Senioren: Wanderung bei Degenfeld

Zu unserer ersten Wanderung nach der Sommerpause konnte unser Wanderführer Willi sage und schreibe 21, in Worten EINUNDZWANZIG, neugierige Teilnehmer begrüßen. Unter dem Motto „bei den Windrädern um Degenfeld“ stand die Nachmittagswanderung am Sonntag, 06.09.26 an.
Bei der Anfahrt wunderte sich sicher der Eine oder Andere. Wir fuhren nicht nach Degenfeld, sondern durch Weißenstein und weiter Richtung Bartholomä, wo sich auf halbem Weg unser Wanderparkplatz befand. Über den Gipfeln der Bäume sahen wir schon die Rotorblätter einer Windkraftanlage. Bei angenehmer Temperatur und immer leichtem Wind (den brauchen ja die Windräder) führte uns der Weg in den Wald Richtung Lützelalb. Dann tauchte nach kurzer Wegstrecke mitten im Wald der Sockel einer Windkraftanlage auf. Als wir dann am Fuße des Bauwerks angekommen waren, erkannte man erst die riesigen Dimensionen. Auf einer Infotafel waren die Maße zu lesen. Nabenhöhe:139 Meter, Stromerzeugung:120 Mio. kWh pro Jahr, Stückzahl: 16 Windräder – eines davon gehört der „Bürgerinitiative Windpark Lauterstein“. Am Fuße des imposanten Turmes durften wir „Selbstgebranntes“ von unserem Wanderführer genießen. Dann wurde noch ein Gruppenbild gemacht, bevor die Wanderung fortgesetzt wurde.
Auf breiten Waldwegen, durch bestens gepflegten Wald, ging es weiter. Wir überquerten die Verbindungsstraße Weißenstein-Bartholomä und mussten einen kurzen Anstieg bewältigen. Kein Problem!!!! Oben angekommen bot sich uns ein toller Ausblick Richtung Treffelhausen: die Skilifte und ein weiterer Windpark (Schnittlingen-Stötten). Hier wurde noch eine kurze Stärkung angeboten.
Der weitere Weg führte um ein kleines Wäldchen und auf einmal standen wir vor dem erweiterten Gelände des dortigen Steinbruchs. Es wurde schon einiges abgebaut. Nun ging es zurück zu unseren Autos und wir waren gespannt, was unsere Abschlusseinkehr zu bieten hat.
Im Gasthaus „Ställe – das Kneip-o-Rant“ waren die Parkplätze gefüllt und es war viel los. Für uns war im überdachten Außenbereich reserviert. Hier herrscht Selbstbedienung. Trinken bestellen-Essen bestellen-bezahlen, fertig. Jeder bekommt seinen PIEPSER und kann dann, wenn er Laut gibt sein Essen abholen. Funktionierte bestens und auch die Wartezeiten waren nicht zu groß. Das Essen war sehr lecker und es gab nichts zu bemängeln. (Empfehlenswert- man muss sich aber anmelden). Gegen 19:00 Uhr löste sich die Gruppe langsam auf und die Heimfahrt wurde angetreten. Es gab nur positive Äußerungen der Teilnehmer über die Auswahl und Organisation des gesamten Nachmittags.
Besten Dank an den Wanderführer und auf ein neues Unterfangen im nächsten Jahr mit Willi und Frau.
Ein herzliches Dankeschön auch an alle Teilnehmer und vielleicht sehen wir uns bei einer nächsten Unternehmung wieder.
Der Wanderwart
Hansi Ginglseder

Bilder von Ginglseder