Archiv 2017

03.12.2017 – Wandergruppe

Abschlusswanderung auf den Ösel

Heute, am 03. Dezember 2017, starteten 13 Wanderer zu unserem Jahresabschluss, was Wandern anbelangt. Start beim Gasthaus Rössle in Lerchenberg. Es war kühl und etwas windig. Der Wettergott war uns heute gnädig und wir hatten winterliche, aber gute Wetterbedingungen. Was aber unsere Wanderführer für uns vorbereitet hatten steigerte die Pulsfrequenz und auch die Körpertemperatur. Zu Beginn leicht aber immer aufwärts (es war nur ein kleiner Vorgeschmack) wurde der Weg immer steiler, bis wir auf der Höhe, dem „Ösel“, angekommen waren. Auf halber Höhe wurde die gesamte Truppe mit etwas Flüßigem -etwas Süßem (es gab die ersten Guzle und Stollen)- und es fehlten auch Naschereien nicht, verwöhnt. Derart gestärkt, schafften Alle den Anstieg. Unser Weg führte nun über den Scheuffelackerweg abwärts und wieder nach Lerchenberg. Leichter Schneefall hatte eingesetzt und wir waren froh am Ziel zu sein. Nach 6 km Wegstrecke und etwas über 2 Stunden Gehzeit war dieser Teil des Nachmittags geschafft. Wir ließen es uns im Rössle mit Speis und Trank gut gehen. Zum gemütlichen Teil spielte unser Gerhard mit seinem Akkordeon auf. Zu Beginn weihnachtliche Lieder und wechselte dann zu Wanderliedern und Schlagern. Es wurde eifrig mitgesungen und schnell war auch dieser Teil zu Ende, so dass sich gegen 19:30 Uhr alle auf die Heimfahrt machten.
Besten Dank unseren Wanderführern, unserem Musikus Gerhard und allen, die dabei waren.
Bis zu unserer nächsten Wanderung, dann schon im Jahr 2018, ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und bleibt vor allem gesund!!

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Bilder von Ginglseder

26.11.2017 – Ortsgruppe

Adventswanderung zum Genießen

Zur diesjährigen Adventswanderung hatten wir uns bei der Ortsgruppe Plüderhausen in deren Rehhaldenhütte angemeldet. Vom Wanderparkplatz Rehhalde ging es stetig bergauf durch den Wald bis zur Hütte. Wunderschön weihnachtlich geschmückt und urgemütlich präsentierte sich das Schmuckstück der Wanderfreunde aus Plüderhausen. Zum Empfang gab es für jeden ein Gläschen Prisecco alkoholfrei aus der Manufaktur Geiger/Schlat. Danach lud das Kuchen- und Kaffeebuffet zum Zugreifen ein. Der Ortsgruppenvorsitzende Ottenbacher hatte die Kuchen selbst gebacken und durfte allgemeines Lob dafür einheimsen. Mit einem kleinen Gedicht leitete Hans-Jürgen den „kulturellen“ Teil ein. Unser Gerhardt spielte dann auf seinem Akkordeon auf und adventliche und weihnachtliche Lieder erklangen vielstimmig in der Hütte. Während anregender Gespräche wurde es draußen schon dunkel und so machten sich 24 Adventswanderer auf den Heimweg. Von Fackeln beleuchtet hinterließ auch der Rückmarsch noch einen wunderschönen Eindruck. Vielen Dank an Herrn Ottenbacher und seine Frau für die Bewirtung, Renate für die Leckerlis unterwegs, Gerhardt fürs Spielen und allen Teilnehmern für die angenehme Stimmung bei unserer Adventswanderung 2017!

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Bilder von Digel

12.11.2017 – Wandergruppe

Überraschungswanderung

Für heute, Sonntag, den 12.11.17, war laut Wanderplan eine Überraschungswanderung vorgesehen. Für die größte „Überraschung “ sorgte jedoch der Wettergott!! Starkregen und böiger Wind bis Sturmstärke veranlasste uns, die Wanderung ausfallen zu lassen.
Da wir aber für die Abschlusseinkehr schon im Voraus im Hasenheim in Faurndau angemeldet waren, wurde dieser Tagespunkt auch „abgearbeitet“. Mit 12 Personen wurde dann gegessen und sich angeregt unterhalten. Die ausgefallene Wanderung wird aber bestimmt zu einem späteren Termin noch nachgeholt.
Auf besseres Wetter am 03.12.17 zu unserer Jahresabschlusswanderung hoffen die Verantwortlichen.
Hansi Ginglseder

21.10.2017 – Ortsgruppe

Weinwanderfahrt ins Zabergäu

Ein fast vollbesetzter Bus trug am Samstag die Liebhaber einer schönen Wanderung und eines edlen Weines ins Zabergäu südlich von Heilbronn. Vom Ausstieg am Weingut Dautel ging es schnurstracks in die Weinberge Richtung Michaelsberg, dessen Bergspitze mit dem Kirchturm von weitem grüßt. Die nahezu unbeschreibliche Farbenvielfalt der Weinblätter an den abgeernteten Reben begeisterten alle Teilnehmer. Die herrliche Aussicht auf das Tal der Zaber Richtung Haberschlacht und Heuchelberg ließ einen ebenso immer wieder staunend stehen bleiben. Mit lautem Hallo wurde bei der kurzen Rast das leckere Angebot an Schnäpschen und Süßigkeiten gewürdigt, das Renate wieder einmal mitgebracht hatte. Nach etwas mehr als zwei Stunden erreichte man das Ziel, das Weingut Kern-Schaufler mit seinem rustikalen Gewölbekeller. Deftige Speisen und süffiger Wein trugen zu guter Stimmung bei. Wann trinkt man schon mal ein Meimsheimer Katzenöhrle oder einen Ochsenbacher Liebenberg. Als Gerhard dann in die Tasten schlug, Walter und Helmut die Saiten zupften, sang nicht nur unsere Reisegruppe sondern der ganze Keller mit. Der Seniorchef bedankte sich zum Schluss herzlich für den schönen Abend; danach brachte uns der Bus heil wieder nach Hause. Vielen Dank an Hansi fürs Organisieren, den Musikanten fürs Spielen und allen Teilnehmern für die gute Stimmung während unserer Weinwanderfahrt 2017.

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Bilder von Ginglseder und Digel

14.10.2017 – Familiengruppe

Weinbergwanderung in goldener Oktobersonne

In Strümpfelbach im Remstal ging sie los, die Weinbergwanderung am letzten Sonntag. Ausgangs- und Endpunkt war das Weingut Knauss, das angesichts des tollen Wetters umlagert war wie ein Volksfest. Also hinein in die Weinberge, um dem Trubel etwas zu entkommen. Die Wengert der Lage Nonnenberg empfingen uns mit allen möglichen Herbstfarben an den Blättern der Reben von noch saftigem Grün bis zu dunkelstem Rot. Abgeerntet waren die Reben alle schon. Reste wurden dennoch erspäht und insbesondere von unseren jüngsten Mitwanderern, Jonas und Jannis, zum Verzehr „freigegeben“. Bis zum Waldrand am oberen Ende der Wengert führte uns der Weg und dann zu Aussichtspunkten mit tollem Blick ins Remstal. Auf dem Karlstein, einem ehemaligen, steinernen Weinbergschützenhaus wurde noch ein Gruppenfoto geschossen, dann ging es in den Knauss’schen Besen zum gemütlichen Abschluss. Herzlichen Dank an alle Mitwanderer und die weinbergwanderführenden Petra und Rainer.

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Bilder von Digel

08.10.2017 – Familiengruppe

Es wuselte auf dem Birkhof

Wenn 28 Kinder mit Hühnern, Häschen und Ponys kuscheln, spielen und reiten dürfen, ist was geboten. So auf dem Birkhof bei Gammelshausen am Sonntag als wir vom Albverein aus mit 11 Familien dorthin aufbrachen, um einen Erlebnistag zu verbringen. Nicole Eisele, die ausgebildete Bauernhofpädagogin hatte mit ihrem Team fünf Stationen auf dem Birkhof gestaltet. Die im Freiland laufenden Hühner konnten die Kids auf den Arm, teils sogar auf den Kopf nehmen. Das Federvieh ist wohl einiges gewohnt auf dem Birkhof, wo immer wieder Kindergruppen „einfallen“ und das Leben auf dem Hof hautnah erleben dürfen. Ponyreiten, natürlich mit Helm, stand ebenfalls hoch im Kurs. Die kleinen Häschen mit ihrem kuscheligen Fell hatten es besonders den Mädchen angetan. Eher etwas für Mutige war die Strohhüpfburg in der Scheune. Mit Geschrei und Juchzern sprangen die Kinder immer und immer wieder von oben ins weiche Stroh. Die fünfte Station wurde dann von Eltern und Sprösslingen gleichermaßen genutzt und geschätzt: die Kaffee/Tee/Kuchentafel in der großen Scheune. Auch dort wurde noch der Traktor bestiegen und somit noch ein Abenteuer erlebt. Ein großes Dankeschön an das Team vom Birkhof, das so geduldig und kundig mit den Kindern umgeht. Danke auch den Kuchenspendern, war alles sehr lecker.

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Bilder von Digel

07.10.2017 – Ortsgruppe

Tolles Musikkabarett beim 8. Kulturabend

120 begeisterte Gäste feierten am Samstagabend den Bariton Jürgen Deppert mit standing ovations. Liederkranz und Schwäbischer Albverein hatten eingeladen zur „Oper uff Schwäbisch“. Wie soll das denn gehen? Und wie es ging: Jürgen Deppert führt kurz in das Geschehen jeder Oper ein und intoniert mit seinem warmen Bariton immer zuerst das Original, mit viel Schmelz in der Stimme, teils dramatisch, teils lustvoll je nach Inhalt. Dann folgt höchst humorvoll umgarnt seine „etwas andere Version“ des Libretto in deftigem Schwäbisch über unsere landsmannschaftlichen Eigenheiten, Vorlieben und Vorzüge, Schwächen und „Mödele, dia mr halt hend“. Diese Versionen, im gleichen Belcanto gesungen, erstaunen ob ihrer Treffsicherheit und dem ganz natürlichen Zusammengehen mit der Musik. Er startet mit „Le Nozze di Figaro“ von Mozart, wo aus der Arie „Se vuol ballare“ eine Hymne ans schwäbische „Schbaare“ wird. Natürlich beklagt auch Deppert fein ironisierend das Schicksal der meisten Baritone in den Opern, wo sie meist zweiter Sieger hinter den Tenören bleiben. Aber manchmal geht es ja auch „gut“ aus: Tenor stirbt, Bariton überlebt. Donizettis Arie in „La favorita“ wandelt sich zur Deskription eines „Kinodaags“ auf schwäbisch, wo mal nicht so gespart wird: Popcorn und Cola in Massen, Film – weniger wichtig. Vor der Pause noch der Übergang zu Verdi. Il trovatore, die Oper; Il balen del suo sorriso (das Blinken ihres Lächelns) die Arie. Daraus wird das Blinken in den Augen eines jeden Schwaben, wenn er sein Nationalgericht, die Schbädzla“ kriagt. Alle schwäbischen Spezialitäten finden Eingang in diesen geschmetterten Lobgesang. Nach der kurzen Verschnaufpause steigert Deppert noch Dramatik und Pointen. Zweimal Verdi mit „Un ballo in maschera“, was zum Klagelied über die Handwerker mutiert. Und eine Arie aus „Die Macht des Schicksals“, welche eine Metamorphose durchmacht zur Auflistung von schwäbischen Schimpfwörtern über unliebsame Nachbarn. Es folgt der gesangliche Höhepunkt und gleichzeitig Schlusspunkt des offiziellen Programms: Georges Bizets „Carmen“ mit der Arie des Toreros Escamillo. Große spanische Tradition wird zur noch größeren schwäbischen – zur „Kehrwoch“. Trotz fortgeschrittener Stunde kredenzt „Der Bariton“ auch noch etliche Zugaben. Reinhard Heer vom Liederkranz bedankte sich beim Künstler, bei den zahlreichen Gästen und den Helfern aus beiden Vereinen, die den wunderbaren Abend ermöglichten.

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Bilder von Digel

24.09.2017 – Wandergruppe

Wanderung bei Eislingen

Unser Wanderführer Clemens Wahl hatte als Ziel für unsere heutige Nachmittagswanderung das Gebiet südlich von Eislingen ausgesucht. Vom Parkplatz am Vereinsheim der TSG Eislingen, dem Waldheim, startete unsere Wanderung. Durch den Wald vorbei an riesig gewachsenen Maisfeldern ging es zum südlichen Teil von Eislingen. Vor uns liegen im leichten Dunst der Ösel, der Hohenstaufen, der Aasrücken, der Rechberg und das Tal der Liebe, das Ottenbacher Gebiet. Wir leben schon in einer wunderbaren Gegend!!
Im dortigen Baugebiet angekommen, konnte man viele Arten von Neubauten sehen und es wird noch weiter gebaut. Wir wenden uns nun nach Osten Richtung Salach und wandern an der Schnellstraße (B10 Neu) entlang. Vor Salach machten wir einen Schwenk nach Süden und es ging vorbei an den Näherhöfen zurück zum Waldheim. Hier wurde die Abschlusseinkehr gemacht.
Eine Wanderung der leichteren Art (keine großen Steigungen) war nach ca. 7 km und 2 Stunden Gehzeit beendet. Ein gutes Essen (jugoslawisch) rege Gespräche und unser Gerhard holte noch sein Akkordeon zum Singen. Gegen 19:00 Uhr war wieder ein wunderschöner Nachmittag zu Ende.
Ginglseder Johannes

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Bild von Ginglseder

23.09.2017 – Männergruppe

Eine Wanderung, so himmlisch wie das Bier

Unsere siebte Brauereiwanderung verband himmlische Genüsse wunderbar mit der paradiesischen Landschaft des Allgäu. Gleich beim Ausstieg aus dem Bus stimmte der Wahlspruch der Rettenberger Engelbrauerei auf den bevorstehenden Tag ein: „Ein Bier, so himmlisch wie sein Name“. Die höchst interessante Führung mit Biersommelier Felix begann im Sudhaus und ging durch den Gärkeller, den Lagerkeller, an der Filtrieranlage vorbei bis zur Abfüllstation. Zur Freude der 19 mitgereisten Bierfans gab es auch eine Zwickelprobe und eine bayerische Brez’n dazu.
Nach dem deftigen Mittagessen in der Brauereigaststätte wurden die Schnürsenkel nochmal festgezogen, die Rucksackgurte gespannt und los ging’s ab Blaichach hinein in das wildromantische Tal der Gunzesrieder Ach. Diese durchfließt den Naturpark Allgäuer Nagelfluhkette und bildet gerade im unteren Teil den tief eingeschnittenen Haldertobel, mit vielen kleinen Wasserfallstufen, riesigen Felsblöcken und auch einem aufgestauten See. Die Felsen bestehen aus dem Nagelfluhgestein, einem Konglomerat aus Flusskieseln, die wie zusammengebacken aussehen, in der Gegend auch genannt: „Herrgottsbeton“. Auf höchst angenehmen Naturpfaden erreichten wir schließlich Gunzesried mit seiner Sennerei, wo eifrig Käse eingekauft und Heumilcheis geschlotzt wurde. Der zweite Teil der Wanderung führte dann noch höher hinauf, am Ossi-Reichert-Skilift vorbei (Ossi Reichert = Goldmedaillengewinnerin Riesenslalom Olympische Spiele 1956 in Cortina D’Ampezzo) bis fast auf 1.000 m Höhe nach Gunzesried Säge. Der Abstieg wurde uns dann erspart, mit dem Bus ging es zurück nach Blaichach ins Wirtshaus „Zum Dorfwirt“, wo die Kohlehydratspeicher wieder aufgefüllt wurden.
Ein großes Dankeschön an unseren Wanderführer Rainer Kühner und seine Susanne, die wieder mal einen tollen Tag vorbereitet und gestaltet haben.

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Bilder von Digel und Ginglseder

17.09.2017 – Familiengruppe

Wanderung auf dem Härtsfeld

Am vergangenen Sonntag, dem 17. September, trafen sich vierzehn Wanderer – dreizehn Erwachsene und ein Kind – auf dem Schulparkplatz zur Ganztageswanderung der Familiengruppe auf dem Härtsfeld. Für alle Regenfälle gewappnet starteten wir kurz vor 10 Uhr in Richtung Neresheim, wo wir nach einer einstündigen Autofahrt beim Benediktinerkloster ankamen. Einstimmig beschlossen wir, an einer Führung durch die Abteikirche teilzunehmen. Zwar mussten wir noch ein halbes Stündchen warten, bis der Gottesdienst aus war, aber diese Wartezeit lohnte sich unbedingt, vor allem, weil wir uns noch von dem überwältigenden Klang der barocken Orgel von Johann Nepomuk Holzhay überzeugen konnten. Danach wechselten wir direkt vom Ohren- zum Augenschmaus, denn unsere Führerin geleitete uns mit schwäbischem Charme durch die Abteikirche. Diese gilt zwar als spätbarocker Sakralbau, doch besticht sie anstelle barocker Überfrachtung durch Weite und Helligkeit. Mit dem Bau der Kirche wurde 1750 begonnen. Die Pläne stammten von Balthasar Neumann, dessen Konterfei in der Prä-Euro-Zeit auf dem 50-Mark-Schein prangte. Auch der Maler Martin Knoller, der die Fresken auf den sieben Kuppeln malte, war in der damaligen Zeit eine Berühmtheit. Die Farben der Fresken haben auch nach 250 Jahren nichts von ihrer Leuchtkraft verloren. Ganz besonders imponierte uns der biblische Himmel, den Knoller in die größte Kuppel malte: Das Fresko wirkt wie ein leicht nach oben gewölbtes Gemälde, obwohl die Kuppel sechzehn Meter hoch ist.
Nach dieser beeindruckenden Führung konnten wir unmöglich sofort zu unserer Wanderung aufbrechen. Wir mussten uns erst einmal stärken und verarbeiten, was wir gerade gesehen und gehört hatten. Dann aber ging es los! Auf dem Alb-Schäfer-Weg wanderten wir auf Naturpfaden durch den Klosterwald nach Katzenstein, wo schon die nächste Sehenswürdigkeit auf uns wartete: Eine der ältesten Burgen Süddeutschlands. Burg Katzenstein ist eine historische, sehr gut erhaltene Stauferburg aus dem 12. Jahrhundert, die mit Ringmauer, Palas und Bergfried stolz auf einem Felsen thront. Wir besichtigten zunächst die Räumlichkeiten wie das Jagdzimmer und den Staufersaal, die alle im Laufe der letzten Jahrzehnte von den immer wieder wechselnden privaten Besitzern saniert worden sind. Im mittelalterlichen Flair des Burghofes, umgeben von den alten Gemäuern, gönnten wir uns anschließend eine Kaffeepause.
Wir verließen Burg Katzenstein und wanderten zum Härtsfeldsee, einem idyllisch gelegenen Badesee, der die Halbzeit unserer Wanderung markierte. Denn nun ging es durch das Egautal wieder zurück nach Neresheim, allerdings entlang eines trockenen Flussbettes, da die Egau gerade kein Wasser führte. Dank eines flott voranschreitenden Damenduos, das unsere Gruppe anführte, schafften wir es, pünktlich um 17 Uhr unsere reservierten Plätze in der Klosterschänke einzunehmen. Bei einem guten Essen ließen wir diesen ereignisreichen Tag ausklingen und freuten uns, dass wir unsere Regenausrüstung überhaupt nicht gebraucht hatten. Wenn Engel wandern …

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Bilder Digel

10.09.2017 – Familiengruppe

Moorleichen im Schopflocher Moor?

Pünktlich um 11.15 Uhr traf unsere Führerin am letzten Sonntagmorgen vor dem Gasthaus Albengel bei Schopfloch ein und vermittelte uns gleich das notwendige Basiswissen über das Schopflocher Moor, das wir erkunden wollten. Der „Schwäbische Vulkan“ war schuld, dass es hier im Gegensatz zu den allermeisten Flächen auf der Alb eine wasserundurchlässige Schicht gab, auf der das Regenwasser zusammen mit abgestorbenen Pflanzenresten über Jahrtausende hinweg ein Hochmoor bilden konnte. Dieser Vulkan war nicht ein einziger Kegel sondern eine großflächige Erscheinung, aus der immer wieder punktuell Vulkanschlote heraufragten; die wasserspeichernden Hülen in den Albdörfern rühren ebenfalls davon her.
Es war für einen Septembermorgen recht kalt und so waren wir froh, als es endlich los ging ins Moor. Das zugehörige Naturschutzgebiet umfasst nicht nur den Moorkern sondern auch die Wiesen darum herum, damit nicht zuviel Dünger von intensiv bewirtschafteten Flächen eindringt und das Moor eutrophiert (s.u.; bedeutet nährstoffreich). Moorlandschaft ist nährstoffarm und trotzdem ungemein artenreich. Auf dem vom Schwäbischen Albverein aufgebauten Holzbohlenpfad ging es nun hinein. An der ersten Station zeigte uns die Führerin mit einem Stab, wie tief noch die einst zur Torfgewinnung gezogenen Entwässerungsgräben in den Morrboden hinabreichen. Der Torf wurde als Heizmittel abgebaut und deshalb fehlen dem Schopflocher Moor ca. 4-6m Dicke, um noch als vollständiges Hochmoor zu gelten. Uns reichte aber dieses „degenerierte“ Hochmoor völlig, um die Frage nach den sagenhaften Moorleichen zu stellen. „Leider“ konnte uns keine präsentiert werden, so dass wir selbst immer wieder Ausschau halten mussten.
Nach einer interessanten Stunde verabschiedete sich die Führerin aus dem Schopflocher Naturschutzzentrum und wir machten uns auf die Wanderschaft zum Albtrauf, den wir am Wanderparkplatz Bahnhöfle gegenüber der Burg Reußenstein erreichten. Am Albtrauf entlang öffnet sich der Blick immer wieder auf das Vorland bis hin zum Hohenstaufen. Am Randecker Maar (siehe „Schwäbischer Vulkan“) vorbei erreichten wir wieder das Moor und da mittlerweile die Sonne uns wärmte, konnten wir gänzlich eutrophiert… oder euphratisiert… oder euphorisiert (ein paar Fachbegriffe waren in der Führung gefallen) im Gasthof Albengel einkehren. PS: Die einzige entdeckte Moorleiche, war eine verendete Kröte.
Hans-Jürgen Digel

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Bilder von Digel

03.09.2017 – Wandergruppe

Wanderung bei Neuenhaus

Sieben Frühaufsteher trafen sich um 9.00 Uhr zur Frühwanderung nach Neuenhaus/Aichtal. Nach den Regentagen davor war das Wetter am Sonntag ein richtiges Wanderwetter. Nicht zu heiß und endlich regenfrei.
Wir fuhren nach Plattenhardt/Filderstadt  auf den  Waldparkplatz Uhlbergturm. In Neuenhaus stieg noch unsere achte Wanderin Klara zu uns.  Vom Wanderparkplatz ging es dann auf gut begehbaren Wegen durch den Wald Richtung Uhlbergturm. Rechts und Links waren immer wieder Gesichter (Fratzen) in den Bäumen geschnitzt. Die Bäume nehmen durch die Schnitzerein keinen Schaden. Der ursprüngliche Einstieg zum Uhlbergturm über den Fratzenweg in Neuenhaus war wegen dem vielen Regen nicht begehbar.
Einen Zwischenstopp, mit scharfen und süßen Leckereien, machten wir an einer ehemaligen Kelter am Hang des Uhlbergs. Diese wurde vom Schwäbischen Albverein Bonlanden in vielen Arbeitsstunden zu einem Wanderheim umgebaut. Nach dieser Stärkung erreichten wir dann den Uhlbergturm. Zum 75-jährigen Jubiläum des Schwäbischen Albvereins wurde im August 1963 der neue Betonturm eingeweiht. Das große Aussichtserlebnis von oben ist der Blick auf die Albberge vom Hohenstaufen im Nordosten bis zum Plettenberg im Südwesten. Herausragend die Teck, der Hohenneuffen mit dem trutzigen Klotz seiner Festungswerke, die Achalm, der Roßberg. Mit vielen gesammelten Eindrücken machten wir uns auf den Rückweg. Im Gasthaus zum Uhlberg beendeten wir diesen schönen Wandertag mit gutem Essen und Trinken.
Gudrun Laber

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Bilder von Ginglseder

27.08.2017 – Familiengruppe

Radtour im Sommer

Am letzten Sonntag haben wir statt Wanderschuhe geschnürt, die Ketten geschmiert und eine Radtour gemacht. 15 Radler waren mit dabei und hatten jede Menge Spaß. Nach kleinen Startschwierigkeiten mit platten Reifen und Ventilwechsel (Uwe sei Dank) ging es über den Golfplatz nach Breech. Über dem Marbachtal gab´s aufgrund der suboptimalen Vorbereitung des Reiseführers, eine kleine Fitnesseinheit den Berg runter und gleich wieder rauf. Schließlich haben wir dann aber doch den richtigen Weg gefunden. Über Zell und Birenbach ging´s dann zurück nach Wäschenbeuren, wo wir den Abend griechisch auslaufen ließen.
Familie Over

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Bild Over

13.08.2017 – Wandergruppe

Wanderung bei Fellbach

Am heutigen Sonntag trafen sich 18 Wanderfreunde, um mit unserem Wanderführer Eberhard und seiner Frau Gerda eine Nachmittagswanderung zu machen. Die Fahrt führte uns zur Alten Kelter in Fellbach. Nur wenige Schritte und wir waren mittendrin in den Weinbergen.
Wir folgten nun dem Fellbacher Weinweg. Tafeln informierten uns über den Weinanbau, die Rebsorten, die heute auch in unseren Weinbergen wachsen, aber vor noch nicht allzu langer Zeit in anderen Regionen Europas zu Hause waren. Der Ausbildungsweg zum Weingärtner und Weinproduzenten und der Einfluss des Bodens auf Geschmack und  Ertrag wurden an einer sprechenden Säule erklärt.
Immer leicht ansteigend verlief unser Weg und je höher wir kamen, umso besser war die Aussicht. Immer wieder stand ein Bänkchen, um diese Blicke in Ruhe genießen zu können. Über dem Tal liegt die Gemeinde Rotenberg mit der Grabkapelle auf dem Württemberg unter uns das Neckartal mit Daimler Benz Museum-Gaskessel- Mercedes Benz Arena und der Schleyerhalle, Fernsehturm, Sendeturm und die Wohnblöcke von Asemwald auf den Höhen. Weiter schweift der Blick Richtung Norden und dann nach Osten: Fellbach, Waiblingen und das Remstal.
Nach gut 6 km Wegstrecke etwa 2 Stunden Gehzeit erreichten wir wieder unsere Autos. Abschlusseinkehr war heute in der Hohen Linde, wo wir schon manches Mal waren und zu unserer Zufriedenheit bewirtet worden waren, so auch heute wieder.
Besten Dank unserem Wanderführer mit Ehefrau, die uns wieder eine lehrreiche Wanderung mit toller Aussicht geboten haben.

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Bilder von Ginglseder

29.07.2017 – Familiengruppe

Sonnenuntergangswanderung auf den Hohenstaufen

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Bilder von Digel

16.07.2017 – Familiengruppe

Wanderung zum Milch- und Honigfest

Am letzten Sonntag sind wir mit einer kleinen Gruppe auf den Hohenstaufen zum Milch- und Honigfest gewandert. Drei Imkerfamilien aus Hohenstaufen, Maitis und Hohrein stellen dort seit 2 Jahren ihre Produkte und die Arbeiten rund um die Biene vor. Außerdem gab´s leckere Honigborte zum Probieren.
Milch und Käse waren durch Schafmilchprodukte vom Waldeckhof vertreten.
Den Ziegen- und Imkerbetrieb Holz in Hohenstaufen besuchen wir dann nächstes Frühjahr auf einer separaten Wanderung und schauen uns seine Milchziegen und seine Bienen genauer an. Allen hat´s Spaß gemacht, geschmeckt hat´s auch und gelaufen sind wir auch genug.
Familie Over

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Bilder von Digel

16.07.2017 – Wandergruppe

Wanderung bei Adelberg

Zu unserer Nachmittagswanderung am 16.07.2017 konnte unser Wanderführer Hans 17 Personen willkommen heißen. Wir starteten am Parkplatz beim Kloster Adelberg. Noch kurz durch den Ort Adelberg und auf Schurwalds Höhen Richtung Oberberken. Auf der freien Fläche merkte man doch, dass es zurzeit Sommer ist. Die Sonne hatte uns voll im Visier und uns wurde ganz schön warm. Die Hitze wurde aber durch ein leichtes Lüftchen erträglich und die Wanderung verlief ohne größere Anstrengung. Durch Oberberken ging es weiter nach Unterberken. An der Weinschänke „Rupfensack“ vorbei führte unser Weg hinunter zum Herrenbachstausee. Über die kleine Brücke auf den Weg auf der anderen Seite. Nun ging es doch immer aufwärts, zwar im Schatten aber doch schweißtreibend am Adelberger „Feriendorf“ vorbei zu unseren Autos. Nach ca. 8km Wegstrecke, überwundenen 150 Höhenmetern und 2 Std 45 Min. Gehzeit (mit Verschnaufpausen) war die Wanderung beendet.
Wir fuhren nun zum Gasthaus „Hohenlinde“, wo für uns reserviert war. Unsere Gruppe vergrößerte sich hier noch um 8 Personen, die zumindest den gemütlichen Teil mit uns Wanderern verbringen wollten. Wie bei fast allen unserer Wanderungen kamen Körper und Geist voll auf ihre Kosten. Essen-trinken, unterhalten, singen, alles war geboten. Gegen 20:00 Uhr wurde dieser schöne  Tag beendet und die Heimfahrt angetreten.
Besten Dank unserem Wanderführer, Hans, deine Organisation war sehr gut. Auch danke unseren Musikanten und allen, die dabei waren. Vielleicht sieht man sich bei der nächsten Wanderung wieder!

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Bilder von Ginglseder

15.07.2017 – Ortsgruppe

Männerausflug vom Three-Wheely zum Honig-Willi

Acht Männer und eine Anstandsdame durften am letzten Samstag das interessante Programm beim Männerausflug nach Tübingen genießen. Rainer Kühner hatte zunächst eine Führung durch das private Museum Boxenstop in der Neckarstadt gebucht. Der Name deutet auf Motoren hin. Ja, es sind tolle Autos und tolle Motorräder ausgestellt, vom schwarzen VW-Käfer „Mohrle“ bis zum Formel 1-Auto von March, von der Superleicht-Kreidler (ein Hauch von Nichts als Motorrad, aber 200 km/h schnell) bis zur MV Agusta mit 1000 ccm ist alles vertreten. Raritäten sind dort nicht rar: der Rekord-Zweitakter von Lloyd in weißer Vollverkleidung („Weiße Maus“), zwei Dreiradautos (Three-Wheely) aus England, die dort sehr beliebt waren, weil sie steuerbegünstigt fuhren, ein Le-Mans-Renn-Porsche, dessen Hinterteil nie ein Rennen fuhr, ein Maserati, mit dem 1939 und 1940 die 500 Meilen von Indianapolis gewonnen wurden, usw.. Und dann sind im gesamten Museum auch noch Fahrräder, Modelle, Plakate, Fotos, Urkunden, Requisiten, Märklinzüge, Spielautomaten, Juke-Boxen, mechanisches Spielzeug etc. etc. verteilt. Das Auge kann gar nicht alles erfassen. Also muss man nochmal hin, zumal der Besitzer, Herr Klink, gerade noch erweitert.
Nachdem also die Augen satt waren, fehlte nur noch der Bauch und das wurde im Gasthaus Wurstküche überaus zufriedenstellend erledigt. Ein kurzer Verdauungsspaziergang zum Schloss Hohentübingen musste danach sein. Dann ging es weiter nach Unterjesingen zum Hotel und Gasthof Lamm, wo wir eine Stunde lang in die Kunst der Brennerei eingeführt wurden. Brände aus Obst, Wurzeln, Beeren und anderen Grundstoffen (z.B. Spargel!) wurden vorgestellt und zum Teil auch eingeschenkt (u.a. ein mit Honig versüßter Williams = Honig-Willi). Zweimal gebrannt sind es dann ja Geiste (oder Geister?). Im tiefen Gewölbekeller erläuterte unser Führer schließlich noch die Geheimnisse des Schwäbischen Whiskys, der hier zum Teil schon über 15 Jahre lagert; ein Probiererle war auch hier drin. Zum Abschluss genehmigten wir uns noch ein Gläschen Mosecco (Secco aus Moscht) und fuhren dann nach einem ereignisreichen Tag in Tübingen nach Hause.
Ein großes Dankeschön an unseren „Bruder im Geiste“ Rainer für die Organisation.

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Bilder von Digel

25.06.2017 – Familiengruppe

Wanderung zum Felsental bei Geislingen

Lieber spät als nie: unsere Albvereinswanderung zum Felsental bei Geislingen liegt nun schon ein paar Wochen zurück Sie hat am 25. Juni stattgefunden. Der Grund, warum wir erst jetzt berichten ist dem Vorurlaubsstress geschuldet.
Jedenfalls war der 25. Juni ein sehr schöner, heißer Sommertag, was einen überzeugten Albvereinler aber natürlich nicht abschreckt, die Wanderschuhe zu schnüren. Was gibt es schließlich Schöneres als in netter Gesellschaft die Natur wandernd zu erkunden?
Wir starteten unsere Wanderung zunächst am Geislinger Bahnhof mit einem knackigen Anstieg zur Burg Helfenstein. Dort nahmen wir die Burg – zumindest temporär – in Besitz, genossen die Aussicht auf Geislingen und gönnten uns eine kurze Rast.
Auf der bewaldeten Hochfläche machten wir uns weiter auf den Weg zum Ödenturm. Dieser diente früher als Wachtturm für die Burg Helfenstein. Heute sorgt der Schwäbische Albverein Geislingen dafür, dass der Turm von der Öffentlichkeit besichtigt werden kann. 118 Holzstufen führen zum Turmzimmer, von wo aus wir eine herrliche Aussicht genossen. Über Weiler, Felder und Wiesen gelangten wir schließlich ins Felsental. Wer noch nicht dort war, sollte sich diese Wanderung auf jeden Fall vornehmen, denn die Natur hat hier ein wahres Kunstwerk geschaffen – nicht nur, was die Felsenformationen betrifft. Wir können die Strecke wärmstens empfehlen!
Über Eybach ging es schlussendlich der Eyb entlang wieder zurück nach Geislingen.
Nach 3,5h Wandern bescheinigte unser Handy eine Wanderstrecke von 12km, sowie verbrauchten 627 kcal. Eine gute Alternative zu einem ‚faulen‘ Sonntagnachmittag! Jedenfalls verrieten dies 9 zufrieden strahlende Wäschenbeurener beim Abschluss der wirklich schönen Wandertour.

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Bilder von Behrendt

18.06.2017 – Ortsgruppe

Teilnahme an der Gaugrenzwanderung in Bad Überkingen

Bei herrlichem Wetter konnten Filsgauwanderwart Armin Raff und die Ortsgruppenvorsitzende von Bad Überkingen Lisbeth Buck über 40 Wanderfreunde zur 7. Gaugrenzwanderung am Parkplatz der Autalhalle begrüßen. Aus Wäschenbeuren waren wir mit vier Wanderern beteiligt. Nach einem kurzen Stadtrundgang führte der Weg steil bergauf, aber dankenswerterweise schattig, zum Kahlenfels hoch über dem Filstal. Ein herrlicher Ausblick belohnte für die Mühe des Anstiegs. Auf der Hochfläche wanderte es sich jetzt bedeutend leichter, aber auch sonniger, bis zum Vereinsheim der TG Geislingen am Geiselstein, wo Rast gemacht wurde. Nach einem kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt Geiselstein mit tollem Blick ins Rohrachtal wurde nun der Weg über den Hungerberg in Richtung der Geislinger Teilgemeinde Türkheim gewählt. Einen letzten Aussichtspunkt stellte der Burgstall in Türkheim dar, wo einstmals wohl eine Dienstmannenburg stand. Auf dem Wasserweg, auch „Gullideckelweg“ genannt, ging es nun wieder hinunter ins Tal nach Bad Überkingen und zur nach 12,8 km Wanderung wohlverdienten Einkehr ins Autalstüble.

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Bilder von Digel

11.06.2017 – Wandergruppe

Truppenübungsplatz bei Münsingen

Am Sonntag, den 11.06.2017, hatten wir ein Ziel mit einer weiteren Anfahrt als Start zu einer interessanten Wanderung im Wanderplan stehen. Wir fuhren zum Parkplatz Bebenstein bei Zainingen, einem Teilort des Gemeindeverbundes Römerstein, am Rande des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen. Hochsommerliche Temperaturen erwartete die 16 Teilnehmer, darunter ein Fachmann (Heinz Franz), der von unserem Wanderführer Konrad engagiert worden war.
Nach einer kurzen Unterweisung (die gekennzeichneten Wege nicht verlassen wegen eventueller Blindgänger im Boden) starteten wir zu unserem ersten Etappenziel, dem Aussichts- und Überwachungsturm „Hursch“. 42 Meter hoch oder 210 Treppenstufen ragte er weit über die dortigen Bäume hinaus. Es war schon etwas ungewohnt: Immer freie Sicht nach unten (Eisengitter als Untergrund) und es waren auch leichte Schwankungen der Konstruktion zu spüren. Ein Teil der Gruppe bewältigte den Aufstieg und wurde mit einer bombastischen Aussicht belohnt. 360 Grad freie Sicht. Im Süden der ehemalige Truppenübungsplatz, heute Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Im Dunst in der Ferne noch schneebedeckte Gipfel der Alpen. Richtung Norden Donnstetten und die Türme des Kraftwerks Altbach. Als wieder alle beisammen waren, trug unser Spezialist Heinz Franz uns die Geschichte dieses Geländes vor. Von der Entstehung, über das 3. Reich, die Umsiedlung der Bewohner von Gruorn wegen Erweiterung, bis zur späteren Nutzung durch die Franzosen und anschließend der Bundeswehr. Es war äußerst interessant und kurzweilig.
Genug Pause. Es ging nun zu unserem zweiten Ziel, dem Aussichtsturm „Waldgreut“. Am Wegesrand waren Heckenrosen in voller Blüte, Walderdbeeren einzelne Orchideen und Zittergras zu sehen. Dieser Gittermast auch B2 genannt ist „nur“ 20 Meter hoch, aber von oben eine grandiose Aussicht über das riesige Übungsgelände. Gut die Hälfte der Strecke lag hinter uns und es ging nun zurück nach Zainingen, wo Konrad im Gasthaus Löwen für uns reserviert hatte. Nach ca. 8 km Wegstrecke und 2 3/4 Stunden war unser Ziel in Sicht. Noch ein kurzer Besuch in der evangelischen Dorfkirche vorbei an der „Hülbe“ (Wasseransammlung-See) zur Abschlusseinkehr. Den DURST und HUNGER gelöscht und noch ein paar Lieder gesungen und ein erlebnisreicher und lehrreicher Tag war gegen 19:30 Uhr beendet und wir traten die Heimfahrt an.
Besten Dank an alle, die zu dieser tollen Wanderung beigetragen haben.

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Bilder von Ginglseder

25.05. – 28.05.2017 – Familiengruppe

62 km wandernd durch die Fränkische Schweiz – tolles Wanderwochenende!

Hitze, Staub, nackter Fels, meilenweit zu Fuß und dann ….Zisch, aaaah, sooo guut: ein fränkisches Dunkelbier zur rechten Zeit. Man muss seiner Wandertruppe auch mal ein Erfolgserlebnis gönnen. Dies beherzigend hatte ich die vier Wanderungen von Pottenstein-Haselbrunn aus jeweils mit kurzen Anfahrten perfekt geplant. Und was sagen meine sieben tapferen Wandereleven (fünf davon übrigens weiblich und damit wieder mal die Mehrheit)? „Anfahren ist nicht drin, wir marschieren vom Quartier aus los.“ Planung somit ad acta. Auf geht’s! Zum Einlaufen an Christi Himmelfahrt mal eben 14 km oberhalb von Pottenstein und durch die Bärenschlucht ins untere Püttlachtal und dann nach Pottenstein rein (Goldene Krone: Zwickl-Bier). Abends Lagerfeuer und Grillgut vertilgen. Am Freitag durchquerten wir den Staatsforst Prüll, überschritten nach einer erfrischenden Kneippkur die obere Püttlach, erforschten das Große Hasenloch (steinzeitlich bewohnte Hallenhöhle), erklommen die Himmelsleiter (Aussichtsturm mit Blick über ganz Frankenland) und erreichten zum Mittag Elbersfeld (Kapellenhof: Hufeisen Dunkel). Gestärkt ging’s bergab ins Weihersbachertal an der Teufelshöhle vorbei zum Felsenbad von Pottenstein. Alle genossen das kühle Nass, drei drin und der Rest als Drink. Bemerkenswerte 20,5 km waren zurückgelegt. Samstags zunächst im Wald den Anstieg bewältigen und dann hitzebeständig neben Wiesen und Feldern über Prüllsbirkig wieder talwärts ins wildromantische Obere Püttlachtal. Dann kurz und knackig auf dem Elisabethenweg (eine vertrauenswürdige Einheimische hat diese Heilige Elisabeth jedoch dort noch nie gesehen!) rauf zur Burg Pottenstein, 1000 Jahre alt, nie erobert und in Privatbesitz derer von Wintzingerode. Schöner Blick auf Pottenstein, interessante Ausstellung. Danach im Tal (Meuterei unter Androhung der Todesstrafe mühsam unterbunden) mit den Autos zur Teufelshöhle. 45 minütige Führung treppab und treppauf durch die größte Tropfsteinhöhle Frankens. Verdienstermaßen nach dem Tagespensum von 19 km ab ins Brauhaus Hufeisen: Kellerweizen, Krustenschäufele oder Flammkuchen. Den Abschluss am Sonntag bildeten dann entfernungsmäßig bescheidene 8,4 km durch das Klumpertal, das aber mit fantastischen Felsformationen und einem lieblichen Tal mit Forellenteichen einen Wandergenuss darstellt.
Ich erinnere mich gerne an den hilfreichen Konrad, an imaginäre Otter oder Biber mit Mädesüß im Maul, nicht bezeugte Marder in Gepardengröße, wiedergefundene Geldbeutel und Regenschutzfolien, rechtzeitig aufbrechende Biker, einen geschlossenen Weihnachtsladen, ein Verlängerungskabel mit eingebautem Sicherungskiller und eine supertolle Wandertruppe. Danke!
Hans-Jürgen Digel

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Bilder von Digel

20.05.2017 – Frauengruppe

Kräuterwanderung: Mit allen Sinnen durch das Marbachtal

Wie in jedem Jahr gab es wieder eine Käuterwanderung, zu der sich 14 Frauen im Marbachtal trafen.

„Geht jetzt im Frühjahr hinaus ins Grüne und sammelt die Kräuter für eine Frühjahrskur, um euren Stoffwechsel nach dem Winter in Schwung zu bringen! Entgiften, entschlacken und abnehmen – das ist mit dem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Bitterstoffen erfolgreich, macht Freude und ist dazu auch noch lecker!“

So riet uns Annemarie Guckes, Kräuterpädagogin aus Lorch. Um zahlreiche Wildkräuter kennenzulernen, hätte ein Radius von wenigen Metern im Beutental gereicht ….
Hier tummelten sich Gundelrebe, Taubnessel, Knoblauchrauke, Engelwurz, Kohldistel, Giersch, Brennnessel, nicht zu vergessen Waldmeister. Nach zwei Stunden trafen wir mit den gesammelten Kräutern in der Schulküche ein, um uns ein leckeres Menu zuzubereiten: Bärlauch-Giersch-Hackbällchen, Wildkräuterzaziki mit Beinwell und Knoblauchrauke, Bratkartoffeln mit Spitzwegerich, Karottengemüse mit Giersch, einen  Wildkräutersalat und das Highlight zum Schluss: Erdbeer-Trifle mit Sauerampfer! Wir waren uns alle einig: Es war wieder ein wunderbarer Frühlingssamstag.
….und die neuen Pläne mit Annemarie Guckes für 2018 haben wir bereits…
Brigitte Buschhaus-Over

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Bilder von Buschhaus-Over

14.05.2017 – Tag des Wanderns

Herrliche Albtraufwanderung bei Schloss Lichtenstein

Am Tag des Wanderns, 14. Mai, brachen wir morgens mit 11 Personen und der Eurasier-Hündin Lotte zum Albtrauf bei Lichtenstein auf. In Unterhausen, dem Startpunkt, stießen noch zwei junge Damen aus Stuttgart zur Wandergruppe dazu. Wanderführer Bernd Kuhn hatte eine anspruchsvolle und gleichzeitig wunderschöne Route für die Ganztageswanderung zusammengestellt. Sie führte von Unterhausen bei Pfullingen zunächst auf den Schönberg (793 m)mit seinem prägnanten Doppelturm. Dieser wurde 1906 erbaut, erreicht eine Höhe von 28 m und wird, ob seiner Bauform, auch „Underhos“ genannt. Die Aussicht auf Pfullingen, Reutlingen, Achalm und noch weiter war grandios. Unterhalb des Albvereinsturms erstreckt sich eine große Magerwiese mit Orchideen und Schlüsselblumen. Über das Sättele und durch lichte Buchenwälder erklimmt man den Wackerstein, mit 825 m der höchste Punkt der Strecke mit Blick auf Pfullingen und Georgenberg. Über den 1993 als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Won wandert man dann bis zur Nebelhöhle, wo Mittagsrast gemacht wurde. Die Tropfsteinhöhle ist schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt und erreichte mit dem Besuch des Kurfürsten Friedrich des I. von Württemberg große Aufmerksamkeit. Seit 1920 ist der Zugang zur 813m langen Höhle am heutigen Platz. Auf den hier gleich laufenden Hauptwanderwegen 1 (Nordrandweg von Donauwörth nach Tuttlingen) und 5 (Schwarzwald-Allgäu) des Schwäbischen Albvereins wurde danach der Aussichtspunkt Gießstein (789 m)mit Blick auf das Reißenbachtal und das obere Echaztal erreicht. Der Blick wendet sich ebenso hinüber zu den Traifelbergfelsen und zum Lichtenstein. Den „kulturhistorischen“ Höhepunkt der Wanderung stellte dann das Schloss Lichtenstein mit vorgelagertem Jägerhaus und dem Hauffdenkmal dar. Wilhelm Hauff (Schriftsteller der Romantik und Märchensammler) hatte mit seinem Roman „Lichtenstein“ den Herzog Wilhelm von Urach zum Bau des Schlosses angeregt. Unter Einbezug von Resten einer alten Burg wurde das Schloss in den Jahren 1840-42 im neugotischen Stil einer Ritterburg des Mittelalters erbaut. Um den Talschluss herum ging es nun auf die andere Talseite und zur letzten Rast auf dem Locherstein (795 m) genau gegenüber vom Schloss. Immer am Trauf entlang und schließlich steil bergab kamen wir schließlich wieder nach Unterhausen. Nach insgesamt 20,3 km, die bemerkenswerterweise nahezu ausschließlich auf herrlichen Naturpfaden verlaufen, und ca. 650 Höhenmetern galt der Dank der Truppe unserem Wanderführer Bernd Kuhn. Zum Wanderglück trug auch das Wetter bei, das trotz schlechter Vorhersage mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen das Genießen ermöglichte.

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Bilder von Digel

07.05.2017 – Wandergruppe

Wanderung auf dem Limesweg bei Böbingen

Zu unserer heutigen Nachmittagswanderung trafen sich 12 wetterfeste Wanderer am Parkplatz der Stauferschule in Wäschenbeuren. Unsere Tour begann nach kurzer Anfahrt an einem Wanderparkplatz zwischen Mögglingen und Heuchlingen. Auf etwas feuchtem, aber gut zu gehendem Waldweg ging es auf dem Limeswanderweg, gleichzeitig ein Teil des Remswanderweges, durch noch hellen aber schon grünen Mischwald eben dahin.
Mehrere Schautafeln am Weg klärten über das Leben in der Römischen Vorgeschichte auf. Den Weiler Brackwang ließen wir links liegen. Nun führte der Weg am Braunhof vorbei Richtung Böbingen. Die tolle Aussicht auf die „Drei Kaiserberge“, den Rosenstein sowie zur Wand der Schwäbischen Alb, wie ihn unser Wanderführer angekündigt hatte, konnten wir uns nur vorstellen, denn tief hängende Wolken lagen über der Landschaft. Nach 2 Stunden Gehzeit inkl. zwei kurzer Pausen zur Stärkung (ha, ha, die Wanderung war überhaupt nicht anstrengend) und etwa 6 km Wegstrecke ohne jede Steigung waren wir wieder am Parkplatz angekommen.Wir fuhren nun nach Böbingen ins Gasthaus Krone, wo wir angemeldet waren. Eine Gaststätte wie es früher auf dem Land üblich war. Gutes Essen, kühle Getränke, eine nette Bedienung und sehr moderate Preise.(Rostbraten mit Spätzle und Salat—-11 Euro 50 Cent)!!!!!Gerhard packte auch noch sein Akkordeon aus und es wurde noch gesungen. Gegen 19.15 Uhr endete wieder eine schöne Nachmittagswanderung.Besten Dank dem Wanderführer, unserem Gerhard, für die Musik und Allen die dabei waren.
Aufs nächste Mal freut sich schon
Hansi Ginglseder

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Bilder von Ginglseder

30.04.2017 – Familiengruppe

Wanderung um Eschenbach

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 24 große und kleine Wanderer auf nach Eschenbach. Unser erstes Ziel war die Vogelbeobachtungsstation am Biotop Rohrwasen noch auf Heininger Gemarkung. Weiter ging es über den Becken Berg direkt in den historischen Ortskern von Eschenbach. Anhand von Info-Tafeln konnten wir uns über die Geschichte und historische Gebäude informieren und machten eine erste kleine Pause. Weiter ging es am Backhäuschen vorbei und nun ließen wir den Ort erst einmal hinter uns Richtung Kuhnberg. Oberhalb von Eschenbach hatten wir einen tollen Blick auf die drei Kaiserberge. Dann überquerten wir auf einem schmalen Pfad den Eschenbach und kehrten in den Ort zurück. Nach einer zweiten Pause ging es frisch gestärkt weiter auf dem Sagenweg bis zur Eschenbacher Hütte. Hier trennte sich die Gruppe. Der größte Teil machte sich nach einem Abstecher zur Alpaka Farm auf den Heimweg. Der Rest ließ den Wandertag bei einem gemütlichen Vesper in der Albvereinshütte ausklingen. Vielen Dank an alle Mitwanderer die uns an diesem schönen Tag begleitet haben.

Familie Clement

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Bilder von Clement und Digel

22.04.2017 – Frauengruppe

Zum Holderstein im Schurwald und über den Remstal-Höhenweg

Bei schon traditionell „gutem Wanderwetter“ trafen sich am Samstag, den 22.04.17, morgens gegen halb neun 17 Albervereinsfrauen (Rekord!!) zur bereits 5. Ganztageswanderung.
Vom Wanderparkplatz bei Schlichten ging es los durch den Wald zur Grotte „Holderstein“, wo wir eine Sage über die Grotte hörten. Danach erfolgte der erste Anstieg nach Hohengehren, der uns mit einem schönen Ausblick über den Schurwald belohnte. In Hohengehren konnten wir die kleine, aber höchst sehenswerte Cyriakuskirche besichtigen und die eine oder andere nutzte die Zeit für ein zweites Frühstück. So gestärkt wanderten wir nun zunächst zwischen Feldern nach Norden und dann durch herrlichen Wald bis nach Manolzweiler, der alten Poststation auf der Schurwaldhöhe. Hier kehrten wir ein zum Mittagessen im Landgasthof Hirsch. Alle waren begeistert von dem gemütlichen Ambiente und der liebevollen Tischdekoration im Nebenzimmer. Jeder fand ein passendes Gericht und wir taten uns schwer, uns wieder auf  den weiteren Weg zu machen. Am Nachmittag ging’s nun auf dem Remstal-Höhenweg erst mal bergab über Engelberg bis fast nach Winterbach vorbei an „Lebendiger Kunst“, eine überdimensionale Giraffe aus Holzstangen und Weidengeflecht. Der Weg führte uns durch ausgedehnte Streuobstwiesen zum nächsten Aussichtspunkt auf dem Beutersberg. Leider war die Aussicht nun etwas getrübt, da es leicht zu regnen begann. Zum Schluss ging es steil bergauf auf schönen Waldpfaden zurück nach Schlichten. 19km Wanderstrecke und 600 Hm waren in über 6h Gehzeit auf unterschiedlichsten Wegen und in abwechslungsreichen Landschaften geschafft.
Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwanderinnen, die immer mit viel Spaß und Elan jeden Weg mitgehen.
Ingeborg

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Bilder von Digel

09.04.2017 – Familiengruppe

Ausflug zum Eins und Alles nach Welzheim

Am vergangenen Sonntag lockte das herrliche Wetter 18 Erwachsene und 7 Kinder nach Welzheim. Dort unternahm ein kleiner Teil unserer Gruppe eine Wanderung zur Kesselgrotte und erlebte die Ursprünglichkeit  des Schwäbisch-fränkischen Waldes.  Der Rest durchstreifte in Kleingruppen die Laufenmühle, den Erlebnispark  der anderen Art „EinsundAlles“

  • Auf dem Waldwunderpfad gab`s zig Stationen zum Bewegen, Bestaunen und Spielen
  • Lamas, Esel und Ziegen warteten auf Streicheleinheiten
  • die Rote Achse lud ein zum Experimentieren rund um die Sinne und Naturphänomene
  • die Kaffeerösterei bot ein großes Spektrum an selbstgerösteten Kaffees

Dass die Laufenmühle eine Einrichtung ist, in der behinderte Menschen leben und arbeiten, erlebten wir als ganz selbstverständliche Inklusion.
„Sinnerfüllt“ ließen wir Erwachsenen uns im Cafe Molina nieder und genossen den leckeren Kuchen!  Die Kinder testeten dann doch lieber noch den Spielplatz.
Wer noch nicht im Eins und Alles war, sollte sich für diesen Sommer einen Erlebnistag gönnen!

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Bilder von Digel

09.04.2017 – Wandergruppe

Das Magental bei Böhmenkirch

Bei herrlichstem Frühsommerwetter (22 Grad und kein Wölkchen am Himmel) konnte der Wanderführer die stattliche Zahl von 21 Personen zur heutigen Nachmittagswanderung begrüßen. Wir fuhren nach Steinenkirch zum Parken beim „Gasthaus Rössle“, wo die Abschlusseinkehr geplant war. Über Landwirtschaftswege ging es nun zum „Magental“. Der Weg wurde immer enger und man musste schon aufmerksam seine Füße auf den Boden setzen. Wurzeln, lose Steine, Laub und überhängende Bäume machten dieses Teilstück unserer Wanderung zu etwas Besonderem. Steile Felsen rechts und links des Magentals, sowie eine imposante Fauna, darunter Lerchensporn (weiß und lila) verschiedene Farne, darunter auch der eher seltene Hirschzungenfarn waren zu sehen. Am Talausgang gab es für alle eine kleine Belohnung (ein Schnäppschen und etwas Süßes). Wir hatten nun das Roggental bei der Unteren Roggenmühle erreicht. Das Tal aufwärts, vorbei an der Oberen Roggenmühle (Fischteiche, Pferde zum Mieten) zum Mordloch und weiter bis zu einer Kläranlage, wo über eine neue Brücke über die Eyb die andere Talseite erreicht wurde. Gut 150 Meter über uns sahen wir Felsen auf denen einst eine Burg (Ravenstein) gestanden haben soll, sah man Dächer. Dort hinauf mussten wir. Steil ging es hinauf und über einen Zick-Zack Weg war nach gut einer halben Stunde die Höhe erreicht. Eine kurze Verschnaufpause und wir nahmen die letzten 2 km unserer Wanderung in Angriff. Nach gut 2,5 Stunden und etwa 8 km Wegstrecke erreichten wir unser Ziel, das Gasthaus Rössle. Hunger und Durst hatten wir nach der doch etwas anstrengenden Tour alle. Die Portionen waren nicht klein und doch waren am Ende alle Teller leer.
Ein dickes Lob an alle Mitwanderer vom Wanderführer. Ohne Murren wurden alle Anstrengungen gemeistert. Gegen 19:00 Uhr traten wir die Heimfahrt an und ein erlebnisreicher Nachmittag war abgeschlossen.
Bis zur nächsten Wanderung der heutige Wanderführer (Hansi)

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Bilder von Ginglseder

26.03.2017 – Familiengruppe

Ausflug zum Fersehturm nach Stuttgart

Am Sonntag starteten 15 Wanderer Richtung Stuttgart um den Fernsehturm erst zu umwandern und dann zu besichtigen. Bei strahlendem Sonnenschein und mit guter Laune starteten wir eine 2-stündige Tour durch die Wälder rund um den Turm. Die Gruppe trennte sich in Vielwanderer und Familienwanderer, wobei letztere am Ende mit dem Aufzug auf 144 Meter Höhe fuhren. Dort hatten wir einen Rundum-Blick, wie man ihn sich wünscht. Noch ein Eis vor Ort und anschließend ein Abendessen im Besen rundeten den schönen Sonntagnachmittag ab, sodass wir zufrieden zuhause ankamen.
Familie Eisele

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Bild von Eisele

24.03.2017 – Ortsgruppe

Bericht zur Mitgliederversammlung 24.03.2017

Der Vorsitzende Hans-Jürgen Digel begrüßte 47 Mitglieder und Gäste im Foyer der Bürenhalle zur Mitgliederversammlung 2017. Sein besonderer Gruß galt den anwesenden Jubilaren sowie Herrn Bürgermeister Vesenmaier und dem Filsgauvorsitzenden Rainer Maier. Die Berichte des Vorsitzenden, der Familienwartin Martina Rapp und des Wanderwartes Konrad Knopp folgten und waren mit vielen Bildern und Anmerkungen zum Wanderjahr 2016 unterlegt. Die Mitgliederzahl war leicht rückläufig und war zum Jahresbeginn bei 289 Mitgliedern. Mit einer Schweigeminute wurde der vier verstorbenen Mitglieder Anton Müller, Georg Will, Adelheid Deininger und Hilmar Singer gedacht. Der Kassenbericht für 2016 ergab einen kleinen Überschuss der Ausgaben über die Einnahmen. Gemäß der Kassenprüfung war die Rechnungslegung ohne Beanstandungen und die Kassiererin Anne Karpe wurde einstimmig entlastet. Für die Kassierertätigkeit wird eine Nachfolge gesucht, da Anne Karpe sie aus gesundheitlichen Gründen aufgibt. Der Vorstand wurde ebenfalls einstimmig entlastet. Bei den Wahlen von 1. Stellvertretendem Vorsitzenden, 2. Stellvertretendem Vorsitzenden, Schriftführerin, 3 Beisitzern und einem Kassenprüfer wurden die Amtsinhaber sämtlich in ihren Positionen bestätigt. Die Ehrungen der Jubilare nahm Rainer Maier als Filsgauvorsitzender vor. Anwesend waren und wurden mit Nadel, Urkunde und Geschenk geehrt: Anneliese Scheurle, Inge Ginglseder, Maria Stüven, Winfried Kaißer und Clemens Wahl für 25 Jahre Mitgliedschaft; Beate Schoch, Peter Schührer, Paul Straub und Klaus Ginglseder für 40 Jahre Mitgliedschaft; Annemarie Schweiker und Dr. Rolf Braun für 50 Jahre Mitgliedschaft; Gerlinde Schweizer, Gerhard Voith, Walter Oberascher und Hans Hofmann für 60 Jahre Mitgliedschaft. Entschuldigt waren Katrin und Steffen Ginglseder (25 Jahre), Erwin Weber (40 Jahre), Anna Konrad (50 Jahre), Mathilde Wilhelm, Charlotte Schurr und Kurt Lang (60 Jahre). Eine besondere Ehrung für sein langjähriges und erfolgreiches Wirken in der Ortsgruppe erhielt Sigger Stadelmaier. Rainer Maier verlieh ihm den silbernen Ehrenschild des Schwäbischen Albvereins. Mit Grußworten des Bürgermeisters und des Filsgauvorsitzenden ging die Versammlung zu Ende. Herzlichen Dank an die Helfer, die für einen einwandfreien Ablauf gesorgt haben.

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Bild von Digel

19.03.2017 – Wandergruppe

Wanderung bei Hochdorf und Roßwälden

Der Wetterbericht sagte eigentlich nichts Gutes voraus und für Samstag traf die Vorhersage voll zu. Mit etwas gemischten Gefühlen erwartete ich den Sonntag. Morgens noch grau und regnerisch, wurde es bis zur Mittagszeit doch etwas heller und bis zum Start unserer Wanderung kein Regen. Mit 13 Teilnehmern starteten wir, unter der Führung von Fritz, beim Vereinsheim der Kleintierzüchter in Hochdorf. Durchs Dammbachtal ging es Richtung Roßwälden. Auf sehr guten Wegen marschierten wir in den noch lichten Mischwald hinein. An geschützten Plätzen blühten schon die ersten Frühlingsblüher. Veilchen und Buschwindröschen wetteiferten um die besten Plätze. Jetzt kamen wir in ein Waldstück in dem der Mensch der Natur nicht hineinpfuscht. Umgestürzte Bäume vermodern und werden zu bestem Humus – in stehenden Baumstümpfen ein Spechtloch am andern – es wachsen an diesen alten Resten Baumpilze und in diesem Gebiet gibt es auch noch große Ameisenhaufen der großen Waldameise. Wir hatten ungefähr die Hälfte unseres Weges hinter uns gebracht. Nun ging es entlang der Anlage der Gartenfreunde zurück zum Parkplatz, wo wir im dortigen Vereinsheim der Kleintierzüchter zum Abschluss einkehrten. Das Wetter war Gott sei Dank nicht wie vorhergesagt und so endete nach gut zwei Stunden Gehzeit und ca. 7 km Wegstrecke diese Wanderung. Nachdem auch Gerhard dabei war wurde noch gesungen und ein gelungener Sonntagnachmittag endete gegen 19:30 Uhr.
Besten Dank an alle und bis zur nächsten Wanderung.

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Bilder von Ginglseder

12.03.2017 – Familiengruppe

Wanderung am Bargauer Horn

Eine kleine, aber umso fröhlichere Truppe machte sich am Sonntag, den 12.03.17, auf den Weg nach Weiler in den Bergen, um dort die herrliche Frühlingssonne auf einer zweieinhalbstündigen Wanderung zu genießen. Los ging’s vom Wanderparkplatz an der Kirche und auf dem gut asphaltierten Weg konnte auch die Kleinste, Eva, mit ihrem Laufrad die Steigung gut bewältigen. Schon nach wenigen hundert Metern bietet sich ein toller Ausblick zurück auf den Ort, der malerisch zwischen den umliegenden Bergen eingebettet ist. Als endlich der lange Anstieg geschafft ist, fragt Anna tatsächlich bereits an einem Christuskreuz nach der ersten Rast. Aber jetzt geht es auch leichter eben oder schon wieder etwas bergab am Bargauer Horn entlang in den Wald hinein. Dort entdeckt Johannes zunächst eine Quelle und dann scheint ein Wettbewerb auszubrechen, wer den längsten Wanderstab mitnimmt. Als Größter schießt Johannes mit einem 4 ½ m Baum den Vogel ab. Am Bett des Langenbachs entlang führt der Weg zurück zum Dorf. Wasser ist immer interessant und kleine Wasserfälle sowie Rohrunterführungen, die die eingesetzten Holzstückboote verschlucken, bereiten allen Kids viel Spaß. Als dann sogar noch Froschlaich auf einem überfluteten Acker entdeckt wird, ist das Erstaunen groß. Im Ort zurück schauen wir noch in die schöne alte Kirche hinein und beenden dann den tollen Ausflug.

Danke an die Teilnehmer für den in jeder Hinsicht ungetrübten Wandernachmittag!

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Bild von Digel

07.03.2017 – Ortsgruppe

SWR-Führung

„Ist Ihnen in den letzten 2 Wochen am SWR-Programm etwas aufgefallen?“ Mit dieser Frage begrüßte uns (-25 interessierte Albvereinsmitglieder-) Herr Bartak im Besucherraum. Spätestens da erfuhren wir von SWR Aktuell dem neuen, medienübergreifenden Angebot. Dies und vieles mehr zeigte uns Herr Bartak im Rahmen der 3 stündigen Führung und wir erhielten einen echten Einblick in die Arbeit eines Radio- und Fernsehsenders. Im Archiv wurde uns die Aussprachen-Datenbank für Journalisten demonstriert, die wir (dank Eva-Marie) auf ihre schwedische Aussprache hin testeten. Wir besichtigten alle 3 Fernsehstudios:  das grüne, virtuelle Nachrichtenstudio, das Landesschau Baden Württemberg Studio, auf dessem roten Sofa wir rumlümelten (siehe Foto) und das große “Allzweckstudio“ für Sport im Dritten, Plusminus…
Die SWR Nachrichten schauten wir auf 2 getrennten Bildschirmen; der eine Schirm zeigte die Nachrichtensprecher live im Studio, der andere Schirm das im Fernsehen empfangene Bild. Die Nachrichtensprecherin Stefanie Haiber beantwortete nach der Nachrichtensendung humorvoll all unsere brennenden Fragen, z.B. nach ihrem Anstellungsverhältnis („freie Mitarbeiterin“) oder ob der Sender die Kleidung zur Verfügung stellt („nein, es gibt aber einen Zuschuss“)…
Ein besonderes Highlight der Führung war der Besuch einer SWR 4 Radiosendung mit Michael Branig. Er erklärte seine Aufgaben während einer Musikpause seiner Show und erwähnte uns sogar bei seiner Moderation in der laufenden Sendung („ich habe hier gerade Gäste im Studio, die bei diesem Lied Tränen in die Augen bekommen haben“). Dies entsprach zwar nicht ganz der Wahrheit, lustig war es trotzdem.
Alles in allem eine kurzweilige, lustige, informative Führung, die wir so schnell nicht vergessen werden.
Petra Fesenmayr

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26.02.2017 – Wandergruppe

Faschingswanderung bei Holzheim

Bestehend aus 27 Wanderern zog sich der Lindwurm  des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Wäschenbeuren von Holzheim aus auf den Rigi. An der Friedenslinde vorbei, führte unser Weg, dem eingezäunten Gelände der Bereitschaftspolizei entlang, auf den Reuteberg. Von hier aus hatten wir beste Aussicht über Göppingen-Holzheim zu den „Dreikaiserbergen“. Weiter ging es nach kurzer Rast Richtung Iltishof. Nachdem der Kegel des Reutebergs umrundet war, eröffnete sich ein ganz anderer Ausblick. Eislingen-Schloß Filseck-Süßen-Donzdorf-St. Gotthard-Ursenwang und die Kette der Schwäbischen Alb lagen im Blickfeld.
Eine Stärkung am Iltishof (ein Schnäpschen und Süßigkeiten von Renate) und die Füße liefen fast von alleine weiter. Durch St. Gotthard über die Landstraße (Richtung Schlat) am Rande von Manzen vorbei hinauf zum Sportgelände und der Gaststätte „Jura“, dem Gelände der Fa Wackler (ETG) wieder nach Holzheim zu unseren Autos. Der Teil „Wanderung“ war nach gut 1 1/2 Stunden und ca. 6 km Weglänge beendet.
Nun ging es zur Abschlusseinkehr  nach Jebenhausen ins Eichertstüble. Da ja heute Faschingssonntag war, hatten fast alle etwas Faschingsmäßiges mitgebracht. Hüte-Stolas-Brillen und sogar kostümiertes war dabei. Gerhard und sein Gitarrist stimmten am Anfang zu Wanderliedern und später zu alten Faschingsliedern an. Gegen 19:00 Uhr wurde ein sehr schöner Nachmittag beendet.
Besten Dank unseren Musikanten, dem Wanderführer sowie allen, die zu diesem schönen Nachmittag beigetragen haben.

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Bilder von Ginglseder

12.02.2017 – Ortsgruppe

Ausflug des Schwäbischen Albvereins zur Schwabenausstellung nach Stuttgart

´Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke´, damit beschäftigt sich die derzeitige Sonderausstellung im Alten Schloss in Stuttgart. Für Mitglieder des Schwäbischen Albereins ist eine solche Ausstellung natürlich wie zugeschnitten und so machten sich am vergangenen Sonntag Mitglieder der Wandergruppe und der Familiengruppe mit dem Zug ab Lorch auf den Weg in die Schwabenmetropole. Vor dem Eingang zum Alten Schloss wartete bereits eine große Schlange darauf, eingelassen zu werden. Was für ein schönes Gefühl, als angemeldete Albvereinsgruppe an der Warteschlange vorbei ziehen zu dürfen!

Wir hatten eine Führung durch die Sonderausstellung gebucht und erfuhren viel Wissenswertes, Nachdenkliches und auch Amüsantes. So lernten wir, dass es sich bei den Alemannen und Sueben um genau denselben Völkerstamm handelt und die Begrifflichkeiten synonym verwendet werden. Die Sueben hatten eine schicke Frisur in Form eines Haarknotens, der an der Schläfe zusammengebunden war. Vor dem 19. Jhdt. ´fühlte´ man sich als Suebe. Eine geographische Heimat fanden die Schwaben erst ab dem 19. Jhdt. im Königreich Württemberg. Wir bekamen viele kunsthistorische Schätze zu sehen. Ganz lustig war dann das Sprachlabor mit einem Wettbewerb der schönsten Schwäbischen Ausdrücke. Auch die schwäbischen Klischees über die Kehrwoche, die Häuslebauer und Sparer fehlten nicht.

Am Schluss der Ausstellung wurden wir über die schwäbischen Dichter, Tüftler und Denker aufgeklärt. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist eine gewisse Regina Bardili. Diese Frau wurde 1599 geboren, brachte 10 Kinder zur Welt und hatte 61 Enkelkinder. Als 1916 nach Verwandtschaftsbeziehungen schwäbischer Geistesgrößen geforscht wurde, tauchte immer Regina Bardili unter deren Vorfahren auf. Vielleicht finden Sie ja auch in Ihrem Ahnenbaum Regina Bardili – eine Schande wäre es jedenfalls nicht.

Ein informativer, aber auch amüsanter Ausflug in der Gemeinschaft des Schwäbischen Albvereins:  ´Des war oifach schee´.

Heike Behrendt

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Bilder von Digel und Behrendt

05.02.2017 – Wandergruppe

Um Hohenstaufen

Der Wettergott hatte mal wieder ein Einsehen mit uns. Zur heutigen Halbtageswanderung war der stürmische Wind eingeschlafen und auch Schnee und Eisreste auf unseren Wegen waren kein Hindernis mehr. Unsere Gruppe von 13 Wanderfreunden startete am Parkplatz „Alte Steige“ durchs Himmelreich Richtung Ottenbach. Oberhalb des „Sonnentalhofes“ durchs Waldgebiet „Breite Eger“ ging es dann nach Eschenbäche. Von hier aus ging es nun stets aufwärts Richtung Wannenhof. Diesen erreichten wir aber nicht, sondern kürzten etwas ab. Nach gut 8 km Wegstrecke , ca. 150 m Höhenunterschied und einer Gehzeit von etwas mehr als 2 Stunden erreichten wir wieder unsere Autos.

Zur Abschlusseinkehr hatte unser Wanderführer Konrad uns in der Albvereinshütte der Ortsgruppe Hohenstaufen angemeldet. Der gemütliche Teil des Nachmittags wurde mit singen, essen , trinken  und intensiven Gesprächen gegen 19:00 Uhr beendet.

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Bilder von Ginglseder

03.02.2017 – Filsgaujugend

Eislaufen in Adelberg

Am letzten Freitag fanden sich fast 50 Kinder in Adelberg ein, um mit der Filsgaujugend des Schwäbischen Albvereins in die Eishalle zum Schlittschuhlaufen zu gehen. Das gab natürlich an der Kasse erstmal einen ziemlichen Stau, aber schließlich war es geschafft: Jugendleiterin Iris Lippmann hatte alle durchgeschleust und alle Kids konnten mit ihren Betreuern und Eltern auf’s Eis. Manche Anfänger tasteten sich erstmal an der Bande entlang, während die Geübten schon fleißig ihre Runden drehten. Und wenn mal einer auf dem Hosenboden landete gab es viel Gelächter. Die ganze Corona hatte also ihren Spaß und nach zweieinhalb Stunden waren alle begeistert. Vielen Dank für die Organisation an Iris und danke den Teilnehmern aus den Ortsgruppen Adelberg, Faurndau, Gruibingen, Süßen und Wäschenbeuren.

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Bilder von Digel

29.01.2017 – Familiengruppe

Gelungenes Schlittenhappening mit viel Spaß für die Kids

Auf den letzten Drücker vor dem Tauwetter haben wir es am Sonntag noch geschafft, unser Schlitten- und Kinderpunsch-Happening am Waldspielplatz durchzuführen. Mit Bobs konnten einige Kids die bereits kleiner gewordene Schneedecke noch ausnützen und zu Tale gleiten. Mehr belagert waren schon die Spielgeräte des Spielplatzes und natürlich das Lagerfeuer, das Benno in bewährter Manier frühzeitig angefacht hatte. Als dann die Glut zum Grillen einlud, waren zwölf Kinder mit Stockbrotteig zu versorgen und Kinderpunsch gab es auch dazu. Insgesamt siebzehn Erwachsene konnten sich am leckeren Glühwein nach Bennos Geheimrezept (Lemberger, Trollinger, Spätburgunder mit wenig Zucker + wenig Gewürze) laben. Ein Dankeschön an alle Winterwanderer und besonders an Benno Eisele für seine perfekte Versorgung.

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Bilder von Digel

13.01.2017 – Ortsgruppe

Bericht von der internationalen Weinprobe

Teilnehmer, die noch etwas vom Verlauf wissen, sollen sich bei mir melden!………. Vielen Dank für den ersten Erinnerungsfetzen an den neu gegründeten Verein für Sekt, Schaumwein und Champagnerfreunde: es gab Sekt!…………… Oh ja, natürlich! Danke für den Tipp der frisch zusammen gefundenen Gruppe der Weißweinzupfer: es gab Weißwein! Wobei?! Ich meine, es war auch etwas Graues dabei; Grauer Böklunder oder so ähnlich. ……………..Auch der Arbeitskreis „Rotweinschlotzer“ hat sich gemeldet: es gab Rotwein! Wobei?! Mindestens ein Roter war doch blau oder waren am Ende alle …? Es muss jedenfalls ein toller Abend mit Sommelier Daniel Hasert aus Winterbach gewesen sein. Großes Dankeschön an ihn für seine humorvolle, geistreiche Präsentation. Den Dank an alle Helfer kann ich mir sparen, die können sich ja auch nicht erinnern, dass sie geholfen haben.

Bis zum nächsten Mal, Euer…….????

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Bilder von Digel

06.01.2017 – Familiengruppe

Elternwanderung

Bei strahlendem Sonnenschein und klirrend kalten Temperaturen trafen sich 19 gutgelaunte Wanderer zur traditionellen Elternwanderung. Auf dem Weg in Richtung Marbachtal genossen wir die Winterlandschaft im Farbenspiel der untergehenden Sonne. Im Marbachtal angekommen stapften wir auf unbekannten Wegen durch den verschneiten Wald nach Unterkirneck. Von dort aus ging es zum Aufwärmen und Vespern in die Hohe Linde. Nach der gemütlichen Einkehr und guten Gesprächen machten wir uns auf direktem Weg wieder auf in Richtung Heimat.

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Bild von Digel

06.01.2017 – Wandergruppe

Um Wäschenbeuren

Heute, am 06.01., eröffnete die Ortsgruppe Wäschenbeuren ihr neues Wanderjahr. 12 Personen trafen sich bei der TSV Turnhalle zu einer Wanderung ohne Auto.

Zuerst ging es durchs Neubaugebiet „Heuhof“, weiter entlang der Straße nach Maitis, über den „Alten Berg“ und der alten Maitiser Straße zum Parkplatz am Radweg. Es war ein Traumwetter – die Sonne schien – trotzdem war es sehr kalt und unter 24 Wanderschuhen knirschte der Schnee. Nun ging es weiter hinunter in die Senke, um anschließend aufwärts Richtung Hohenstaufen zu wandern. Am Waldesrand im Schatten war es noch einige Grade kälter, aber durch den Anstieg wurde es allen warm. Vor uns der Hohenstaufen und der Rechberg von der Sonne beschienen und voller Raureif auf den Bäumen. Als der höchste Punkt erreicht war, (Abzweig des Weges nach Hohenstaufen) trafen wir noch zwei skifahrende Albvereinsmitglieder (Klaus und Anne). Ein gutes neues Jahr wurde gewünscht und schon trennten sich unsere Wege wieder. Wir stapften nun im feinen Pulverschnee bis zur Abzweigung unseres Karl-Hinterberger-Weges, dem wir dann folgten. Vor uns lag Wäschenbeuren im Licht der tief stehenden Wintersonne. Unser Ziel, die Gaststätte „Kastro“ bei der TSV Turnhalle war schon zu sehen. Nach gut 2 Stunden Gehzeit war unser Ziel erreicht. Gutes Essen, gute Getränke, gute Gespräche und die erste Wanderung im Jahr 2017 war bestens verlaufen.

Besten Dank an alle die dabei waren und bis bald.

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Bilder von Ginglseder

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