Wandergruppe: Spitzenberg bei Kuchen

Am letzten Sonntag im März stand eine Tour zum Spitzenberg (bei Kuchen) auf dem Programm. Mit Bus und Bahn traf man Punkt 12:00 Uhr in Kuchen ein, wo sich die 14 Teilnehmer dann auf den Weg machten.

Nachdem man den Ort hinter sich gelassen hatte, galt es erstmal eine ordentliche Steigung durch den Wald hinauf nach Oberböhringen zu bewältigen. Unerwarteterweise traf man auf dem letzten Waldstück und auf der Hochfläche tatsächlich auf eine fast geschlossene Schneedecke. Vorbei am Golfplatz Bad Überkingen ging es durch üppige Bärlauch Bestände stramm Richtung Spitzenberg. Der „Gipfel“ war zwar nicht unbedingt spektakulär, aber umso geschichtsträchtiger. Kurz darauf gab es eine kurze Rast, um das mitgebrachte Rucksackvesper nicht länger mit sich herumtragen zu müssen. Das nächste Zwischenziel war der Burren mit seiner fantastischen Rundumsicht. Dann hinabzum Grünenberg, vorbei an einem sehenswerten Feuchtbiotop Richtung Gingen. Es kam jetzt auch immer mehr die Sonne durch und durch einen schön angelegten Obstbaumlehrpfad erreichten wir nach ca. 14 km. so gegen 17:00 Uhr Gingen, wo im Gasthaus Filseck eine gelungene Abschluss Einkehr den Tag abrundete. Auch bei der Heimfahrt war auf die Öffentlichen wieder Verlass, so dass man pünktlich zur Tagesschau wieder in Wäschenbeuren war.

Jürgen Scherer

Bilder von Behrendt

Mitgliederversammlung

Vorstand Hans-Jürgen Digel konnte im Foyer der Bürenhalle zahlreiche Mitglieder, Jubilare und als Gast auch Herrn Bürgermeister Hagenlocher begrüßen. Dieser richtete danach ein Grußwort an die Versammlung, in dem er das ehrenamtliche Engagement im Verein und den Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in Wäschenbeuren hervorhob. Im Jahresbericht 2025 wurde an die seit der letzten Versammlung verstorbenen Mitglieder erinnert: Margot Beck, Hans Stollenmaier, Ingrid Löwenthal, Josef Weber, Martin Schäffler und Siger Stadelmaier. Die Entwicklung der Mitgliederzahl war zuletzt erfreulich: die Zahl stieg von 257 auf 263 Mitglieder und auch zu Beginn des Jahres 2026 konnten bereits drei neue Mitglieder begrüßt werden. Über das Wanderjahr 2025 mit zahlreichen Aktivitäten und Höhepunkten wurde mit Bildern nochmals berichtet und ein Ausblick auf 2026 fehlte ebenfalls nicht. Im Kassenbericht wurde verdeutlicht, dass im vergangenen Jahr ein kleines Plus erwirtschaftet wurde. Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2027 wurde dies positiv aufgenommen. Die Kassenprüfer testierten dem Kassierer Manfred Rupp eine einwandfreie Kassenführung und somit wurde er einstimmig entlastet. Auch die Entlastung des Vorstands erfolgte einstimmig. Anschließend berichteten die Fachwarte für Familien, für Senioren und für Wegearbeit über das Geschehen in 2

Einen besonderen Punkt stellen bei der Mitgliederversammlung immer die Ehrungen der Jubilare und die Ehrungen für besondere Verdienste dar. In diesem Jahr konnten zwei anwesende Jubilare geehrt werden: für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Frau Elisabeth Peter geehrt und erhielt Urkunde, Ehrennadel und einen Geschenkkorb. Frau Susanne Rupp wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt und erhielt Urkunde, Ehrennadel und ein Geschenk. Entschuldigt waren die Jubilare Gerhard Röth (50 Jahre), Margarete Weber (50 Jahre) und Hermann Knoblauch (25 Jahre). Sie werden in den nächsten Wochen persönlich besucht und geehrt. Eine Silberne Ehrennadel bekam Rainer Kühner für sein Engagement im Verein, insbesondere für die jahrelange Durchführung der Brauereiwanderungen seit 2010. Auch Heike Clement erhielt die Silberne Ehrennadel für ihre Arbeit im Verein, wo sie seit 2009 als Wanderführerin aktiv ist und seit 2013 im Ausschuss als Beisitzerin.

Bei den Wahlen wurden die Amtsinhaber/innen, soweit sie sich erneut zur Wahl gestellt hatten, einstimmig wiedergewählt: 1. Vorstand Hans-Jürgen Digel, Beisitzerin Heike Behrendt, Kassenprüfer Hansi Ginglseder. Sehr erfreulich ist, dass sich mit Dr. Ralf Over wieder jemand für die Funktion des 2. Stv. Vorstands gefunden hat. Ein Dankeschön ging an den ausscheidenden Beisitzer Wolfgang Bertele. Es erfolgte noch der Hinweis, dass Manfred Rupp im Ausschuss als Wegewart in der Nachfolge für Hansi Ginglseder gewählt wurde.

Vielen Dank an alle Helfer, die einen zügigen und guten Ablauf der Versammlung ermöglichten.

Vorstand Hans-Jürgen Digel

Bilder von Digel

Senioren: Wanderung bei Alfdorf

Am Sontag, dem 08.03.2026, stand wieder eine Nachmittagswanderung im Wanderplan der Senioren. Ein Wetter wie aus dem Bilderbuch war uns beschert. Sonnenschein, angenehme Temperatur und fast Windstille garantierten eine wunderschöne Nachmittagswanderung. So konnten unsere Organisatoren (neu), Monika und Gert Singer, eine stattliche Gruppe von 18 Teilnehmenden begrüßen. Unsere Fahrt ging über Lorch nach Alfdorf-Enderbach, wo die Wanderung am Gasthaus „Lamm“ begann.

Schuhwechsel und kurzes Sammeln, dann ging es los. Auf der Hochfläche wanderten wir zum Warmwerden ein kurzes ebenes Stück, bevor es hinabging ins Leintal. Unten angekommen lag rechts des Weges die Strübelmühle, wo Planwagenfahrten durchs Siebenmühlental angeboten werden. Hatten wir als Schwäbischer Albverein im Sommerferienprogramm im Jahre 1993 angeboten. Weiter ging es entlang der Landstraße nach Gschwend auf einem Rad- und Fußweg. Beim Spitzenbach verließen wir den Radweg und stärkten uns während einer Verschnaufpause, bevor es wieder im Wald einige (100 m) Höhenmeter zu bewältigen gab. Da wir ja nicht auf der Flucht waren und uns Zeit lassen konnten, erreichten alle, nach doch anstrengendem Anstieg, wieder die Hochfläche. Der Lohn, nach der Mühe, war ein toller Blick über Alfdorf und im Dunst die „Drei Kaiserberge“. Nun ging es auf der Ebene gemütlich bis zu unserem Ziel, dem Gasthaus „Lamm“, wo wir angemeldet waren. Nach etwa 7 km Wegstrecke und doch gut zwei Stunden Gehzeit waren alle froh, die Beine unter den Tischen im Lokal ausruhen lassen zu können. Bis das gute Essen auf den Tischen war, unterhielt man sich noch intensiv über die vergangenen Stunden. Ein schöner Nachmittag war vorbei und wir machten uns auf den Heimweg. Besten Dank an die Organisatoren, die alles bestens vorbereitet hatten, und an alle, die dabei waren.

Der Wanderwart Hansi Ginglseder.

Bilder von Ginglseder

Wandergruppe: Beeindruckend mahnende Führung im Hotel Silber in Stuttgart

Wir haben uns sehr über das riesengroße Interesse gefreut: Innerhalb von zwei Tagen war die Veranstaltung des Schwäbischen Albvereins ausgebucht. Es tut uns sehr leid, dass wir einige Anmeldungen absagen mussten!

Am vergangenen Sonntag machten sich dreiundzwanzig Albvereinler und Interessierte mit den Öffis auf den Weg nach Stuttgart. Ziel war das Hotel Silber. Hinter dem harmlosen Namen steckt das ehemalige Gestapo-Hauptquartier von Württemberg und Hohenzollern. Bereits während der Weimarer Republik diente das einstige Hotel der politischen Polizei, welche die linksgerichtete KPD beobachtete und verfolgte, die rechtsgerichtete NSDAP nur beobachtete. Die politische Polizei der Weimarer Republik war Wegbereiter für die Gestapo des NS-Regimes. Verfolgt wurden keine Verbrecher im herkömmlichen Sinne, sondern Menschen, die sich kritisch gegenüber dem NS-Regime äußerten. Es begann alles ganz harmlos mit verzerrten Zeitungsberichten und Stimmungsmache. Andersdenkende und Minderheiten wurden zunehmend eingeschüchtert, später verfolgt, Geständnisse unter Folter erwirkt. Es begannen Massendeportationen und Massenmorde. Die Ausstellung geht auf Einzelschicksale ein, dokumentiert mit Originalprotokollen und Briefen. Unser Guide schilderte ruhig und eindringlich, was sich in diesem Gebäude zugetragen hat. Die Frage ist nach dem Heute. Was helfen uns die gemachten Erfahrungen? Es gab keine Antworten, dafür Fragen, die zum Nachdenken anregten.

Dazu die Beobachtung, dass die Handlungen der Polizei dem politischen Meinungsbild der Gesellschaft folgen.

Die Stimmung ergriffen, nachdenklich. Parallelen erkennend.

Wertschätzung gegenüber einem demokratischen Umfeld.

Ein Mahnmal vor Rechtsextremismus.

Ein historisch bedeutsamer Ort.

Heike Behrendt

Bilder von Behrendt

Familiengruppe: Wanderung durch ein Meer von Märzenbechern

Am Sonntag, den 1. März trafen sich 4 Familien und wir fuhren gemeinsam nach Bad Überkingen. Bereits bei der Parkplatzsuche wurde uns klar, dass wir nicht alleine unterwegs sein würden.
Wir starteten durch den Ortskern von Bad Überkingen. Anschließend folgte ein steiler Anstieg, der so manchem und mancher den Schweiß nicht nur auf die Stirn trieb. Oben angekommen wurden wir mit einem Blick auf ein Meer aus Märzenbechern belohnt. Die Wärme und der Sonnenschein der vergangenen Tage hatte die Märzenbecher aus ihrem Winterschlaf geholt – es war ja schließlich auch schon März!! Eine ganze Weile liefen wir durch den idyllischen Wald und bewunderten ein Märzenbechermeer nach dem anderen.
Am Wasserfall angekommen, beschlossen wir noch einen kleinen Abstecher über den schmalen Pfad zum oberen Teil des Wasserfalls zu machen. Es war teilweise eine ziemlich rutschige Angelegenheit, aber wir waren ja alle mit ordentlichem Schuhwerk gerüstet. Der ein oder andere hat sogar einen Feuersalamander gesichtet.
Oben angekommen machten wir eine kleine Vesperpause.
Anschließend machten wir uns langsam und vorsichtig wieder an den Abstieg. Durch das Autal ging es dann wieder zurück zu den Autos.
Den Abend ließen wir gemeinsam bei „da Nino“ mit leckerer Pizza ausklingen.
Ein rundum schöner Tag in der Natur in guter Gesellschaft, vielen Dank an alle Mitwanderer!
Familie Hokenmaier