Sagro in Angriff. Von 1.268 m ging es hinauf zur Spitze auf 1.781 m. Und zur Belohnung riss während des Abstiegs auch noch die Nebelwand auf, so dass die Sicht auf die großen Marmorsteinbrüche offen war. Die anderen hatten sich in der Zwischenzeit im Refugio ein Bierchen und eine Brotzeitplatte gegönnt, war auch schön! Mit einem wahren Grillfest an der Unterkunft ging der Tag würdig zu Ende.

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Behrendt und Digel

 

 

Wanderwoche 2026 in der Toskana (1) – Anfahrtstag, Anwandern und Sapori-Fest

Die Wanderwoche 2026 führte unsere Gruppe mit 21 Personen in die Toskana nach Italien. Für die Fahrt nach Gragnola, einem kleinen Ort in den Apuanischen Alpen (Teil des Apennin), hatten wir viel Verkehr befürchtet, da der Brenner wegen einer Demonstration gesperrt war. Doch die Fahrt verlief bis nach Italien hinein ohne Stau und so waren alle rechtzeitig und wohlbehalten angekommen. Das Pretola Steinhaus präsentierte sich aufgeräumt, sauber und trotz seines Alters (von 1793) modern eingerichtet mit allem, was man als Gruppe benötigt. Insbesondere der tolle Pool hinter dem Haus ist beeindruckend schön. Zimmerverteilung und Orientierung schlossen sich an, bevor wir dann an diesem ersten Abend in die örtliche Pizzeria zum Essen gingen.

Den Sonntag wollten wir für eine erste Wanderung nutzen, und zwar direkt von unserer Unterkunft aus. Hoch über dem Ort Gragnola thront die Adlerburg (Castello dell’Aquila) und dorthin führte uns der Weg. Wohl aus dem 14. Jahrhundert stammend, gehörte die Burg einst dem Adelsgeschlecht der Malaspina. Sie ist gut erhalten und dient heute als Hotel und Eventlocation mit angrenzendem (aber noch im Bau befindlichem) Park Elisier d’Amore. Nachdem wir den Ausblick auf den Ort und die umliegenden Täler genossen hatten, ging es weiter im Wald noch höher hinauf. Die Rundwanderung mit ca. 13 km und 410 Höhenmetern hatte es durchaus schon in sich. Somit war das abendliche Vesper auf der Terrasse unserer Unterkunft absolut verdient.

Für den Montag hatten wir uns etwas Besonderes vorgenommen. Eine eher kleine Wanderung und dann der Besuch des regionalen Festes „Sapori“ in Fivizzano, dem Hauptort der Gemeinde. Wandernd ging es hinaus aus Fivizzano zum Ort Verrucola, der auch mit einer sehenswerten Malaspina-Burg gesegnet ist. Ziemlich eben (insgesamt nur 150 hm) erreichten wir den nächsten Ort Pognana und schließlich die Attraktion der Wanderung, einen hübschen Wasserfall und ein natürliches Becken, das auch zum Baden genutzt wurde. Auf dem Rückweg wurde die Gruppe noch kurz von einem Regenschauer „begossen“, was aber in Fivizzano schnell vergessen war. Verkaufs- und Probierstände waren in allen Gässchen des malerischen Ortes zu finden mit regionalen Speisen und Getränken oder Handwerkskunst. Man gönnte sich eine Focaccette mit oder ohne Fleisch, frittierte Acciughe, ein Glas Vermentino Rosso oder einen Espresso und ein Eis. Abends haben dann einige noch die Vorführungen der Fahnenschwinger aus Fivizzano verfolgt.

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Behrendt und Digel

 

Herzlichen Dank an alle Pfingstmarktbesucher

„Faschd a weng z’hoiß“ so und so ähnlich lauteten die Kommentare am Pfingstmarkt 2026 und trotzdem sorgten fleißige Helferinnen und Helfer für einen erfolgreichen Pfingstmarkt an und in unserem Albvereinszelt am Schulparkplatz. Jung und Alt erfreuten sich an unserem Angebot mit leckeren Speisen, gebackenem Camembert und Maultaschen mit Kartoffelsalat, an den frischen Getränken und der Möglichkeit, draußen und drinnen gemütlich zu sitzen. Unser Ablauf sorgte dafür, dass kaum einmal längere Schlangen entstanden, sodass es keine großen Wartezeiten gab. Vielen Dank an die Besucher, die bestimmt nächstes Jahr wiederkommen. Großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die in der Küche schuften, an der Kasse und der Essens- wie Getränkeausgabe arbeiten, Geschirr und Müll einsammeln, Nachschub transportieren und natürlich Aufbau und Abbau bewerkstelligen. Danke schön auch an die KuchenspenderInnen, deren „Geschöpfe“ immer wieder höchstes Lob bekommen. Es ist großartig, dass so viele mit anpacken. Mit einem solchen Team kann man was leisten.

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Ginglseder

 

Familiengruppe: Wanderung bei Bad Boll

Erster Sonntag im Mai, angenehme Temperaturen und leichter Sonnenschein. Was bietet sich da mehr an, als eine gemeinsame Wanderung zu unternehmen? Das dachten sich auch die neun jungen Familien, die sich auf den Weg nach Bad Boll machten. Neben den „alten Hasen“ beteiligten sich auch zahlreiche neue Wanderfamilien an der Tour durch den Boller Wald, was uns besonders gefreut hat. Ganz im Sinne des Albvereins startete die Wanderung mit einem ersten Anstieg. Durch das gute Miteinander in der altersgemischten Gruppe liefen selbst die Kleineren oft ohne Schwierigkeiten mit und wenn die Kräfte schwanden, wurden sie auch mal von den Größeren getragen. Alt und Jung wurden mit einem schönen Blick auf die Alb und einer vielfältig blühenden Landschaft belohnt. Ein herzlicher Dank an alle Mitwanderer. Bis zum nächsten Mal – am Sonntag, 14. Juni 2026 bei den Segelfliegern auf dem Hornberg.

Familie Otte

Bilder von Otte

 

Senioren: Wanderung bei Schlierbach

Am Sonntag, den 03.05.2026 stand die nächste Wanderung der Seniorengruppe im Jahresplan. Allerdings fand eine Planänderung statt. Wir wanderten nicht bei Degenfeld (aus terminlichen Gründen verlegt in den Juni), sondern bei Schlierbach.

Eine Gruppe von 14 Personen startete bei sommerlichen Wetterbedingungen an der TRC Gaststätte des dortigen Tennisclubs, wo wir dann zum Abschluss einkehren wollten. Wir nahmen den Jubiläumsweg der Ortsgruppe Schlierbach aus dem Jahre 2017 in Angriff. Am Rand vom Ort spazierten wir an neuen Häusern und gepflegten Gärten vorbei, bis wir die Landstraße nach Hattenhofen überquerten. Nun ging es, immer leicht ansteigend, in einen lichten Laubwald hinein. Der Weg war von Holzerntemaschinen, die sicher im Winter hier unterwegs waren, etwas ramponiert und man musste schon etwas aufpassen, wo man hintrat. Da es aber trocken war, konnte dieses Wegstück ohne Probleme überwunden werden und es folgte ein idyllischer Weg. Mit den Augen konnte man ihn sehen und mit der Nase konnte man ihn riechen, den Bärlauch! Ganze Areale waren von ihm bewachsen. Seine beste Zeit war aber schon vorbei, denn er stand in vollster Blüte. An der nächsten Wegkreuzung machten wir unsere schon traditionelle Rast für eine „kleine“ Stärkung. Hier blühten schon die Maiglöckchen und man konnte direkt an den Pflanzen die Unterschiede im Wachstum sehen. (Verwechseln kaum möglich). Wir überquerten nun die Straße nach Owen und es folgte ein schmaler Weg, der als Waldlehrpfad mit mehreren Schautafeln ausgestattet ist. Danach kamen wir zum Grillplatz „Kreuzeiche“, der auch von der hiesigen Ortsgruppe angelegt ist und gepflegt wird. Weiter ging es und es änderte sich der Wald: bisher Laubwald und nun ein kurzes Stück Nadelwald, welch ein Unterschied. Aus dem Wald heraus und es folgt ein Wiesenweg, vorbei an Gartengrundstücken und durch Streuobstwiesen bis zu unserem Ziel. Noch kurz aus den Wanderschuhen und ab in die Gaststätte, zum gemütlichen Teil. Nun wurde der Nachmittag mit lebhafter Unterhaltung nachbereitet und für gut befunden. In der reichhaltigen Speisekarte war für jeden Geschmack etwas zu finden und so wurde es mit jedem vollen Teller, der an den Tisch kam, etwas stiller. Wir genossen das gute Essen und den gemütlichen Aufenthalt im hellen Wintergarten. Gegen 19:00 Uhr wurde der Heimweg angetreten, und wieder war ein unterhaltsamer Mittag abgeschlossen. Besten Dank an alle Mitwanderer und vielleicht bis zu einer der nächsten Unternehmungen.

Der Wanderführer und Wanderwart, Hansi Ginglseder

Bilder von Ginglseder

Wandergruppe: Zu den Kelten bei Hochdorf

Em Kelta-Museum en Hochdorf bei Enzwaihinga hend mir Wanderer erfahra, dass mir em Ländle mol wieder ganz vorna dra send. Do liegt nämlich der allergröschte onder de keltische Kloi-Kenig em Keller uff seim Schäßloh. Beziehungsweise liegt do sei Nochbildung uff ra Nachbildung von seim bronzena Schäßloh en der Nochbildung vo saira Grabkammer. Dr orginale Kerle, also saine Gnocha halt, liegat au em Museum, aber en ra vollglimatisierta, wohltemperierta ond luftfeichtigkeitsmäßig ideal eigstellta Vitrine. Do kommsch ens überlega, ob de net selber au mal so liega willsch. Also halt später, wenn`s dann amol soweit isch moin i. Aber jetz gschwend zom Superlativ. Der Kerle war tatsächlich über oin Meter achtzig grauß. Domals war des a Riese. So an graußa Kloi-Kenig geits nergeds soscht.
Mir hand nadierlich no viel mai erfahre iebert Kelta bei dera Fiehrung, die mir keht hend von dera Museumspädagogin namens Knopf. Abr s`meischte habbe scho wieder vergessa, bis eba auf den graußa Kerle. Es lohnt sich also, do no zom Fahra. Sche wandra kam r au no dromrom, zom Beispiel zu saim nochbauda Grabhügel ganz en dr Nähe. 60 Meter em Durchmesser ond 6 Meter hauch. Mr ka nuffsteiga.
S‘war a wunderschener Dag dohieba em Strohgäu. Dankschee an älle Mitwanderer!
Scheffe

Bilder von Behrendt