Senioren: Wanderung bei Degenfeld

Zu unserer ersten Wanderung nach der Sommerpause konnte unser Wanderführer Willi sage und schreibe 21, in Worten EINUNDZWANZIG, neugierige Teilnehmer begrüßen. Unter dem Motto „bei den Windrädern um Degenfeld“ stand die Nachmittagswanderung am Sonntag, 06.09.26 an.
Bei der Anfahrt wunderte sich sicher der Eine oder Andere. Wir fuhren nicht nach Degenfeld, sondern durch Weißenstein und weiter Richtung Bartholomä, wo sich auf halbem Weg unser Wanderparkplatz befand. Über den Gipfeln der Bäume sahen wir schon die Rotorblätter einer Windkraftanlage. Bei angenehmer Temperatur und immer leichtem Wind (den brauchen ja die Windräder) führte uns der Weg in den Wald Richtung Lützelalb. Dann tauchte nach kurzer Wegstrecke mitten im Wald der Sockel einer Windkraftanlage auf. Als wir dann am Fuße des Bauwerks angekommen waren, erkannte man erst die riesigen Dimensionen. Auf einer Infotafel waren die Maße zu lesen. Nabenhöhe:139 Meter, Stromerzeugung:120 Mio. kWh pro Jahr, Stückzahl: 16 Windräder – eines davon gehört der „Bürgerinitiative Windpark Lauterstein“. Am Fuße des imposanten Turmes durften wir „Selbstgebranntes“ von unserem Wanderführer genießen. Dann wurde noch ein Gruppenbild gemacht, bevor die Wanderung fortgesetzt wurde.
Auf breiten Waldwegen, durch bestens gepflegten Wald, ging es weiter. Wir überquerten die Verbindungsstraße Weißenstein-Bartholomä und mussten einen kurzen Anstieg bewältigen. Kein Problem!!!! Oben angekommen bot sich uns ein toller Ausblick Richtung Treffelhausen: die Skilifte und ein weiterer Windpark (Schnittlingen-Stötten). Hier wurde noch eine kurze Stärkung angeboten.
Der weitere Weg führte um ein kleines Wäldchen und auf einmal standen wir vor dem erweiterten Gelände des dortigen Steinbruchs. Es wurde schon einiges abgebaut. Nun ging es zurück zu unseren Autos und wir waren gespannt, was unsere Abschlusseinkehr zu bieten hat.
Im Gasthaus „Ställe – das Kneip-o-Rant“ waren die Parkplätze gefüllt und es war viel los. Für uns war im überdachten Außenbereich reserviert. Hier herrscht Selbstbedienung. Trinken bestellen-Essen bestellen-bezahlen, fertig. Jeder bekommt seinen PIEPSER und kann dann, wenn er Laut gibt sein Essen abholen. Funktionierte bestens und auch die Wartezeiten waren nicht zu groß. Das Essen war sehr lecker und es gab nichts zu bemängeln. (Empfehlenswert- man muss sich aber anmelden). Gegen 19:00 Uhr löste sich die Gruppe langsam auf und die Heimfahrt wurde angetreten. Es gab nur positive Äußerungen der Teilnehmer über die Auswahl und Organisation des gesamten Nachmittags.
Besten Dank an den Wanderführer und auf ein neues Unterfangen im nächsten Jahr mit Willi und Frau.
Ein herzliches Dankeschön auch an alle Teilnehmer und vielleicht sehen wir uns bei einer nächsten Unternehmung wieder.
Der Wanderwart
Hansi Ginglseder

Bilder von Ginglseder

Wandergruppe: Wanderung bei Bissingen an der Teck

Am Sonntag, dem 23.08.2026, herrschte ideales Wanderwetter. Es war nicht zu heiß wie in den vergangenen Wochen, aber sonnig bei angenehmen 25 Grad. Bernd und Petra Kuhn hatten für die 10-köpfige Wandergruppe eine wunderschöne Wanderung bei Bissingen an der Teck ausgewählt. Ausgangspunkt der Tageswanderung war der kleine Badesee Mitten in Bissingen. Ein steiler Anstieg führte zunächst auf den Breitenstein, von wo aus wir einen atemberaubenden Ausblick vom Albtrauf ins Albvorland genossen. In der Ferne konnten wir schon unser späteres Ziel, die Burg Teck erkennen. Wie schön doch unsere Heimat ist! Die Wanderung führte auf überwiegend schattigen Waldwegen weiter zu Hohes Gereut. Nach einer kurzen Vesperpause und Ausblick auf Ruine Wielandstein und Lenningen ging es über die Diepoldsburg zur Ruine Rauber. Immer wieder wurden wir mit spektakulärer Aussicht belohnt. Über den Sattelbogen erreichten wir schließlich die Burg Teck, dem markanten Wahrzeichen der Region. Dort ließen wir uns unser mitgebrachtes Vesper schmecken, bevor der Rückweg nach Bissingen angetreten wurde.
Insgesamt legte die Gruppe rund 22 Kilometer und etwa 820 Höhenmeter zurück. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es eine bestens ausgewählte und abwechslungsreiche Wanderung war.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Wanderführern Bernd und Petra, die diese tolle Tour vorbereitet und geführt haben.

Heike Behrendt

Bilder von Behrendt

Wandergruppe: Sonnenuntergangswanderung

Am Samstag, 25.07.2026 fand die diesjährige Sonnenuntergangswanderung auf den Hohenstaufen statt. Pünktlich um 19 Uhr trafen sich achtzehn Wanderfreunde bei der TSV-Halle und machten sich bei schönem Wetter und mit guter Laune auf den Weg. Oben angekommen genossen wir den schönen Sonnenuntergang und die tolle Abendstimmung. Leider hatte die Gaststätte „Himmel und Erde“ schon geschlossen, aber alle hatten Getränke und Knabberzeug dabei. Bei einbrechender Dunkelheit machten wir uns gestärkt auf den Heimweg und kamen wohlbehalten in Wäschenbeuren an. Es war wieder mal eine schöne Wanderung.
Anne und Klaus

Bilder von Digel

Wandergruppe: Weitwanderung

Am Samstag, 18.07.2026 wars wieder so weit. Kurz nach halb acht machten sich acht hochmotivierte und bestens gelaunte Wanderinnen und Wanderer auf den Weg nach Donzdorf, wo wir gegen 18.30 Uhr zum Abendessen in der Waldschenke ankommen wollten. Vor uns lagen beim Start aber halt noch rund 34 km, gespickt mit 1.050 Höhenmetern rauf und runter. Bei herrlichem Wanderwetter ging es gleich mal rauf auf den Hohenstaufen, nach einem kurzen Rundumblick und Fotoshooting mit der „Lady in red“ stiegen wir auf der anderen Seite Richtung Jugendherberge wieder ab und liefen über den Aasrücken zum nächsten Zwischenziel, dem Hohenrechberg. Oben angekommen gab es die erste Vesperpause, damit wir für die nächste Etappe wieder genug Energie hatten. Erst mussten wir runter nach Rechberg, dann weiter zum Fuß des Stuifen, über den Stuifen-Südhang-Trail, den Tannweiler Weg und den Schwarzhorn-Ostflanken-Trail zur Reiterleskapelle. Nach einer Trinkpause und einigen Powerriegeln nahmen wir den Anstieg aufs Kalte Feld in Angriff und erreichten dort kurz nach 13 Uhr den höchsten Punkt der Tour, das Franz-Keller-Haus (781 m), wo wir Mittagspause machten.

Überm Filstal braute sich schon ein Gewitter zusammen, was uns dann veranlasste, nach 45 Minuten bereits wieder weiterzugehen, hatten wir doch noch fast die Hälfte der Strecke vor uns. Quer übers Kalte Feld, vorbei an den Degenfelder Sprungschanzen gings nochmals aufwärts zum Galgenberg mit tollem Blick über Nenningen und das Lautertal – und auf den Regen, welcher im Filstal bereits niederging. Darum stiegen wir auch zügig ab nach Nenningen, und füllten dort beim Bäcker Geiger unsere Energiespeicher mit Kaffee und Kuchen für die Schlussetappe nochmals auf. Beim anschließenden Anstieg hoch zum Messelstein streifte uns das Gewitter dann doch noch, und so ging es in Regenkleidung durch den Wald vollends rauf auf die Hochfläche. Nach 45 Minuten ließ der Regen nach und wenig später kam auch die Sonne wieder zum Vorschein, so dass wir den tollen Ausblick vom Messelstein und Rötelstein auf die 3 Kaiserberge und das Filstal trocken genießen konnten. Kurz nach Oberweckerstell ging es dann durch die „grüne Hölle“ abenteuerlich runter Richtung Donzdorf, und nachdem wir auch noch Unterweckerstell und den Simonsbach-Stausee passiert hatten, kamen wir um 19 Uhr müde, hungrig, aber sehr zufrieden in der Waldschenke an. Nach einem sehr leckeren Abendessen setzten sich alle gerne in die bereitstehenden Fahrzeuge für den Rücktransport nach Wäschenbeuren. Ganz herzlichen Dank an Susanne und Uli fürs Abholen! Es war ein wunderschöner Tag mit einer tollen Gruppe in unserer herrlichen Landschaft – fast wie Urlaub! Danke fürs Mitwandern!

Ulrike und Markus Wahl

Familiengruppe: Wanderwochenende in Pfronten

Vom 10. bis 12. Juli 2026 verbrachten die Jungen Familien ein abwechslungsreiches und erlebnisreiches Wanderwochenende im Allgäu. Sechs Familien mit insgesamt 12 Erwachsenen und 12 Kindern machten sich am Freitagnachmittag trotz voller Autobahnen auf den Weg nach Pfronten.
Pünktlich um 16 Uhr stand bereits der erste Programmpunkt auf dem Plan: der Besuch der Glasbläserei Endres. Bei einer beeindruckenden Vorführung zeigte Herr Endres mit großer Begeisterung, wie aus einem einfachen Glasrohling kunstvolle Werke wie Glücksschweine, Delfine, Glaskugeln oder Trinkgläser entstehen. Die einstündige Vorführung begeisterte Groß und Klein gleichermaßen und bot spannende Einblicke in das traditionelle Handwerk. Anschließend ging es weiter zur Unterkunft Haus St. Hildegard, wo die Gruppe herzlich empfangen wurde. Nach dem Beziehen der Zimmer ließ man den ersten Tag bei einem leckeren Abendessen gemütlich ausklingen.

Der Samstag begann bei strahlendem Sonnenschein – beste Voraussetzungen für die geplante Wanderung durch die beeindruckende Höllschlucht am Edelsberg. Die abwechslungsreiche Tour führte entlang eines wilden Gebirgsbaches mit zahlreichen kleinen und großen Wasserfällen. Zunächst ging es über einen breiten Forstweg, später über wurzelige und steinige Pfade, teilweise mit Drahtseilen gesichert, stetig bergauf. Oben angekommen, führte der Weg über idyllische Alpweiden bis zur Kappeler Alp, wo die Wandergruppe bei einer wohlverdienten Hüttenrast die herrliche Aussicht auf die Allgäuer Bergwelt genießen konnte. Gestärkt setzte die Gruppe ihre Wanderung vorbei an der Hündeleskopfhütte – der ersten vegetarischen Berghütte der Alpen – fort und kehrte schließlich nach einer rund acht Kilometer langen Tour mit etwa 450 Höhenmetern zu den Autos zurück. Da die Kinder auch nach der Wanderung noch voller Energie waren und das sommerliche Wetter zum Verweilen einlud, ging es anschließend an den Weißensee. Dort konnten sich alle beim Schwimmen erfrischen und den Tag entspannt ausklingen lassen.

Am Sonntag hieß es zunächst Koffer packen und die Zimmer räumen, bevor die letzte Wanderung des Wochenendes begann. Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz Eisenberg. Von dort führte der Weg zunächst nach Weizern zur örtlichen Käserei. Bei einer interessanten Führung erfuhren die Teilnehmer, wie die Heumilch von fünf regionalen Bauern zu hochwertigem Käse verarbeitet wird. Natürlich durfte auch eine Käseverkostung nicht fehlen. Anschließend wanderte die Gruppe weiter zur Burgruine Eisenberg, wo bei herrlichem Ausblick das mitgebrachte Vesper genossen wurde. Mit einem traumhaften Panorama auf die Allgäuer Alpen führte der Weg schließlich zurück zu den Autos.

So fand ein rundum gelungenes Wochenende seinen perfekten Abschluss im Biergarten in Geislingen an der Steige – mit guter Stimmung, netten Gesprächen und schönen Erinnerungen. Die Teilnehmer blicken auf ein tolles Wochenende mit vielen schönen Wanderungen, spannenden Besichtigungen, bestem Wetter und zahlreichen gemeinsamen Erlebnissen zurück.

Familiengruppe: Erlebnistag auf dem Hornberg

Am 14. Juni 2026 trafen sich die jungen Familien mit insgesamt 13 Erwachsenen und 9 Kindern zu einem spannenden Erlebnistag auf dem Flugplatz Hornberg.
Nach der Ankunft am Fluggelände der Fliegergruppe Waldstetten wurden wir vom Vorsitzenden Christoph herzlich und familiär empfangen. Nach einer kurzen Einführung in den Tagesablauf startete ein informativer Rundgang über das gesamte Flugplatzgelände Hornberg.
Für die Kinder hatte Enrique ein Kreuzworträtsel vorbereitet, das während des Rundgangs gelöst werden musste. An verschiedenen Stationen erklärten die Segelflug Piloten Christoph, Stefano, Janis, Patrick und Dominik anschaulich die Grundlagen des Segelflugs. Dabei erfuhren wir Wissenswertes über die verschiedenen Startarten wie den Windenstart und den Flugzeugschlepp, die Entstehung und Wichtigkeit von Thermik, sowie die besonderen Windverhältnisse auf dem Hornberg. Beeindruckend war auch die Tatsache, dass erfahrene Segelflugpiloten bei guten Bedingungen Strecken von 700 Kilometern und mehr an einem Tag zurücklegen können. Zudem erfuhren wir, dass die Ausbildung zum Segelflugpiloten bereits ab einem Alter von 14 Jahren begonnen werden kann.
Zwischen Theorie und Praxis wurden wir von der Fliegergruppe Waldstetten mit leckeren Roten Würsten, Muffins und kühlen Getränken bestens versorgt. Im Anschluss wurde das Kreuzworträtsel gemeinsam aufgelöst. Als besondere Überraschung erhielten alle erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein 50 Zentimeter großes Styropor-Segelflugzeug zum selber fliegen lassen.
Gut gestärkt und voller Begeisterung konnten anschließend die verschiedenen Segelflugzeuge aus nächster Nähe besichtigt werden. Besonders die Kinder hatten große Freude daran, die Cockpits zu erkunden und die zahlreichen Knöpfe und Hebel zu entdecken.
Der geplante Rundflug musste leider aufgrund des starken Windes und der damit verbundenen Sicherheitsvorgaben entfallen. Dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch.
Nach fast vier Stunden eines einzigartigen Flugplatzerlebnisses auf dem Hornberg traten wir die Heimfahrt nach Wäschenbeuren an – mit vielen interessanten Eindrücken, neuen Erkenntnissen und schönen Erinnerungen im Gepäck.
Schon heute möchten wir auf das Flugplatzfest der Fliegergruppe Waldstetten am 03. Oktober 2026 hinweisen. Hierzu sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Fliegergruppe Waldstetten für die hervorragende Organisation, die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke in die Welt des Segelflugs.
Jannis Gölz

Bilder von Gölz

Wanderwoxhe Toskana (3) – Cinque Terre und Equi Terme

Am fünften Tag unserer Wanderwoche in der Toskana haben wir uns aufgeteilt in zwei Gruppen. Die größere Gruppe besuchte das Weltkulturerbe, gleichzeitig Nationalpark, Cinque Terre am Ligurischen Meer. Cinque Terre (Fünf Gebiete), das sind fünf aneinandergereihte Dörfer an dieser klimabegünstigten Küste, die malerischer kaum sein könnten. Bunte Häuser drängen sich an der Steilküste in enge Täler zwischen Felsen, Weinbergen und Olivenhainen. Man erreicht diese Dörfer entweder über eine Bahnlinie, die von einem Tunnel in den anderen fährt und kurze Blicke dazwischen auf das Meer gestattet. Oder man nimmt die Bootsverbindung von Dorf zu Dorf, die jedoch unseren Leuten verwehrt blieb: zu starker Seegang. Man ist dort gewiss nicht allein unterwegs. Viele, viele Touristen wollen sich die pittoresken Dörfer mit den Häfen und mit Burgen anschauen. Italien hat bereits Maßnahmen ergriffen, den Touristenstrom zu begrenzen. Dazu gehören Verhaltensregeln, die mit Bußen geahndet werden, Gebühren für Wanderwege, Einbahnverkehr auf Wanderwegen zur Hochsaison oder teurere Zugfahrkarten für Nicht-Einheimische im Sommer sowie an Wochenenden. Unsere Leute waren trotzdem begeistert von Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza und Monterosso al Mare.

Ein kleinerer Trupp machte an diesem Donnerstag zwei Ausflüge. Die Fahrt nach San Terenzo Monti dauerte nicht lange und wir gelangten in ein altes Bergdörflein. Dort befindet sich das vom italienischen Bildhauer Pietro Cascella (1921–2008) 1997 aus Carrara-Marmor geschaffene Hauptgedenkmonument „Gefallene von San Terenzo“. Es erinnert an die Massaker der deutschen Waffen-SS im Jahr 1944 in diesem Ort und in umliegenden Dörfern. Insgesamt wurden bei den Aktionen der 16. SS-Panzergrenadier-Division „Reichsführer SS“ zusammen mit den italienischen faschistischen paramilitärischen schwarzen Brigaden über 400 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder zum Teil bestialisch ermordet. Im Gedenken daran haben wir Blumen am Denkmal abgestellt.

Der Zweite Ausflug führte uns nach Equi Terme, einem Kurort mit schwefelhaltigen Quellen. Eine kurze Wanderung führte durch den verschlafenen Ort zu offenen Badetümpeln, wo aufsteigende Blasen die Thermalquelle anzeigen. Das haben wir natürlich für ein erfrischendes, gesundes Bad genutzt.

Inspiriert durch diesen Kurztrip haben wir das Programm des Freitags angepasst und sind von Monzano nach Equi Terme gewandert. Eine wunderschöne Tour am Fuße des Pizzo D’Ucciello, der die Gegend um Gragnola, Monzano und Equi Terme mit seiner markanten Bergform beherrscht. Viel schattenspendender Wald und wieder mal ein herrliches kleines Bergdorf (Aula) begleiteten uns auf der Wanderung. Und erneut wurden die Quelltöpfe zur Erfrischung genutzt.

Den Abschluss unserer Wanderwoche bildete dann der erneute Besuch der örtlichen Pizzeria in Gragnola. Bei Pizza, Salat und Vino ließen wir die Woche Revue passieren und alle waren sich einig: diese Ecke der Toskana ist eine Reise wert. Dankeschön an alle, die dabei waren.

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Behrendt und Digel

 

Wanderwoche Toskana (2) – Meer und Berge

Am Dienstagmorgen hingen tiefe Wolken in den Bergen rund um Gragnola. Das veranlasste uns zur einer Programmänderung: statt in die Berge fuhren wir ans Meer bei Porto Venere. Auch dort kann man Höhenmeter machen und das direkt über der Steilküste zum Ligurischen Meer. Wir wanderten 7 km über viele Stufen (250 hm) an der Küste und im Pinienwald, schwitzten in der Sonne, waren dankbar für schattenspendende Bäume und für den kleinen Verkaufsstand mit Espresso, Kaltgetränken und Snacks am Start und am Ende unserer Wanderung. Die meisten zog es dann schnell wieder in unsere Unterkunft (der Pool hatte große Anziehungskraft!), während ein Grüppchen noch das wunderschöne Hafenstädtchen Porto Venere erkundete. Abends wurde selbst gekocht, es gab Spaghetti mit einer Fleischsoße und einer Gemüsesoße plus Vino je nach Gusto.

Mittwochs konnten wir den vorgesehenen Programmpunkt vom Dienstag nachholen. 30 km Anfahrt zum Parcheggio Campocecina (Parkplatz) waren angesichts der Kurverei und den engen Sträßchen schon anstrengend. Zwei entgegenkommende Laster mit riesigen Marmorblöcken als Ladung sorgten für den ersten Schweißausbruch! Und dann ging es wandernd gleich den Berg hoch. Zunächst am Refugio Carrara (Berghütte) vorbei und knapp unter dem Gipfel des Monte Borla (1.476 m) entlang, öffnete sich dann der Blick auf erste Steinbrüche des berühmten Carrara-Marmors. Alles glitzernd weiß und mit einem gewissen Staubmoment im Mund, Sprengungen und Motorengeräusche im Ohr, man kann sich dort dem Marmor nicht entziehen. Unsere Langwanderer nahmen dann noch den eindrucksvollen Monte Sagro in Angriff. Von 1.268 m ging es hinauf zur Spitze auf 1.781 m. Und zur Belohnung riss während des Abstiegs auch noch die Nebelwand auf, so dass die Sicht auf die großen Marmorsteinbrüche offen war. Die anderen hatten sich in der Zwischenzeit im Refugio ein Bierchen und eine Brotzeitplatte gegönnt, war auch schön! Mit einem wahren Grillfest an der Unterkunft ging der Tag würdig zu Ende.

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Behrendt und Digel

 

 

Wanderwoche 2026 in der Toskana (1) – Anfahrtstag, Anwandern und Sapori-Fest

Die Wanderwoche 2026 führte unsere Gruppe mit 21 Personen in die Toskana nach Italien. Für die Fahrt nach Gragnola, einem kleinen Ort in den Apuanischen Alpen (Teil des Apennin), hatten wir viel Verkehr befürchtet, da der Brenner wegen einer Demonstration gesperrt war. Doch die Fahrt verlief bis nach Italien hinein ohne Stau und so waren alle rechtzeitig und wohlbehalten angekommen. Das Pretola Steinhaus präsentierte sich aufgeräumt, sauber und trotz seines Alters (von 1793) modern eingerichtet mit allem, was man als Gruppe benötigt. Insbesondere der tolle Pool hinter dem Haus ist beeindruckend schön. Zimmerverteilung und Orientierung schlossen sich an, bevor wir dann an diesem ersten Abend in die örtliche Pizzeria zum Essen gingen.

Den Sonntag wollten wir für eine erste Wanderung nutzen, und zwar direkt von unserer Unterkunft aus. Hoch über dem Ort Gragnola thront die Adlerburg (Castello dell’Aquila) und dorthin führte uns der Weg. Wohl aus dem 14. Jahrhundert stammend, gehörte die Burg einst dem Adelsgeschlecht der Malaspina. Sie ist gut erhalten und dient heute als Hotel und Eventlocation mit angrenzendem (aber noch im Bau befindlichem) Park Elisier d’Amore. Nachdem wir den Ausblick auf den Ort und die umliegenden Täler genossen hatten, ging es weiter im Wald noch höher hinauf. Die Rundwanderung mit ca. 13 km und 410 Höhenmetern hatte es durchaus schon in sich. Somit war das abendliche Vesper auf der Terrasse unserer Unterkunft absolut verdient.

Für den Montag hatten wir uns etwas Besonderes vorgenommen. Eine eher kleine Wanderung und dann der Besuch des regionalen Festes „Sapori“ in Fivizzano, dem Hauptort der Gemeinde. Wandernd ging es hinaus aus Fivizzano zum Ort Verrucola, der auch mit einer sehenswerten Malaspina-Burg gesegnet ist. Ziemlich eben (insgesamt nur 150 hm) erreichten wir den nächsten Ort Pognana und schließlich die Attraktion der Wanderung, einen hübschen Wasserfall und ein natürliches Becken, das auch zum Baden genutzt wurde. Auf dem Rückweg wurde die Gruppe noch kurz von einem Regenschauer „begossen“, was aber in Fivizzano schnell vergessen war. Verkaufs- und Probierstände waren in allen Gässchen des malerischen Ortes zu finden mit regionalen Speisen und Getränken oder Handwerkskunst. Man gönnte sich eine Focaccette mit oder ohne Fleisch, frittierte Acciughe, ein Glas Vermentino Rosso oder einen Espresso und ein Eis. Abends haben dann einige noch die Vorführungen der Fahnenschwinger aus Fivizzano verfolgt.

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Behrendt und Digel

 

Herzlichen Dank an alle Pfingstmarktbesucher

„Faschd a weng z’hoiß“ so und so ähnlich lauteten die Kommentare am Pfingstmarkt 2026 und trotzdem sorgten fleißige Helferinnen und Helfer für einen erfolgreichen Pfingstmarkt an und in unserem Albvereinszelt am Schulparkplatz. Jung und Alt erfreuten sich an unserem Angebot mit leckeren Speisen, gebackenem Camembert und Maultaschen mit Kartoffelsalat, an den frischen Getränken und der Möglichkeit, draußen und drinnen gemütlich zu sitzen. Unser Ablauf sorgte dafür, dass kaum einmal längere Schlangen entstanden, sodass es keine großen Wartezeiten gab. Vielen Dank an die Besucher, die bestimmt nächstes Jahr wiederkommen. Großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, die in der Küche schuften, an der Kasse und der Essens- wie Getränkeausgabe arbeiten, Geschirr und Müll einsammeln, Nachschub transportieren und natürlich Aufbau und Abbau bewerkstelligen. Danke schön auch an die KuchenspenderInnen, deren „Geschöpfe“ immer wieder höchstes Lob bekommen. Es ist großartig, dass so viele mit anpacken. Mit einem solchen Team kann man was leisten.

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Ginglseder