Senioren: Frühwanderung bei Neuenhaus

Nachlese Wanderung 05.08.2018

Der Morgen, zu unserer Frühwanderung,  begann mit angenehmen Temperaturen trotz der Hitze in den vergangenen Tagen. Gutgelaunt und voller Erwartung auf die Wanderung fuhren wir mit 12 Teilnehmern nach Neuenhaus im Aichtal. Für unsere Autos fanden wir in der dortigen Talstraße bei der Grundschule ein schattiges Plätzchen.

Jetzt ging es ein kleines Stück bergauf und schon waren wir auf dem Weg durch den Wald mit seiner angenehmen frischen morgendlichen Kühle. Vorbei an der Neuhausener Wand und dann abwärts ein Stück an der Straße entlang und wieder in den schattigen Wald hinauf zum Uhlbergturm. Mit dem Albvereinsausweis konnte man kostenlos den Turm besteigen und hatte einen herrlichen Ausblick auf die Schwäbische Alb mit den Drei Kaiser Bergen bis zum Hohenzollern. Unser Rückweg führte uns auf den bekannten Fratzenweg mit verschiedenartigen Fratzen, die in den Bäumen geschnitzt wurden von einem  dort ansässigen Künstler.

Nach ca. 2 ½ Stunden unten angekommen waren wir froh das unser Einkehrziel, das Gasthaus zum Uhlberg  gleich neben dem Fratzenweg lag. Unsere Plätze waren unter schatten spendeten Kastanienbäume reserviert und jetzt konnten wir uns entspannen und Trinken und Essen genießen.

Vielen Dank an den Wanderführer Helmuth Laber für die herrliche Frühwanderung.

Gudrun Laber

Bild Ginglseder

Englandfahrt zweiter Teil

Weil sie einfach nicht genug kriegen konnten, blieben drei Wanderlustige noch länger in England. Mit dem Zug fuhren wir von unserem ersten Quartier zunächst nach York. Diese immer noch mittelalterlich geprägte Stadt lud ein zur Besichtigung. Münster, Castle, Clifford’s Tower und die alten Gassen mit dutzenden Läden und Pubs sind sehenswert. Am Fluss Ouse konnten wir gemütlich sitzen und den Schwänen, Gänsen und Enten zusehen.

Abends erreichten wir dann unser Ziel Scarborough an der Nordsee. Einst ein vielbesuchtes Seebad verbreitet es heute einen eher morbiden Charme. Die Lage ist herrlich mit zwei riesigen Sandstränden und dazwischen der Burgberg mit dem Castle und dem Hafen am Fuß des Berges. Von hier aus wanderten wir am Mittwoch die Steilküste nach Norden. Hoch über dem Meer weht ständig eine kühlende Brise und nur wenn es mal ein kleines Tal mit Farnwald zu durchschreiten galt, stand auch hier die Hitze und ließ uns schwitzen. Um nicht zu verdursten machten wir einen Abstecher zum Hayburn Wyke Inn, einem tollen Ausflugslokal in der Nähe des Wanderweges Cleveland Way. Gestärkt und erfrischt wanderten wir noch auf der alten Bahntrasse zwischen Scarborough und Whitby, um im nächsten Ort den Bus zurück zum Quartier zu erreichen.

In umgekehrter Reihenfolge fuhren wir donnerstags zunächst mit dem Bus nach Whitby, sahen uns die lebhafte Stadt und die mittelalterliche Klosterruine an und wanderten dann über die Klippen am Meer nach Süden. Atemberaubende Ausblicke und die herrliche Natur begleiteten uns auf dieser Wanderung. Die verdiente Rast machten wir im Hotelrestaurant Victoria mit herrlichem Blick vom Garten über den Hafenort „Robin Hood’s Bay“. Kurz vor der Rückkehr (100m) ins Hotel Bay House in Scarborough ereilte uns dann doch noch ein kurzer, aber heftiger Regenschauer altenglischer Art.

Da es auch am Freitagmorgen noch trübe aussah, entschlossen wir uns, den Burgberg zu erklimmen und das dortige Castle zu besichtigen. Das Hochplateau über der Stadt ist teils noch mit der Ringmauer umgeben, die immer noch beeindruckende Ruine des Bergfrieds beherrscht den Burghof und mehrere Gebäude aus früheren Zeiten können besichtigt werden. Wie wir aus dem Audioguide erfuhren, waren 1914 deutsche Kriegsschiffe vor Scarborough aufgetaucht und hatten Castle und Stadt beschossen. Durch den 14ha großen Peasholm Park wanderten wir zurück ins Stadtzentrum und stärkten uns im „The Lord Rosebury“. Bei Gin Tonic und White Wine ließen wir den letzten Abend in England ausklingen, denn am Samstag ging es mit dem Zug zurück nach Manchester und zum Flug nach Stuttgart. Fazit: England ist durchaus eine Wanderreise wert. Tipps und Adressen gerne von unserer Wonderleaderin Heike.

Bilder von Digel

Englandfahrt erster Teil

Es sei ungewöhnlich, nach England zum Wandern zu reisen? Die 15 Mitreisenden aus unserer Ortsgruppe könnten sich jedenfalls daran gewöhnen. Am Donnerstag, den 19.07., ging es per Direktflug von Echterdingen nach Manchester und dann mit Mietwagen weiter nach Thurlstone am Rande des ältesten, englischen Nationalparks im Peak-District. Die Unterkunft in einem ehemaligen Pfarrhaus neben der Kirche begeisterte uns gleich; gepflegter, alter englischer Stil, außen und innen. Da das Wetter, gänzlich unenglisch, nahezu die ganze Zeit über trocken und mit angenehmen Temperaturen gesegnet war, konnten wir unser Wanderprogramm weitgehend durchziehen.

Am Freitagvormittag erklommen wir vom Stausee Ladybower Reservoir aus den Win Hill. Der Weg führt durch Wald- und Moorlandschaft zum freien Gipfel. Die Aussicht von den Gipfelfelsen lohnte den Aufstieg über 300m auf jeden Fall. Nach dem Mittagessen im Yorkshire Bridge Inn wanderten wir erneut oberhalb eines Trinkwassersees (Upper Derwent Reservoir zur Versorgung der umliegenden Großstädte Manchester, Sheffield und Derby) durch die herrliche Landschaft Mittelenglands zum Derwent Edge (538m). Nur selten begegnet man anderen Wanderern, dafür wurden schon mal Rebhühner oder Fasanen aufgeschreckt.

Der Samstag war einem Besuch in Manchester vorbehalten. Die Metropole mit über 500.000 Einwohnern war einst die wichtigste Industriestadt der Welt (!) mit ihrer Textilindustrie. Die erste Eisenbahn der Welt führte von Manchester nach Liverpool. Nach dem Niedergang der Textilindustrie erlebte Manchester schwere Zeiten. Heute ist die Stadt nach der Wirtschaftsstärke auf Platz drei in Großbritannien. Wir besuchten das Imperial War Museum mit beindruckenden Dokumenten zum ersten und zweiten Weltkrieg. Eine kleine Gruppe ließ es sich dann nicht nehmen und machte eine geführte Tour durch das Fußballstadion von Manchester United „Old Trafford“. Nach Sightseeing und Shopping trafen sich alle wieder im Pub „Old Wellington“ und mit einem leckeren Essen beim Italiener ging der Tag zu Ende.

Am Sonntag unternahmen wir eine Wanderung in die und durch die Geschichte. Das Dorf Eyam ist bekannt als Pest-Dorf. In den Jahren 1665 und 1666 wurden 75 % der Bevölkerung vom „Schwarzen Tod“ dahingerafft. Nahezu an jedem Haus im Dorf steht eine Tafel mit den Namen der verstorbenen Familienmitglieder. Die Kirche „Plague-Church“ (Pest-Kirche) ist ein Kleinod, in der Umgegend findet man Kleinstfriedhöfe der pestgeplagten Bauernfamilien. Im Pub/Restaurant „Miners Arms“ gab es zur Stärkung Fisch, Pie, Braten und leckeren Nachtisch. Dass es in England extra Pub-Walks (Wanderwege von und zu Pubs) gibt, braucht nicht zu wundern. Die meisten Pubs sind urig, alt und bieten gutes Essen und natürlich Bier, mittlerweile in dutzenden Sorten; so auch das Old Horns Inn in High Bradfield. Es war Ausgangs- und Endpunkt einer wunderschönen Wanderung um das Agden Bog Nature Reservoir. Tolle Naturpfade am Stausee entlang, auf die Höhen rundherum, neben Viehweiden (Highland-Cattle und Ralfs Lieblinge die Sheep) und durch offene Parklandschaften haben uns begeistert. Dass der erste Teil des Englandaufenthalts (drei Unentwegte blieben noch länger) bei einem Pubbesuch in Thurlstone endete, dürfte kaum überraschen. Dabei wurde sogar gesungen und Kontakt zum Gesangsverein des Ortes geknüpft.

Lieben Dank an die Organisatorin Heike, die Linksfahrer in den Autos, den disziplinierten Auftischern, Abspülern, Kochern, an Ralf für die Duschmöglichkeit in seinem Zimmer und der ganzen Truppe für harmonische Wandertage im Herzen Englands.

Kleines English Dictionnary:

Priority: völlig onaidige Geldverschwendung beim Fliaga

Mann-englischer Käse: völlig richtige Übersetzung von Manchester

Booksla: fast völlig ausreichende kleine englischsprachige Wanderführerbiachla

Sex and crime: Zeitvertreib hinter kleinen Küchenschranktüren (doorles), nichts für Völlige (!?)

Notblicker: bereits lizensierte Linksfahrer, mit N auf dem Auto und völligem Nichtblick

Snickersbrot: anfangs völlig unterschätzte, süchtig machende Frühstückskombination

„Der frühe Vogel fängt das Toilettenpapier“: Materialmangel lässt sogar notorische Langschläfer völlig früh aufstehen

Bilder von Digel, Ginglseder, Over, Wahl

Senioren: Wanderung am Max-Eyth-See und durch die Weinberge

Das Ziel unserer heutigen Wanderung war der Großraum Stuttgart. Gerda und Eberhard hatten hier eine abwechslungsreiche Tour vorbereitet. 11 Teilnehmer fuhren nach Stuttgart-Mühlhausen zum  Max-Eyth-See. Schon bei der Ankunft am Parkplatz wurde uns klar, „wir sind nicht allein!!!!“

Durch die Grünanlage ging es zum Steg über den Neckar. Menschen aus aller Herrenländer bevölkerten den Rasen. Rechts und links wurde gegrillt, Ball gespielt und das herrliche Wetter genossen. Wir gingen nun ans andere Neckarufer und zwischen Neckar und Weinbergsteillagen (Cannstatter Zuckerle) bis Mühlhausen. Nun ging es hinauf auf die Höhe. Im Osten Mühlhausen mit Schleuse, unter uns der Max-Eyth-See und weiter im Westen waren Bad Cannstatt mit seinem Gaskessel zu sehen. Nun folgte der leichtere Teil unserer Strecke. Wieder hinab an den Neckar und am See entlang zum Biergarten am See, wo wir den Nachmittag ausklingen ließen. Einen kleinen Wermutstropfen hielt unser Wanderführer noch für mich bereit, als er sagte, dies sei seine letzte Führung gewesen. Ich möchte dies nun zum Anlass nehmen, um DANKE zu sagen, für die vielen schönen und abwechslungsreichen  Wanderungen, die er mit seiner Frau für uns geplant und durchgeführt hat.

Besten Dank Gerda und Eberhard!

Bilder von Ginglseder

Singgruppe: Ausflug zur Insel Reichenau

Der Wecker klingelte an diesem Morgen wohl für alle ungewohnt früh. Denn unser Bus startete in Wäschenbeuren bereits um 7.00 Uhr und nahm dann die Gruppen aus Birenbach, Rechberghausen und Göppingen mit. Die Fahrt ging weiter über B10/B313 auf die A8 am Flughafen und Messe vorbei auf die A81. An der Raststätte Neckarburg ließen wir uns die mitgebrachten Brezel und den Kaffee vom Fahrer schmecken.

Im Osten überragte der Aufzugstestturm der Firma Thyssen/Krupp die Hügel. Der Turm hat die höchste Aussichtsplattform Europas.

Bald sah man schon unser Ziel den Bodensee mit der Insel Reichenau. Kurz hinter Allensbach führt ein aufgeschütteter Damm, gesäumt von Pappeln, auf die Insel im Untersee. Am Parkplatz empfing uns eine Fremdenführerin, die uns eine kurze geschichtliche Erklärung über die Reichenau gab. Etwas Besonderes war dann die Kirche St. Georg mit historischen Wandmalereien aus dem 10. Jahrhundert. Unsere Reiseführerin erklärte uns auch anhand eines Gemäldes den Ursprung des Sprichworts „Das geht auf keine Kuhhaut“.

Voll mit neuem Wissen ging es weiter mit dem Bus zur Inselrundfahrt. Gärtnereien mit Salat und Gemüse zogen an uns vorbei, sowie Gewächshäuser mit Tomaten und Paprika. Diese werden vorwiegend für den süddeutschen Raum erzeugt.

Weiter fuhren wir nun auf die höchste Erhebung der Insel mit etwa 43 Meter den Hochwart. Der Blick auf den Bodensee von hier oben war überwältigend.

Nach so viel Natur freuten wir uns auf das Mittagsessen im Gasthaus „Zum alten Mesmer“. Gestärkt an Leib und Seele fuhren wir zum letzten Ausflugsziel nach Stein am Rhein. Die historische Altstadt mit den bemalten Häusern und mittendrinn ein prächtiger Brunnen gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Stein am Rhein. Mit Kaffee und Kuchen oder Eis ließen wir alles auf uns wirken. Leider war es viel zu kurz, um alles in Augenschein zu nehmen.

Um 16.15 Uhr trafen wir uns wieder am Bus zur Heimfahrt. Nun fing es leicht zu regnen an. Alle waren froh trocken den Tag verbracht zu haben. In Wäschenbeuren angekommen, goss es wie aus Kübeln. Es machte uns nun nichts mehr aus, denn ein schöner und informativer Ausflug war zu Ende.

Vielen Dank an die Organisatoren Inge und Sigger.

Hansi Ginglseder

Bilder von Ginglseder

Wandergruppe: Wanderung bei Hepsisau

Am Sonntag, dem 24. Juni, fuhren wir am Vormittag mit einer Gruppe von 12 Wanderern nach Hepsisau. Der Himmel war bewölkt, ohne nach Regen auszusehen, und auch die Lufttemperatur fühlte sich vielversprechend an. Ideale Bedingungen also für einen schönen Wandertag, und tatsächlich ging es in Hepsisau auch gleich richtig schön los! Entlang des munter dahinplätschernden Zipfelbachs wanderten wir durch eine bewaldete Schlucht bergauf nach Randeck. Wir kamen vorbei an der Ziegelhütte, wo sich manch einer mit selbstgemachtem Eis erfrischte, und liefen weiter um das Gebiet des Mönchbergs herum in den Drittelwald hinein. Es ging jetzt entlang eines Höhenkamms bis zur Hindenburghütte, wo wir einen phantastischen Ausblick hatten auf das Neidlinger Tal bis nach Weilheim. Und auch unsere nächste Etappe, die Burg Reußenstein, war von hier schon zu sehen. Majestätisch und fern ragte sie aus einer waldigen Anhöhe heraus, die sich jenseits einer Senke erhob. Das sah noch nach einem gehörigen Stück Wanderarbeit aus! Also nutzten wir unseren schönen Aussichtspunkt erst einmal zu einer Rast. Frisch gestärkt wanderten wir weiter vorbei an der Höhle und den beeindruckenden Kletterfelsen des Heimenstein. Auf schönen Waldpfaden ging es dem Reußenstein entgegen, immer wieder lugte die Burg durch die Bäume hindurch und ehe wir es uns versahen, hatten wir das alte Gemäuer erreicht. Der Anstieg war wesentlich müheloser gewesen als erwartet, dafür machte sich der anschließende Abstieg ins Neidlinger Tal hinunter in den Wandererknien bemerkbar. Wir durchquerten das Tal und stiegen auf der anderen Seite hinauf zum Naturschutzgebiet Burz. Dieser Anstieg hatte es in sich. Hunderte von brechend voll hängenden Kirschbäumen säumten unseren Weg und führten uns arg in Versuchung, von dem ein oder anderen Baum zu kosten. Von den Neidlinger Streuobstwiesen wanderten wir – unterbrochen nur von einem kurzen Waldstück – weiter zu den Hepsisauer Streuobstwiesen. Es war eine Freude, auch die überreich tragenden Apfel- und Walnussbäume anzusehen. Nach 5 wunderschönen Stunden kamen wir wieder auf dem Parkplatz an. Zu acht fuhren wir nach Weilheim, um den Tag auf der Weinrebenumrankten Terrasse der „Ratsstube“ ausklingen zu lassen. Hier gab es nicht nur ein leckeres Essen, sondern für die Fußballbegeisterten unter uns auch das aktuelle WM-Spiel auf einer großen Leinwand.

Bilder von Mangold, Kaiser und Digel

Skulpturenweg bei Lichtenwald

Wir starteten mit 13 Wanderern am Sonntag, den 10.06., vom Naturfreundehaus oder auch „Haug`s Schurwaldbesen“ zu unserer Nachmittagswanderung.

Zu Beginn ging es ein kurzes Stück hinauf auf die Hochfläche des Schurwaldes. Es dauerte nicht lang und am Weg sahen wir eine Skulptur mit dem Titel „Augenblicke“. Sie gehört zum Kunst- und Skulpturrundweg Lichtenwald. (Zusammenschluss der Ortsteile Hegenlohe und Thomashardt) Sommerliche Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit, machten uns allen das Wandern nicht gerade leichter. Auf dem Weg nach Thomashardt konnte von zahlreichen Kirschbäumen genascht werden. Weiter durch den Ort sieht man immer wieder Gartenmauern, Sitzgelegenheiten oder auch den Kreisverkehr verschönt mit Mosaiken. Am Dorfbrunnen, im Schatten, eine kurze Rast und Erfrischung, dann machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Gegen 16.30 Uhr und etwa 8 km Wegstrecke war es geschafft und wir konnten im Naturfreundehaus unseren Durst löschen. Ein gemütlicher Ausklang mit Essen und Trinken, sowie reger Unterhaltung beendete diesen Nachmittag. Rückfahrt nach Wäschenbeuren gegen 19.30 Uhr.

Besten Dank an unsere heutigen Wanderführer.

Bilder von Ginglseder

Senioren: Eine etwas andere Wanderung

Zu unserer etwas anderen Wanderung empfing uns Willi Hirner am Parkplatz in Metlangen am ehemaligen Bahnhof. Zehn neugierige Teilnehmer waren gespannt, was auf sie zukommen sollte. Eine kurze Vorstellung und es ging  los.

Nach einer kurzen Strecke in praller Sonne und auf befestigtem Weg führte unser Weg in den schattigen Wald, in das Jagdrevier unseres heutigen Wanderführers. Auf idyllischen Waldwegen ging es abwärts ins Hölltal. Am Weg immer wieder Hochsitze, die zum Jagdrevier von Willi gehören. Am Café im Hölltal, das bald wieder eröffnet wird, hatten wir den tiefsten Punkt unserer Wanderung erreicht. Nun ging es stets bergauf bis wir am „Froschbrunnen“ ankamen. Eine Quelle mit bestem Trinkwasser. Wir kühlten uns etwas ab. Um die nächste Wegbiegung und wir wurden von einer vorbereiteten Verpflegungsstation überrascht. Zwei Töchter von Willi hatten Kaffee und Kuchen (Zwetschgenkuchen und Rhabarberkuchen) sowie einige Erfrischungsgetränke im Angebot. Wir bedienten uns ausgiebig und genossen das Angebotene.

Nach einer guten halben Stunde Pause ging es frisch gestärkt auf die zweite Etappe. Immer aufwärts , über eine Viehweide, nach Schönbronn, wo wir die dortige wunderschöne Kapelle bewunderten. Nun folgte der letzte Teil der Wanderung. Den Anstieg hatten wir gut überstanden, aber dafür nun wieder in der Sonne, am Ziegerhof vorbei Richtung Reitprechts und auf Feldwegen, am Schützenhaus vorbei, nach Metlangen. Alle waren wir froh, als wir im Gasthaus Stern sitzen konnten.

Eine Wegstrecke von ca.9 Kilometern und mit Pausen gut 3 Stunden Gehzeit war geschafft.

Besten Dank an unseren Wanderführer für diese tolle Wanderung mit Überraschung und vielleicht auf eine neue Unternehmung im nächsten Jahr.

Bilder von Ginglseder

Wandergruppe: Wanderung bei Bopfingen zum Ipf und Schloss Baldern

Bei strahlendem Frühlingswetter machten sich 18 Wanderer am Sonntag, den 29.04.18, auf nach Bopfingen.

Unter der Leitung von Bernd Kuhn marschierten wir zunächst zum Ipf-Pavillon, wo viele Informationstafeln und rekonstruierte Keltenbauten unser Wissen bereicherten. Der Wissensdurst war gestillt, nun zum Anstieg auf den Gipfel. Der Ipf ist 668 m hoch und damit muss man vom Ort aus 200 Höhenmeter bewältigen bis zu seinem imposant großen Gipfelplateau. Von diesem Zeugenberg (wie der Hohenstaufen) aus hat man eine herrliche Sicht auf das Nördlinger Ries und die Ostalb, deren letzten Ausläufer der Ipf darstellt.

Auf der Südwestseite ging es dann steil bergab und durch die vielseitige Landschaft zum Schlossberg nach Baldern. Das Schloss, das den Berg krönt, gehört den Fürsten von Oettingen-Wallerstein. Deren Vorfahren, die Riesgrafen der Sieghardinger, gelten übrigens auch als Vorfahren der Staufer. Wir genossen im Burghof Kaffee und Kuchen oder Bier und Quiche. Durch herrlich lichte Laubwälder wanderten wir schließlich zurück nach Bopfingen. In der Stadt kann man dem idyllischen Bachlauf der Eger und deren Mühlkanal folgen und entdeckt an jeder Ecke noch was Altes, Schönes, Überraschendes.

Herzlichen Dank an Bernd und Petra Kuhn für diese tollen knapp 20 km und damit für einen wunderschönen Tag am Ipf.

Bilder von Digel

Senioren: Wanderung bei Krummwälden

Heute, am Sonntag, den 08.04.18, stand unsere nächste Nachmittagswanderung auf dem Programm. Schon am Vormittag kündigte sich ein sonniger Tag an. Als wir dann um 13:30 Uhr vom  Parkplatz an der Stauferschule losfuhren, fühlte man sich temperaturmäßig im Juli. Unser Wanderführer Clemens konnte zu seiner Wanderung 27 Personen begrüßen. Wir starteten vom Parkplatz bei der Jakobskirche in Krummwälden. Ein kurzes Wegstück entlang der Krumm, dann überquerten wir die Landstraße Salach-Ottenbach. Unser Weg führte uns nun stets leicht ansteigend Richtung Schafhof und zum Etzberg. Das Gras der Wiesen im „Schwäbischen Allgäu“ wurde schon intensiv Grün. Weiter ging es auch auf Waldwegen, wo der Schatten der Bäume die starken Sonnenstrahlen etwas abhielt und die Temperaturen etwas senkte. Vorbei am Wannenhof nach Eschenbäche und entlang der Krumm zurück nach Krummwälden. Unterwegs immer schönste Ausblicke auf den Hohenstaufen, den Aasrücken, den Rechberg und im Vordergrund Ottenbach mit seiner stolzen Kirche. Nach gut 2 Stunden Gehzeit und etwa 8 zurückgelegten Kilometern war die heutige Wanderung beendet.  Beste Wege hatte unser Wanderführer für uns ausgesucht, und Sonne und Schatten waren gut verteilt.

Zur Abschlusseinkehr waren wir im Bürgerstüble angemeldet. Einen kühlen Trunk hatte sich jeder verdient und auch ein gutes Vesper oder Essen war angesagt. Zum gemütlichen Teil spielte unser Gerhard, heute mal wieder von Walter unterstützt Wanderlieder und alte Schlager oder Wünsche von Teilnehmern. Gegen 19:30 Uhr ging es zurück nach Hause.

Besten Dank dem Wanderführer, unseren Musikern und allen Teilnehmern und bis bald.

Bilder von Ginglseder