Familiengruppe: Kinderpunschhappening sogar mit etwas Schnee

Am Sonntag, den 01.02.2026, blieb es trocken von oben herab und so machten sich die jungen Familien vom Schulparkplatz aus auf, zum Waldspielplatz hinaus zu wandern. Unterwegs gesellten sich noch weitere hinzu, so dass es schließlich neun Familien waren, deren Kids sich sofort den Spielgeräten oder dem schon entzündeten Lagerfeuer widmeten. Das trockene Holz prasselte verlockend im Steinrund, den Kindern macht es super Spaß, darin herumzustochern und warm ist es auch noch am Feuer. Der Kinderpunsch aus Warmhaltekannen und der vorbereitete Stockbrotteig tat ein Übriges, um dann nahezu alle Kinder rund ums Feuer zu versammeln. Die Eltern durften den selbstgemachten Glühwein aus Eisele-Produktion genießen und so entwickelten sich viele Gespräche um die Kids und um das Programm der Jungen Familien in 2026, was gerade erst los ging. Von der demnächst anstehenden Märzenbecherwanderung über den Erlebnistag auf dem Flugplatz Hornberg, bis hin zur Beerenaktion zusammen mit dem OGV und schließlich auch zur mittlerweile schon 46. Waldweihnacht im Dezember wird einiges geboten. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen. Der Stockbrotteig ging dann langsam zur Neige, wobei die mitgebrachte Schokocreme erstaunlicherweise noch nicht leer war. Und auch die Kälte drang allmählich unter die Jacken und Mäntel. Ein gelungener Nachmittag ging zu Ende. Vielen Dank an Familie Eisele für Holz, Punsch und Glühwein und die ausgezeichnete Vorbereitung.

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Over und Digel

Von der Ballade über den Dreivierteltakt bis zum Choral!

Tolle Weinprobe mit Weingut Doreas aus Grunbach.

Familiengruppe: Ausflug in die Sprungbude

Senioren: Dreikönigswanderung

Zu unserer Nachmittagswanderung trafen sich neun hartgesottene beim Parkplatz der Stauferschule. Es war bitter kalt (es ist dieses Jahr mal wieder Winter!!!) und auch die Sonne war hinter dickem Hochnebel versteckt. Um 14:00 Uhr war Start. Der Weg führte etwas durch unser Dorf, vorbei am neuen Edeka und den Vereinsheimen zum Krettenhof. Weiter ging es nach Birenbach und ein kurzes Stück auf dem Radweg bis zum Nettomarkt. Die zwei neu gebauten Brücken wurden bestaunt. Bauten wie für die Ewigkeit gemacht und schon nach zwei Jahren fertig! Nun wurde der Weg etwas beschwerlicher, denn es ging auf dem „Fitnesspfad“, hinauf auf die Hochfläche. Von hier aus würde sich bei schönem Wetter eine tolle Aussicht zur Schwäbischen Alb bieten. Leider nichts zu sehen. Auf der anderen Seite lag Birenbach im Nebelgrau. Die nun folgenden Wiesenwege dagegen ließen sich, weil gefroren und leicht mit Schnee bedeckt, gut begehen. Wir konnten schon die Konturen des „Alten Schlosses“, oder wie auch genannt des „Schlosshofes“, sehen. Bevor wir uns das alte Bauwerk anschauten, wurde mit einem kleinen Umtrunk das neue Jahr begrüßt und für alle nur das Beste gewünscht. Zwei Esel sind zur Zeit die einzigen Bewohner hier. Ein Malergeschäft hat hier sein Lager und im besten Haus ist ein Kindergarten untergebracht. Ein großer Innenhof, wird am Ende von einem Turm abgeschlossen, in welchem sich noch die Kapelle „St. Johannes Baptist“ befindet. Zur Besichtigung geöffnet am „Tag des offenen Denkmals“.  Unsere Gruppe nahm nun die letzte Etappe der Wanderung in Angriff. Der Weg führte nun abwärts, vorbei am „Jägerhaus“ auf den Radweg zu unserem Ziel, der Gaststätte „Alte Station“, wo für uns reserviert war. Essen und Trinken für den Leib und angeregte Unterhaltung für die Seele rundeten diese Nachmittagswanderung ab. Für den Heimweg war dann jeder selbst verantwortlich und so wurde auch noch der öffentliche Nahverkehr genutzt. Besten Dank an alle, die dabei waren und bis bald

Der Wanderführer Hansi Ginglseder

Bilder von Ginglseder

Wandergruppe: Jahresauftaktwanderung

Schon etliche Jahre lang waren wir bei der Jahresauftaktwanderung immer gewandert ohne winterliches Landschaftsbild. Dieses Jahr war es mal wieder soweit. Schneebedeckte Felder, gefrorene Erde und glitzernde Eiskristalle begleiteten uns auf dem Weg zwischen Wäschenbeuren und Birenbach. Es ging am Schulparkplatz los durchs Heubeund, wo noch ein zunächst unwilliger Wandersmann herausgeklingelt wurde. Dann führten uns Martina und Achim weiter hinaus zum Wanderparkplatz Braunhalde. Man blieb dann oben auf der Höhe über dem Marbachtal und genoss den Ausblick auf den Hohenstaufen und den Albtrauf. Birenbach war schnell erreicht und durch die Straßen des Ortes näherte sich die Gruppe dem Ziel, das Restaurant Il Salento am Schützenhof. Sechsundzwanzig (!) Wanderer waren unterwegs gewesen und ließen sich in der Pizzeria das italienische Essen schmecken. Gelungen, in jeder Hinsicht. Dank an alle.

Hans-Jürgen Digel

Bild von Rapp

Ende aus! Nochmal raus!

So viele waren es noch nie! Über zwanzig nachweihnachtliche Wanderer genossen am Sonntag, den 28. Dezember, das herrliche Winterwetter für einen zweistündigen Spaziergang im Süden und Osten von Wäschenbeuren. Vom TSV-Parkplatz über die Barbarossastraße ging es hinab zum Sonderbachsee, ein Stück am Radweg entlang, das Häbere hinauf, ein kurzes Waldstück hindurch und wieder hinab zum Radweg am Altenberg. Über das Gewerbegebiet wanderten wir dann wieder hinauf zur TSV-Gaststätte, wo wir einkehrten. Mit Frischluft betankt, mit Wintersonne verwöhnt, die etwas eingerosteten Knochen mobilisiert, so machten wir es uns im Hüftgold gemütlich und stärkten uns dort. Ein schöner Jahresabschluss, der Aktive und Senioren zusammenbrachte. Auf ein Neues in 2026: a guats Neis und bleibet gsond!

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Digel

Weihnachtsgruß 2025

Strahlende Gesichter bei der Waldweihnacht

Traditionen werden hochgehalten beim Albverein und somit stand am 14. Dezember die 45. Waldweihnacht an. An die Kinder wurden am Treffpunkt TSV-Parkplatz die Fackeln ausgeteilt und schon wanderten alle los in die beginnende Dunkelheit hinein runter zum Gaißrein. Am Sängerheim stand ein großer, beleuchteter Weihnachtsbaum, war die wunderschöne Krippe mit Jesuskind, Maria und Josef aufgebaut und der Stand mit Kinderpunsch, Glühwein und warmen Brezeln war natürlich auch da.

Eine schöne, schon lang währende Tradition ist es auch, dass die Bläser des Musikvereins den Abend mit einem Choral eröffnen. Alle Gäste dürfen dann beim ersten Lied der Singgruppe mit einstimmen: „O Du fröhliche“. In der anschließenden Begrüßung gab es einen kleinen Rückblick auf frühere Waldweihnachten, wo man zu Anfang wirklich tief im Wald gemeinsam sang und Gedichte hörte. Dann folgten viele Jahre im Burghof des Wäscherschlosses und seit einigen Jahren fand die Waldweihnacht eine neue, schöne Heimat direkt am Sängerheim des Liederkranzes.

Die Flötengruppe von Melanie Knödler, die Bläser und die Singgruppe des Albvereins präsentierten die schönsten Weihnachtslieder und nach dem erneut gemeinsamen Lied „Lasst uns froh und munter sein“ trafen dann auch der Heilige Nikolaus und sein Begleiter Knecht Ruprecht ein. Aus dem prall gefüllten Sack erhielten alle Kinder ein Geschenk. Es macht so viel Freude, den Kindern bei vorgetragenen Gedichten oder Liedern zuzuhören. Nach dem Schlusswort stand man noch gemütlich zusammen, genoss den guten Glühwein und wünschte sich schließlich gegenseitig frohe Weihnacht.

Bilder von Digel und Ginglseder

Advent-Abschlusswanderung

Grandiose Bilder vom K2

Am Freitagabend, den 21.11.25, konnten sich unsere Gäste beim Multivisionsvortrag von Bertram Rueb richtig satt sehen an Bildern von seiner Wanderung im Karakorum zum K2, dem zweithöchsten Berg der Erde. Er liegt auf der Grenze zwischen Pakistan und China. Rueb berichtete natürlich auch von der schon beschwerlichen Anreise per Flugzeug von Basel über Istanbul nach Bishkek, der Hauptstadt Kirgisistans, der Weiterreise mit Bus und Geländewagen nach China hinein und bis zum Ende der Autostraße in einem kleinen Uigurendorf. Das Volk der Uiguren, der Religion nach Moslems, wird von den Chinesen nicht als gleichberechtigt behandelt und unterdrückt. Die Armut ist überall sichtbar, die traditionelle Lebensweise geht erzwungenermaßen verloren, die Versorgung mit Lebensnotwendigem, insbesondere Gesundheitsversorgung, ist mehr als mangelhaft.

Von dieser letzten anfahrbaren Station ging es nun zu Fuß über 95 km hinein in dieses nahezu unberührte, unwirtliche und für uns unbekannte Gebirge namens Karakorum. Mehr als die Hälfte der Fläche (ca. 75.000 qkm, größer als ganz Bayern) liegt oberhalb von 5.000 m. Kamele sind als Lasttiere dabei und zwei einheimische Führer sowie ein Küchenteam für die ganze Gruppe von 15 Personen. Alles muss mitgebracht werden: Essen, Zelte, Kleidung, Schlafsäcke usw.. Die Nächte sind bitterkalt, am Tag sticht in den Tälern jedoch die Sonne vom wolkenlosen Himmel herab. Immer wieder mussten eiskalte Bäche und Flüsse durchquert werden und es ging immer höher hinauf. Schließlich konnten auch die Kamele nicht mehr mit und ein Lastesel begleitete noch die Wanderer. Glücklich wurde das Basislager der Bergsteiger am Ende des Gletschers erreicht, von wo aus sich der K2 majestätisch bis auf 8.611 m Höhe erhebt. Dieser Berg gilt als wesentlich schwieriger zu besteigen als der Mount Everest. Erst 800 Bergsteiger haben seit der Erstbesteigung 1954 den Gipfel erreicht. Für Reinhold Messner ist er der „Berg der Berge“!

Nach dem Aufenthalt im Basislager mussten die 85 km zurück erneut bewältigt werden. Steinschlag, wilde Flüsse und Höhenkrankheit bedrohen die Wanderer. Schon ein umgeknickter Knöchel stellt ein Problem dar, da keine Infrastruktur besteht. Bertram Rueb und seine Frau Ingeborg sind wieder heil zurückgekehrt. Eindrucksvoll schilderte er die Strapazen und die faszinierende Natur der Wanderung zum K2.

Hans-Jürgen Digel