Wandergruppe: Beeindruckend mahnende Führung im Hotel Silber in Stuttgart

Wir haben uns sehr über das riesengroße Interesse gefreut: Innerhalb von zwei Tagen war die Veranstaltung des Schwäbischen Albvereins ausgebucht. Es tut uns sehr leid, dass wir einige Anmeldungen absagen mussten!

Am vergangenen Sonntag machten sich dreiundzwanzig Albvereinler und Interessierte mit den Öffis auf den Weg nach Stuttgart. Ziel war das Hotel Silber. Hinter dem harmlosen Namen steckt das ehemalige Gestapo-Hauptquartier von Württemberg und Hohenzollern. Bereits während der Weimarer Republik diente das einstige Hotel der politischen Polizei, welche die linksgerichtete KPD beobachtete und verfolgte, die rechtsgerichtete NSDAP nur beobachtete. Die politische Polizei der Weimarer Republik war Wegbereiter für die Gestapo des NS-Regimes. Verfolgt wurden keine Verbrecher im herkömmlichen Sinne, sondern Menschen, die sich kritisch gegenüber dem NS-Regime äußerten. Es begann alles ganz harmlos mit verzerrten Zeitungsberichten und Stimmungsmache. Andersdenkende und Minderheiten wurden zunehmend eingeschüchtert, später verfolgt, Geständnisse unter Folter erwirkt. Es begannen Massendeportationen und Massenmorde. Die Ausstellung geht auf Einzelschicksale ein, dokumentiert mit Originalprotokollen und Briefen. Unser Guide schilderte ruhig und eindringlich, was sich in diesem Gebäude zugetragen hat. Die Frage ist nach dem Heute. Was helfen uns die gemachten Erfahrungen? Es gab keine Antworten, dafür Fragen, die zum Nachdenken anregten.

Dazu die Beobachtung, dass die Handlungen der Polizei dem politischen Meinungsbild der Gesellschaft folgen.

Die Stimmung ergriffen, nachdenklich. Parallelen erkennend.

Wertschätzung gegenüber einem demokratischen Umfeld.

Ein Mahnmal vor Rechtsextremismus.

Ein historisch bedeutsamer Ort.

Heike Behrendt

Bilder von Behrendt

Familiengruppe: Wanderung durch ein Meer von Märzenbechern

Am Sonntag, den 1. März trafen sich 4 Familien und wir fuhren gemeinsam nach Bad Überkingen. Bereits bei der Parkplatzsuche wurde uns klar, dass wir nicht alleine unterwegs sein würden.
Wir starteten durch den Ortskern von Bad Überkingen. Anschließend folgte ein steiler Anstieg, der so manchem und mancher den Schweiß nicht nur auf die Stirn trieb. Oben angekommen wurden wir mit einem Blick auf ein Meer aus Märzenbechern belohnt. Die Wärme und der Sonnenschein der vergangenen Tage hatte die Märzenbecher aus ihrem Winterschlaf geholt – es war ja schließlich auch schon März!! Eine ganze Weile liefen wir durch den idyllischen Wald und bewunderten ein Märzenbechermeer nach dem anderen.
Am Wasserfall angekommen, beschlossen wir noch einen kleinen Abstecher über den schmalen Pfad zum oberen Teil des Wasserfalls zu machen. Es war teilweise eine ziemlich rutschige Angelegenheit, aber wir waren ja alle mit ordentlichem Schuhwerk gerüstet. Der ein oder andere hat sogar einen Feuersalamander gesichtet.
Oben angekommen machten wir eine kleine Vesperpause.
Anschließend machten wir uns langsam und vorsichtig wieder an den Abstieg. Durch das Autal ging es dann wieder zurück zu den Autos.
Den Abend ließen wir gemeinsam bei „da Nino“ mit leckerer Pizza ausklingen.
Ein rundum schöner Tag in der Natur in guter Gesellschaft, vielen Dank an alle Mitwanderer!
Familie Hokenmaier

Senioren: Faschingswanderung

Wie schon seit vielen Jahren stand für uns am Faschingssonntag, 15.02.26, unsere närrische Nachmittagswanderung im Terminplan. Nachmittagswanderung ist etwas übertrieben. An diesem besonderen Tag gab es nur ein etwas längerer Spaziergang und dann ab in die Gaststätte zum gemütlichen (närrischen) Teil. Da passende Lokalitäten in der näheren Umgebung nicht mehr gut zu finden sind und wir letztes Jahr sehr gut im Eichertstüble bewirtet worden waren, wurde dieses Jahr dieselbe Wirtschaft gewählt.

Unser Spaziergang startete am Parkplatz der Gaststätte und führte ins Eichert. Vorbei an der Neuen „Alb-Fils-Klinik“ und der Alten „Klinik im Eichert“ ging es im Wald weiter. Mit dem Wetter hatten wir viel Glück und so waren die Wege ohne größere Schwierigkeiten begehbar. Vorbei am dortigen Wildgehege, wo einige Rehe im Wald gut getarnt nach den ersten Grashalmen suchten, kamen wir nach kurzer Gehzeit aus dem Wald heraus. Wir genossen den Blick Richtung Süden, auf den Wasserberg und die weiteren Berge der Schwäbischen Alb. Ein angenehmer Platz, um sich noch mit etwas Flüßigem und Süßem, von unserer Renate verwöhnen zu lassen.

Nun ging es weiter, vorbei an der dortigen Kleingartenanlage, am Rande von Jebenhausen zum „Eichertstüble.“

Eine Wegstrecke von etwa 5 km und einer Gehzeit von ca.1,5 Stunden lag hinter uns.

Mit Getränken waren wir schnell versorgt und unsere kleine Gruppe vergrößerte sich zusehends. (sangesfreudige aus Wäschenbeuren und Freunde von Gerhard aus Holzheim). Nun wurde der unterhaltsame Teil des Tages gestartet. Mit musikalischer Unterstützung von Gerhard und seinem Gitarrenfreund aus Holzheim entwickelte sich ein unterhaltsames Singen am Anfang mit Wanderliedern und Schlager aus unserem reichhaltigen Repertoire aus dem Liederbuch.

Eine Unterbrechung und Pause für die Musikanten wurde eingelegt und fürs Essen genutzt.

Nachdem alle gestärkt waren wurde es fröhlich und dem Tag angemessen. Es war doch Faschingssonntag!!!!

Gerhard hatte, aus seiner langjährigen Zugehörigkeit zur Erwin Voith Kombo, noch viele alte aber immer noch hochaktuelle Faschingsschlager im Programm. Lautstark sangen alle mit und der Funke sprang auch auf die restlichen Gäste über. Als das Abschiedslied verklungen war, endete ein wieder gemütlicher und unterhaltsamer Tag.

Besten Dank den Musikanten und allen die dabei waren für den harmonischen Verlauf.

Bis zum nächsten Mal

Gerhard (Wanderführer und Musikus), Hansi (Wanderwart)

Bilder von Ginglseder

Familiengruppe: Kinderpunschhappening sogar mit etwas Schnee

Am Sonntag, den 01.02.2026, blieb es trocken von oben herab und so machten sich die jungen Familien vom Schulparkplatz aus auf, zum Waldspielplatz hinaus zu wandern. Unterwegs gesellten sich noch weitere hinzu, so dass es schließlich neun Familien waren, deren Kids sich sofort den Spielgeräten oder dem schon entzündeten Lagerfeuer widmeten. Das trockene Holz prasselte verlockend im Steinrund, den Kindern macht es super Spaß, darin herumzustochern und warm ist es auch noch am Feuer. Der Kinderpunsch aus Warmhaltekannen und der vorbereitete Stockbrotteig tat ein Übriges, um dann nahezu alle Kinder rund ums Feuer zu versammeln. Die Eltern durften den selbstgemachten Glühwein aus Eisele-Produktion genießen und so entwickelten sich viele Gespräche um die Kids und um das Programm der Jungen Familien in 2026, was gerade erst los ging. Von der demnächst anstehenden Märzenbecherwanderung über den Erlebnistag auf dem Flugplatz Hornberg, bis hin zur Beerenaktion zusammen mit dem OGV und schließlich auch zur mittlerweile schon 46. Waldweihnacht im Dezember wird einiges geboten. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen. Der Stockbrotteig ging dann langsam zur Neige, wobei die mitgebrachte Schokocreme erstaunlicherweise noch nicht leer war. Und auch die Kälte drang allmählich unter die Jacken und Mäntel. Ein gelungener Nachmittag ging zu Ende. Vielen Dank an Familie Eisele für Holz, Punsch und Glühwein und die ausgezeichnete Vorbereitung.

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Over und Digel

Von der Ballade über den Dreivierteltakt bis zum Choral!

Tolle Weinprobe mit Weingut Doreas aus Grunbach.

Familiengruppe: Ausflug in die Sprungbude

Senioren: Dreikönigswanderung

Zu unserer Nachmittagswanderung trafen sich neun hartgesottene beim Parkplatz der Stauferschule. Es war bitter kalt (es ist dieses Jahr mal wieder Winter!!!) und auch die Sonne war hinter dickem Hochnebel versteckt. Um 14:00 Uhr war Start. Der Weg führte etwas durch unser Dorf, vorbei am neuen Edeka und den Vereinsheimen zum Krettenhof. Weiter ging es nach Birenbach und ein kurzes Stück auf dem Radweg bis zum Nettomarkt. Die zwei neu gebauten Brücken wurden bestaunt. Bauten wie für die Ewigkeit gemacht und schon nach zwei Jahren fertig! Nun wurde der Weg etwas beschwerlicher, denn es ging auf dem „Fitnesspfad“, hinauf auf die Hochfläche. Von hier aus würde sich bei schönem Wetter eine tolle Aussicht zur Schwäbischen Alb bieten. Leider nichts zu sehen. Auf der anderen Seite lag Birenbach im Nebelgrau. Die nun folgenden Wiesenwege dagegen ließen sich, weil gefroren und leicht mit Schnee bedeckt, gut begehen. Wir konnten schon die Konturen des „Alten Schlosses“, oder wie auch genannt des „Schlosshofes“, sehen. Bevor wir uns das alte Bauwerk anschauten, wurde mit einem kleinen Umtrunk das neue Jahr begrüßt und für alle nur das Beste gewünscht. Zwei Esel sind zur Zeit die einzigen Bewohner hier. Ein Malergeschäft hat hier sein Lager und im besten Haus ist ein Kindergarten untergebracht. Ein großer Innenhof, wird am Ende von einem Turm abgeschlossen, in welchem sich noch die Kapelle „St. Johannes Baptist“ befindet. Zur Besichtigung geöffnet am „Tag des offenen Denkmals“.  Unsere Gruppe nahm nun die letzte Etappe der Wanderung in Angriff. Der Weg führte nun abwärts, vorbei am „Jägerhaus“ auf den Radweg zu unserem Ziel, der Gaststätte „Alte Station“, wo für uns reserviert war. Essen und Trinken für den Leib und angeregte Unterhaltung für die Seele rundeten diese Nachmittagswanderung ab. Für den Heimweg war dann jeder selbst verantwortlich und so wurde auch noch der öffentliche Nahverkehr genutzt. Besten Dank an alle, die dabei waren und bis bald

Der Wanderführer Hansi Ginglseder

Bilder von Ginglseder

Wandergruppe: Jahresauftaktwanderung

Schon etliche Jahre lang waren wir bei der Jahresauftaktwanderung immer gewandert ohne winterliches Landschaftsbild. Dieses Jahr war es mal wieder soweit. Schneebedeckte Felder, gefrorene Erde und glitzernde Eiskristalle begleiteten uns auf dem Weg zwischen Wäschenbeuren und Birenbach. Es ging am Schulparkplatz los durchs Heubeund, wo noch ein zunächst unwilliger Wandersmann herausgeklingelt wurde. Dann führten uns Martina und Achim weiter hinaus zum Wanderparkplatz Braunhalde. Man blieb dann oben auf der Höhe über dem Marbachtal und genoss den Ausblick auf den Hohenstaufen und den Albtrauf. Birenbach war schnell erreicht und durch die Straßen des Ortes näherte sich die Gruppe dem Ziel, das Restaurant Il Salento am Schützenhof. Sechsundzwanzig (!) Wanderer waren unterwegs gewesen und ließen sich in der Pizzeria das italienische Essen schmecken. Gelungen, in jeder Hinsicht. Dank an alle.

Hans-Jürgen Digel

Bild von Rapp

Ende aus! Nochmal raus!

So viele waren es noch nie! Über zwanzig nachweihnachtliche Wanderer genossen am Sonntag, den 28. Dezember, das herrliche Winterwetter für einen zweistündigen Spaziergang im Süden und Osten von Wäschenbeuren. Vom TSV-Parkplatz über die Barbarossastraße ging es hinab zum Sonderbachsee, ein Stück am Radweg entlang, das Häbere hinauf, ein kurzes Waldstück hindurch und wieder hinab zum Radweg am Altenberg. Über das Gewerbegebiet wanderten wir dann wieder hinauf zur TSV-Gaststätte, wo wir einkehrten. Mit Frischluft betankt, mit Wintersonne verwöhnt, die etwas eingerosteten Knochen mobilisiert, so machten wir es uns im Hüftgold gemütlich und stärkten uns dort. Ein schöner Jahresabschluss, der Aktive und Senioren zusammenbrachte. Auf ein Neues in 2026: a guats Neis und bleibet gsond!

Hans-Jürgen Digel

Bilder von Digel