Wandergruppe: Zu den Kelten bei Hochdorf

Em Kelta-Museum en Hochdorf bei Enzwaihinga hend mir Wanderer erfahra, dass mir em Ländle mol wieder ganz vorna dra send. Do liegt nämlich der allergröschte onder de keltische Kloi-Kenig em Keller uff seim Schäßloh. Beziehungsweise liegt do sei Nochbildung uff ra Nachbildung von seim bronzena Schäßloh en der Nochbildung vo saira Grabkammer. Dr orginale Kerle, also saine Gnocha halt, liegat au em Museum, aber en ra vollglimatisierta, wohltemperierta ond luftfeichtigkeitsmäßig ideal eigstellta Vitrine. Do kommsch ens überlega, ob de net selber au mal so liega willsch. Also halt später, wenn`s dann amol soweit isch moin i. Aber jetz gschwend zom Superlativ. Der Kerle war tatsächlich über oin Meter achtzig grauß. Domals war des a Riese. So an graußa Kloi-Kenig geits nergeds soscht.
Mir hand nadierlich no viel mai erfahre iebert Kelta bei dera Fiehrung, die mir keht hend von dera Museumspädagogin namens Knopf. Abr s`meischte habbe scho wieder vergessa, bis eba auf den graußa Kerle. Es lohnt sich also, do no zom Fahra. Sche wandra kam r au no dromrom, zom Beispiel zu saim nochbauda Grabhügel ganz en dr Nähe. 60 Meter em Durchmesser ond 6 Meter hauch. Mr ka nuffsteiga.
S‘war a wunderschener Dag dohieba em Strohgäu. Dankschee an älle Mitwanderer!
Scheffe

Bilder von Behrendt

Senioren: Wanderung Mannshaupten-Schornbach

Für den 12.04.2026 stand unsere nächste Nachmittagswanderung im Wanderplan. Obwohl das Wetter nicht gerade einladend war, wollten doch zehn Teilnehmende dabei sein. Vom Parkplatz der Stauferschule fuhren wir nach Mannshaupten, wo die Wanderung startete. Unsere Organisatoren Christa und Günther hatten Wege ausgewählt, die auch bei nicht so gutem Wetter einfach zu bewältigen waren.

Hinaus aus dem kleinen Ort und schon wurden wir von einer kleinen Schafherde auf der Weide begrüßt. Kirschbäume, Apfelbäume und sogar schon Birnbäume standen kurz vor der Blüte oder blühten schon. Die Wanderung, sie folgte dem Jubiläumsweg zum 100jährigen Bestehen der Ortsgruppe Schorndorf, führte uns schon bald in einen lichten Mischwald. Es ging nur leicht aufwärts und am Weg stand eine ganze Gruppe Mammutbäume. Ihre Größe sowie die besonders dicke Rinde sind immer wieder beeindruckend. Von nun an ging es immer leicht bergab, was wir sehr genossen. Eine Ahnung ging vielen durch den Kopf (das müssen wir später wieder hinauf!!!). Zuerst aber erreichten wir den im Volksmund so genannten „Königsstein“. Er wurde anno 1846 zur Hochzeit des Kronprinzenpaares Karl von Württemberg und Olga, Großfürstin von Russland errichtet. Eine kurze Pause, es gab etwas „Geistiges“ für den Leib und es kam wie es kommen musste: nun ging es aufwärts. Etwas gemütlicher, eben seniorengerecht, erreichten wir wieder die Hochfläche. Die Vorfreude auf unser Ziel, die Besengaststätte vom Weingut Thön, ließ das letzte Teilstück wie im Flug vorbeigehen. Also machten wir Einkehr in der sehr gemütlichen Lokalität. Schnell waren die Getränke bestellt und auch zum Essen war für jede und jeden etwas dabei. Allen hat es sehr gut geschmeckt und dann wurde unser Gerhard noch zum Musizieren überredet. Obwohl wir nur eine kleine Gruppe waren, klappte es mit dem Singen sehr gut. Besten Dank unseren Organisatoren Christa und Günther und natürlich auch unserem Gerhard, sowie allen, die dabei waren.
i.A. der Wanderwart
Hansi Ginglseder

Bilder von Ginglseder

Frauengruppe: Wanderung zum Rechberg

Unter dem Motto „Wandern in der näheren Umgebung“ führte uns unsere diesjährige Frauenwanderung am Samstag, den 11.04.26 zuerst zum Fuß des Hohenstaufens über den Aasrücken zum Rechberg. Ein paar erkundeten die restaurierte Burg während andere bis zum Gipfel hochliefen. Bei herrlichem Sonnenschein war die Aussicht etwas diesig, aber trotzdem hatten wir einen weiten Blick auf alle Seiten. Zur Mittagseinkehr waren wir in Rechberg im Roten Löwen angemeldet. Der Rückweg führte uns dann nach Metlangen und dann wieder zurück nach Wäschenbeuren auf Wegen parallel zum Fahrradweg. Was aber noch einige Höhenmeter rauf und runter bedeutete.

Der Dank gilt allen Mitwanderinnen

Ingeborg Digel

Bilder von Behrendt und Digel