Wandergruppe: Abschlusswanderung

 

Heute, am 03. Dezember 2017, starteten 13 Wanderer zu unserem Jahresabschluss, was Wandern anbelangt. Start beim Gasthaus Rössle in Lerchenberg. Es war kühl und etwas windig. Der Wettergott war uns heute gnädig und wir hatten winterliche, aber gute Wetterbedingungen. Was aber unsere Wanderführer für uns vorbereitet hatten steigerte die Pulsfrequenz und auch die Körpertemperatur. Zu Beginn leicht aber immer aufwärts (es war nur ein kleiner Vorgeschmack) wurde der Weg immer steiler, bis wir auf der Höhe, dem „Ösel“, angekommen waren. Auf halber Höhe wurde die gesamte Truppe mit etwas Flüßigem -etwas Süßem (es gab die ersten Guzle und Stollen)- und es fehlten auch Naschereien nicht, verwöhnt. Derart gestärkt, schafften Alle den Anstieg. Unser Weg führte nun über den Scheuffelackerweg abwärts und wieder nach Lerchenberg. Leichter Schneefall hatte eingesetzt und wir waren froh am Ziel zu sein. Nach 6 km Wegstrecke und etwas über 2 Stunden Gehzeit war dieser Teil des Nachmittags geschafft. Wir ließen es uns im Rössle mit Speis und Trank gut gehen. Zum gemütlichen Teil spielte unser Gerhard mit seinem Akkordeon auf. Zu Beginn weihnachtliche Lieder und wechselte dann zu Wanderliedern und Schlagern. Es wurde eifrig mitgesungen und schnell war auch dieser Teil zu Ende, so dass sich gegen 19:30 Uhr alle auf die Heimfahrt machten.

Besten Dank unseren Wanderführern, unserem Musikus Gerhard und allen, die dabei waren.

Bis zu unserer nächsten Wanderung, dann schon im Jahr 2018, ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und bleibt vor allem gesund!!

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Bilder von Ginglseder

Adventswanderung

Adventswanderung zum Genießen

Zur diesjährigen Adventswanderung hatten wir uns bei der Ortsgruppe Plüderhausen in deren Rehhaldenhütte angemeldet. Vom Wanderparkplatz Rehhalde ging es stetig bergauf durch den Wald bis zur Hütte. Wunderschön weihnachtlich geschmückt und urgemütlich präsentierte sich das Schmuckstück der Wanderfreunde aus Plüderhausen.

Zum Empfang gab es für jeden ein Gläschen Prisecco alkoholfrei aus der Manufaktur Geiger/Schlat. Danach lud das Kuchen- und Kaffeebuffet zum Zugreifen ein. Der Ortsgruppenvorsitzende Ottenbacher hatte die Kuchen selbst gebacken und durfte allgemeines Lob dafür einheimsen. Mit einem kleinen Gedicht leitete Hans-Jürgen den „kulturellen“ Teil ein. Unser Gerhardt spielte dann auf seinem Akkordeon auf und adventliche und weihnachtliche Lieder erklangen vielstimmig in der Hütte. Während anregender Gespräche wurde es draußen schon dunkel und so machten sich 24 Adventswanderer auf den Heimweg. Von Fackeln beleuchtet hinterließ auch der Rückmarsch noch einen wunderschönen Eindruck.

Vielen Dank an Herrn Ottenbacher und seine Frau für die Bewirtung, Renate für die Leckerlis unterwegs, Gerhardt fürs Spielen und allen Teilnehmern für die angenehme Stimmung bei unserer Adventswanderung 2017!

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Bilder von Digel

Wandergruppe: Überraschungswanderung

Für heute, Sonntag, den 12.11.17, war laut Wanderplan eine Überraschungswanderung vorgesehen. Für die größte „Überraschung “ sorgte jedoch der Wettergott!! Starkregen und böiger Wind bis Sturmstärke veranlasste uns, die Wanderung ausfallen zu lassen.

Da wir aber für die Abschlusseinkehr schon im Voraus im Hasenheim in Faurndau angemeldet waren, wurde dieser Tagespunkt auch „abgearbeitet“. Mit 12 Personen wurde dann gegessen und sich angeregt unterhalten. Die ausgefallene Wanderung wird aber bestimmt zu einem späteren Termin noch nachgeholt.

Auf besseres Wetter am 03.12.17 zu unserer Jahresabschlusswanderung hoffen die Verantwortlichen.

Hansi Ginglseder

Weinwanderfahrt ins Zabergäu

Ein fast vollbesetzter Bus trug am Samstag die Liebhaber einer schönen Wanderung und eines edlen Weines ins Zabergäu südlich von Heilbronn.

Vom Ausstieg am Weingut Dautel ging es schnurstracks in die Weinberge Richtung Michaelsberg, dessen Bergspitze mit dem Kirchturm von weitem grüßt. Die nahezu unbeschreibliche Farbenvielfalt der Weinblätter an den abgeernteten Reben begeisterten alle Teilnehmer. Die herrliche Aussicht auf das Tal der Zaber Richtung Haberschlacht und Heuchelberg ließ einen ebenso immer wieder staunend stehen bleiben. Mit lautem Hallo wurde bei der kurzen Rast das leckere Angebot an Schnäpschen und Süßigkeiten gewürdigt, das Renate wieder einmal mitgebracht hatte.

Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichte man das Ziel, das Weingut Kern-Schaufler mit seinem rustikalen Gewölbekeller. Deftige Speisen und süffiger Wein trugen zu guter Stimmung bei. Wann trinkt man schon mal ein Meimsheimer Katzenöhrle oder einen Ochsenbacher Liebenberg. Als Gerhard dann in die Tasten schlug, Walter und Helmut die Saiten zupften, sang nicht nur unsere Reisegruppe sondern der ganze Keller mit. Der Seniorchef bedankte sich zum Schluss herzlich für den schönen Abend; danach brachte uns der Bus heil wieder nach Hause.

Vielen Dank an Hansi fürs Organisieren, den Musikanten fürs Spielen und allen Teilnehmern für die gute Stimmung während unserer Weinwanderfahrt 2017.

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Bilder von Ginglseder und Digel

Familiengruppe: Weinbergwanderung

In goldener Oktobersonne

In Strümpfelbach im Remstal ging sie los, die Weinbergwanderung am letzten Sonntag. Ausgangs- und Endpunkt war das Weingut Knauss, das angesichts des tollen Wetters umlagert war wie ein Volksfest. Also hinein in die Weinberge, um dem Trubel etwas zu entkommen.

Die Wengert der Lage Nonnenberg empfingen uns mit allen möglichen Herbstfarben an den Blättern der Reben von noch saftigem Grün bis zu dunkelstem Rot. Abgeerntet waren die Reben alle schon. Reste wurden dennoch erspäht und insbesondere von unseren jüngsten Mitwanderern, Jonas und Jannis, zum Verzehr „freigegeben“. Bis zum Waldrand am oberen Ende der Wengert führte uns der Weg und dann zu Aussichtspunkten mit tollem Blick ins Remstal. Auf dem Karlstein, einem ehemaligen, steinernen Weinbergschützenhaus wurde noch ein Gruppenfoto geschossen, dann ging es in den Knauss’schen Besen zum gemütlichen Abschluss.

Herzlichen Dank an alle Mitwanderer und die weinbergwanderführenden Petra und Rainer.

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Bilder von Digel

Familiengruppe: Besuch des Birkhofs in Gammelshausen

Es wuselte auf dem Birkhof

Wenn 28 Kinder mit Hühnern, Häschen und Ponys kuscheln, spielen und reiten dürfen, ist was geboten.

So auf dem Birkhof bei Gammelshausen am Sonntag als wir vom Albverein aus mit 11 Familien dorthin aufbrachen, um einen Erlebnistag zu verbringen. Nicole Eisele, die ausgebildete Bauernhofpädagogin hatte mit ihrem Team fünf Stationen auf dem Birkhof gestaltet. Die im Freiland laufenden Hühner konnten die Kids auf den Arm, teils sogar auf den Kopf nehmen. Das Federvieh ist wohl einiges gewohnt auf dem Birkhof, wo immer wieder Kindergruppen „einfallen“ und das Leben auf dem Hof hautnah erleben dürfen. Ponyreiten, natürlich mit Helm, stand ebenfalls hoch im Kurs. Die kleinen Häschen mit ihrem kuscheligen Fell hatten es besonders den Mädchen angetan. Eher etwas für Mutige war die Strohhüpfburg in der Scheune. Mit Geschrei und Juchzern sprangen die Kinder immer und immer wieder von oben ins weiche Stroh.

Die fünfte Station wurde dann von Eltern und Sprösslingen gleichermaßen genutzt und geschätzt: die Kaffee/Tee/Kuchentafel in der großen Scheune. Auch dort wurde noch der Traktor bestiegen und somit noch ein Abenteuer erlebt. Ein großes Dankeschön an das Team vom Birkhof, das so geduldig und kundig mit den Kindern umgeht. Danke auch den Kuchenspendern, war alles sehr lecker.

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Bilder von Digel

8. Kulturabend

Tolles Musikkabarett

120 begeisterte Gäste feierten am Samstagabend den Bariton Jürgen Deppert mit standing ovations.

Liederkranz und Schwäbischer Albverein hatten eingeladen zur „Oper uff Schwäbisch“. Wie soll das denn gehen? Und wie es ging: Jürgen Deppert führt kurz in das Geschehen jeder Oper ein und intoniert mit seinem warmen Bariton immer zuerst das Original, mit viel Schmelz in der Stimme, teils dramatisch, teils lustvoll je nach Inhalt. Dann folgt höchst humorvoll umgarnt seine „etwas andere Version“ des Libretto in deftigem Schwäbisch über unsere landsmannschaftlichen Eigenheiten, Vorlieben und Vorzüge, Schwächen und „Mödele, dia mr halt hend“. Diese Versionen, im gleichen Belcanto gesungen, erstaunen ob ihrer Treffsicherheit und dem ganz natürlichen Zusammengehen mit der Musik.

Er startet mit „Le Nozze di Figaro“ von Mozart, wo aus der Arie „Se vuol ballare“ eine Hymne ans schwäbische „Schbaare“ wird. Natürlich beklagt auch Deppert fein ironisierend das Schicksal der meisten Baritone in den Opern, wo sie meist zweiter Sieger hinter den Tenören bleiben. Aber manchmal geht es ja auch „gut“ aus: Tenor stirbt, Bariton überlebt. Donizettis Arie in „La favorita“ wandelt sich zur Deskription eines „Kinodaags“ auf schwäbisch, wo mal nicht so gespart wird: Popcorn und Cola in Massen, Film – weniger wichtig. Vor der Pause noch der Übergang zu Verdi. Il trovatore, die Oper; Il balen del suo sorriso (das Blinken ihres Lächelns) die Arie. Daraus wird das Blinken in den Augen eines jeden Schwaben, wenn er sein Nationalgericht, die Schbädzla“ kriagt. Alle schwäbischen Spezialitäten finden Eingang in diesen geschmetterten Lobgesang. Nach der kurzen Verschnaufpause steigert Deppert noch Dramatik und Pointen. Zweimal Verdi mit „Un ballo in maschera“, was zum Klagelied über die Handwerker mutiert. Und eine Arie aus „Die Macht des Schicksals“, welche eine Metamorphose durchmacht zur Auflistung von schwäbischen Schimpfwörtern über unliebsame Nachbarn. Es folgt der gesangliche Höhepunkt und gleichzeitig Schlusspunkt des offiziellen Programms: Georges Bizets „Carmen“ mit der Arie des Toreros Escamillo. Große spanische Tradition wird zur noch größeren schwäbischen – zur „Kehrwoch“.

Trotz fortgeschrittener Stunde kredenzt „Der Bariton“ auch noch etliche Zugaben. Reinhard Heer vom Liederkranz bedankte sich beim Künstler, bei den zahlreichen Gästen und den Helfern aus beiden Vereinen, die den wunderbaren Abend ermöglichten.

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Bilder von Digel

 

Wandergruppe: Wanderung bei Eislingen

Unser Wanderführer Clemens Wahl hatte als Ziel für unsere heutige Nachmittagswanderung das Gebiet südlich von Eislingen ausgesucht. Vom Parkplatz am Vereinsheim der TSG Eislingen, dem Waldheim, startete unsere Wanderung.

Durch den Wald vorbei an riesig gewachsenen Maisfeldern ging es zum südlichen Teil von Eislingen. Vor uns liegen im leichten Dunst der Ösel, der Hohenstaufen, der Aasrücken, der Rechberg und das Tal der Liebe, das Ottenbacher Gebiet. Wir leben schon in einer wunderbaren Gegend!!

Im dortigen Baugebiet angekommen, konnte man viele Arten von Neubauten sehen und es wird noch weiter gebaut. Wir wenden uns nun nach Osten Richtung Salach und wandern an der Schnellstraße (B10 Neu) entlang. Vor Salach machten wir einen Schwenk nach Süden und es ging vorbei an den Näherhöfen zurück zum Waldheim. Hier wurde die Abschlusseinkehr gemacht.

Eine Wanderung der leichteren Art (keine großen Steigungen) war nach ca. 7 km und 2 Stunden Gehzeit beendet. Ein gutes Essen (jugoslawisch) rege Gespräche und unser Gerhard holte noch sein Akkordeon zum Singen. Gegen 19:00 Uhr war wieder ein wunderschöner Nachmittag zu Ende.

Ginglseder Johannes

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Bild von Ginglseder

Männergruppe: 7. Brauereiwanderung

Eine Wanderung, so himmlisch wie das Bier

Unsere siebte Brauereiwanderung verband himmlische Genüsse wunderbar mit der paradiesischen Landschaft des Allgäu. Gleich beim Ausstieg aus dem Bus stimmte der Wahlspruch der Rettenberger Engelbrauerei auf den bevorstehenden Tag ein: „Ein Bier, so himmlisch wie sein Name“. Die höchst interessante Führung mit Biersommelier Felix begann im Sudhaus und ging durch den Gärkeller, den Lagerkeller, an der Filtrieranlage vorbei bis zur Abfüllstation. Zur Freude der 19 mitgereisten Bierfans gab es auch eine Zwickelprobe und eine bayerische Brez’n dazu.

Nach dem deftigen Mittagessen in der Brauereigaststätte wurden die Schnürsenkel nochmal festgezogen, die Rucksackgurte gespannt und los ging’s ab Blaichach hinein in das wildromantische Tal der Gunzesrieder Ach. Diese durchfließt den Naturpark Allgäuer Nagelfluhkette und bildet gerade im unteren Teil den tief eingeschnittenen Haldertobel, mit vielen kleinen Wasserfallstufen, riesigen Felsblöcken und auch einem aufgestauten See. Die Felsen bestehen aus dem Nagelfluhgestein, einem Konglomerat aus Flusskieseln, die wie zusammengebacken aussehen, in der Gegend auch genannt: „Herrgottsbeton“. Auf höchst angenehmen Naturpfaden erreichten wir schließlich Gunzesried mit seiner Sennerei, wo eifrig Käse eingekauft und Heumilcheis geschlotzt wurde. Der zweite Teil der Wanderung führte dann noch höher hinauf, am Ossi-Reichert-Skilift vorbei (Ossi Reichert = Goldmedaillengewinnerin Riesenslalom Olympische Spiele 1956 in Cortina D’Ampezzo) bis fast auf 1.000 m Höhe nach Gunzesried Säge. Der Abstieg wurde uns dann erspart, mit dem Bus ging es zurück nach Blaichach ins Wirtshaus „Zum Dorfwirt“, wo die Kohlehydratspeicher wieder aufgefüllt wurden.

Ein großes Dankeschön an unseren Wanderführer Rainer Kühner und seine Susanne, die wieder mal einen tollen Tag vorbereitet und gestaltet haben.

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Bilder von Digel und Ginglseder

Familiengruppe: Wanderung auf dem Härtsfeld

Am vergangenen Sonntag, dem 17. September, trafen sich vierzehn Wanderer – dreizehn Erwachsene und ein Kind – auf dem Schulparkplatz zur Ganztageswanderung der Familiengruppe auf dem Härtsfeld. Für alle Regenfälle gewappnet starteten wir kurz vor 10 Uhr in Richtung Neresheim, wo wir nach einer einstündigen Autofahrt beim Benediktinerkloster ankamen. Einstimmig beschlossen wir, an einer Führung durch die Abteikirche teilzunehmen. Zwar mussten wir noch ein halbes Stündchen warten, bis der Gottesdienst aus war, aber diese Wartezeit lohnte sich unbedingt, vor allem, weil wir uns noch von dem überwältigenden Klang der barocken Orgel von Johann Nepomuk Holzhay überzeugen konnten. Danach wechselten wir direkt vom Ohren- zum Augenschmaus, denn unsere Führerin geleitete uns mit schwäbischem Charme durch die Abteikirche. Diese gilt zwar als spätbarocker Sakralbau, doch besticht sie anstelle barocker Überfrachtung durch Weite und Helligkeit. Mit dem Bau der Kirche wurde 1750 begonnen. Die Pläne stammten von Balthasar Neumann, dessen Konterfei in der Prä-Euro-Zeit auf dem 50-Mark-Schein prangte. Auch der Maler Martin Knoller, der die Fresken auf den sieben Kuppeln malte, war in der damaligen Zeit eine Berühmtheit. Die Farben der Fresken haben auch nach 250 Jahren nichts von ihrer Leuchtkraft verloren. Ganz besonders imponierte uns der biblische Himmel, den Knoller in die größte Kuppel malte: Das Fresko wirkt wie ein leicht nach oben gewölbtes Gemälde, obwohl die Kuppel sechzehn Meter hoch ist.

Nach dieser beeindruckenden Führung konnten wir unmöglich sofort zu unserer Wanderung aufbrechen. Wir mussten uns erst einmal stärken und verarbeiten, was wir gerade gesehen und gehört hatten. Dann aber ging es los! Auf dem Alb-Schäfer-Weg wanderten wir auf Naturpfaden durch den Klosterwald nach Katzenstein, wo schon die nächste Sehenswürdigkeit auf uns wartete: Eine der ältesten Burgen Süddeutschlands. Burg Katzenstein ist eine historische, sehr gut erhaltene Stauferburg aus dem 12. Jahrhundert, die mit Ringmauer, Palas und Bergfried stolz auf einem Felsen thront. Wir besichtigten zunächst die Räumlichkeiten wie das Jagdzimmer und den Staufersaal, die alle im Laufe der letzten Jahrzehnte von den immer wieder wechselnden privaten Besitzern saniert worden sind. Im mittelalterlichen Flair des Burghofes, umgeben von den alten Gemäuern, gönnten wir uns anschließend eine Kaffeepause.

Wir verließen Burg Katzenstein und wanderten zum Härtsfeldsee, einem idyllisch gelegenen Badesee, der die Halbzeit unserer Wanderung markierte. Denn nun ging es durch das Egautal wieder zurück nach Neresheim, allerdings entlang eines trockenen Flussbettes, da die Egau gerade kein Wasser führte. Dank eines flott voranschreitenden Damenduos, das unsere Gruppe anführte, schafften wir es, pünktlich um 17 Uhr unsere reservierten Plätze in der Klosterschänke einzunehmen. Bei einem guten Essen ließen wir diesen ereignisreichen Tag ausklingen und freuten uns, dass wir unsere Regenausrüstung überhaupt nicht gebraucht hatten. Wenn Engel wandern …

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Bilder von Digel