Weihnachtsgruß 2025

Strahlende Gesichter bei der Waldweihnacht

Traditionen werden hochgehalten beim Albverein und somit stand am 14. Dezember die 45. Waldweihnacht an. An die Kinder wurden am Treffpunkt TSV-Parkplatz die Fackeln ausgeteilt und schon wanderten alle los in die beginnende Dunkelheit hinein runter zum Gaißrein. Am Sängerheim stand ein großer, beleuchteter Weihnachtsbaum, war die wunderschöne Krippe mit Jesuskind, Maria und Josef aufgebaut und der Stand mit Kinderpunsch, Glühwein und warmen Brezeln war natürlich auch da.

Eine schöne, schon lang währende Tradition ist es auch, dass die Bläser des Musikvereins den Abend mit einem Choral eröffnen. Alle Gäste dürfen dann beim ersten Lied der Singgruppe mit einstimmen: „O Du fröhliche“. In der anschließenden Begrüßung gab es einen kleinen Rückblick auf frühere Waldweihnachten, wo man zu Anfang wirklich tief im Wald gemeinsam sang und Gedichte hörte. Dann folgten viele Jahre im Burghof des Wäscherschlosses und seit einigen Jahren fand die Waldweihnacht eine neue, schöne Heimat direkt am Sängerheim des Liederkranzes.

Die Flötengruppe von Melanie Knödler, die Bläser und die Singgruppe des Albvereins präsentierten die schönsten Weihnachtslieder und nach dem erneut gemeinsamen Lied „Lasst uns froh und munter sein“ trafen dann auch der Heilige Nikolaus und sein Begleiter Knecht Ruprecht ein. Aus dem prall gefüllten Sack erhielten alle Kinder ein Geschenk. Es macht so viel Freude, den Kindern bei vorgetragenen Gedichten oder Liedern zuzuhören. Nach dem Schlusswort stand man noch gemütlich zusammen, genoss den guten Glühwein und wünschte sich schließlich gegenseitig frohe Weihnacht.

Bilder von Digel und Ginglseder

Advent-Abschlusswanderung

Grandiose Bilder vom K2

Am Freitagabend, den 21.11.25, konnten sich unsere Gäste beim Multivisionsvortrag von Bertram Rueb richtig satt sehen an Bildern von seiner Wanderung im Karakorum zum K2, dem zweithöchsten Berg der Erde. Er liegt auf der Grenze zwischen Pakistan und China. Rueb berichtete natürlich auch von der schon beschwerlichen Anreise per Flugzeug von Basel über Istanbul nach Bishkek, der Hauptstadt Kirgisistans, der Weiterreise mit Bus und Geländewagen nach China hinein und bis zum Ende der Autostraße in einem kleinen Uigurendorf. Das Volk der Uiguren, der Religion nach Moslems, wird von den Chinesen nicht als gleichberechtigt behandelt und unterdrückt. Die Armut ist überall sichtbar, die traditionelle Lebensweise geht erzwungenermaßen verloren, die Versorgung mit Lebensnotwendigem, insbesondere Gesundheitsversorgung, ist mehr als mangelhaft.

Von dieser letzten anfahrbaren Station ging es nun zu Fuß über 95 km hinein in dieses nahezu unberührte, unwirtliche und für uns unbekannte Gebirge namens Karakorum. Mehr als die Hälfte der Fläche (ca. 75.000 qkm, größer als ganz Bayern) liegt oberhalb von 5.000 m. Kamele sind als Lasttiere dabei und zwei einheimische Führer sowie ein Küchenteam für die ganze Gruppe von 15 Personen. Alles muss mitgebracht werden: Essen, Zelte, Kleidung, Schlafsäcke usw.. Die Nächte sind bitterkalt, am Tag sticht in den Tälern jedoch die Sonne vom wolkenlosen Himmel herab. Immer wieder mussten eiskalte Bäche und Flüsse durchquert werden und es ging immer höher hinauf. Schließlich konnten auch die Kamele nicht mehr mit und ein Lastesel begleitete noch die Wanderer. Glücklich wurde das Basislager der Bergsteiger am Ende des Gletschers erreicht, von wo aus sich der K2 majestätisch bis auf 8.611 m Höhe erhebt. Dieser Berg gilt als wesentlich schwieriger zu besteigen als der Mount Everest. Erst 800 Bergsteiger haben seit der Erstbesteigung 1954 den Gipfel erreicht. Für Reinhold Messner ist er der „Berg der Berge“!

Nach dem Aufenthalt im Basislager mussten die 85 km zurück erneut bewältigt werden. Steinschlag, wilde Flüsse und Höhenkrankheit bedrohen die Wanderer. Schon ein umgeknickter Knöchel stellt ein Problem dar, da keine Infrastruktur besteht. Bertram Rueb und seine Frau Ingeborg sind wieder heil zurückgekehrt. Eindrucksvoll schilderte er die Strapazen und die faszinierende Natur der Wanderung zum K2.

Hans-Jürgen Digel

Spielenachmittag

Gespielt, gespielt, gewonnen!

Familiengruppe: Unterwegs auf dem Skulpturenweg in Neuler

Am Sonntag, den 12. Oktober trafen sich die jungen Familien in Wäschenbeuren und machten sich auf nach Neuler im Herzen der Ostalb, um gemeinsam den Skulpturenwanderweg zu erkunden.

Nach einer etwa 40-minütigen Anfahrt trafen sich alle auf dem Schulparkplatz im idyllisch gelegenen Neuler.

Zu Beginn führte die Wanderung zunächst ein Stück durch den Ort, ehe dann der eigentliche Skulpturenweg losging. Entlang des Weges gab es verschiedene Holzskulpturen zu bestaunen. Diese wurden von örtlichen Künstlern erschaffen. Wir hatten Glück mit dem Wetter, da es zwar überwiegend bewölkt war, aber ab und zu dann doch noch die Sonne durchblinzelte, so dass die bunten Herbstblätter dann gleich nochmals kräftiger leuchteten. Auch die Vielfalt an Pilzen in unterschiedlichsten Farben und Formen sorgte für Begeisterung bei Groß und Klein. Nachdem der Skulpturenweg sich zu Ende neigte, ging es weiter zum „WaldWunderWeg“, wo eine wohlverdiente Pause eingelegt wurde, da wir schon eine Weile unterwegs waren. Der „PhantasTisch“ bot dazu die beste Voraussetzung: ein 10 Meter langer Holztisch mit durchgängigen Bänken auf beiden Seiten. Platz also für jede Menge kleiner und großer Wanderer zum Vespern. Direkt daneben wurde von den Kids auch noch fleißig die „Em Reng Rom Liege“ ausprobiert. Weiter ging es zum „Butzakua“ Basketball, bevor dann die Wald-Rutsche in Beschlag genommen wurde, die für viel Spaß sorgte. Den Abschluss bildeten zwei parallel verlaufende Murmelbahnen, auf denen sich spannende Wettrennen entwickelten und die Kinder mit großer Begeisterung ihre Murmeln ins Ziel rollten.

Es war ein gelungener und harmonischer Herbstspaziergang.

Familie Otte

Bilder von Otte