Singgruppe: Ausflug zur Insel Reichenau

Der Wecker klingelte an diesem Morgen wohl für alle ungewohnt früh. Denn unser Bus startete in Wäschenbeuren bereits um 7.00 Uhr und nahm dann die Gruppen aus Birenbach, Rechberghausen und Göppingen mit. Die Fahrt ging weiter über B10/B313 auf die A8 am Flughafen und Messe vorbei auf die A81. An der Raststätte Neckarburg ließen wir uns die mitgebrachten Brezel und den Kaffee vom Fahrer schmecken.

Im Osten überragte der Aufzugstestturm der Firma Thyssen/Krupp die Hügel. Der Turm hat die höchste Aussichtsplattform Europas.

Bald sah man schon unser Ziel den Bodensee mit der Insel Reichenau. Kurz hinter Allensbach führt ein aufgeschütteter Damm, gesäumt von Pappeln, auf die Insel im Untersee. Am Parkplatz empfing uns eine Fremdenführerin, die uns eine kurze geschichtliche Erklärung über die Reichenau gab. Etwas Besonderes war dann die Kirche St. Georg mit historischen Wandmalereien aus dem 10. Jahrhundert. Unsere Reiseführerin erklärte uns auch anhand eines Gemäldes den Ursprung des Sprichworts „Das geht auf keine Kuhhaut“.

Voll mit neuem Wissen ging es weiter mit dem Bus zur Inselrundfahrt. Gärtnereien mit Salat und Gemüse zogen an uns vorbei, sowie Gewächshäuser mit Tomaten und Paprika. Diese werden vorwiegend für den süddeutschen Raum erzeugt.

Weiter fuhren wir nun auf die höchste Erhebung der Insel mit etwa 43 Meter den Hochwart. Der Blick auf den Bodensee von hier oben war überwältigend.

Nach so viel Natur freuten wir uns auf das Mittagsessen im Gasthaus „Zum alten Mesmer“. Gestärkt an Leib und Seele fuhren wir zum letzten Ausflugsziel nach Stein am Rhein. Die historische Altstadt mit den bemalten Häusern und mittendrinn ein prächtiger Brunnen gehört zu den Sehenswürdigkeiten von Stein am Rhein. Mit Kaffee und Kuchen oder Eis ließen wir alles auf uns wirken. Leider war es viel zu kurz, um alles in Augenschein zu nehmen.

Um 16.15 Uhr trafen wir uns wieder am Bus zur Heimfahrt. Nun fing es leicht zu regnen an. Alle waren froh trocken den Tag verbracht zu haben. In Wäschenbeuren angekommen, goss es wie aus Kübeln. Es machte uns nun nichts mehr aus, denn ein schöner und informativer Ausflug war zu Ende.

Vielen Dank an die Organisatoren Inge und Sigger.

Hansi Ginglseder

Bilder von Ginglseder