Archiv 2015

13.12.2015 – Ortsgruppe

37. Waldweihnacht am letzten Sonntag

Bereits zum 37. Mal fand am letzten Sonntag die traditionelle Waldweihnacht unserer Ortsgruppe im Wäscherschloss statt. Nach dem stimmungsvollen Fackellauf vom Ort zur Burg erfreuten wir mit einem abwechslungsreichen Programm die vielen Kinder mit ihren Eltern und Großeltern. Im weihnachtlich geschmückten Burghof erklangen Choräle von den Bläsern des Musikvereins und Weihnachtslieder unserer Singgruppe. Ganz fein intonierte die junge Flötengruppe des Musikvereins unter Leitung von Frau Spielvogel die bekannten Lieder „Ihr Kinderlein kommet…“ und „Jingle bells…“. Ein Höhepunkt war dann die Darstellung des Lucia-Festes aus Schweden. In weißen Gewändern mit roten und silbernen Bändern und kerzenbekrönt schritten junge Frauen und Mädchen aus dem Schlössle heraus feierlich zu den Gästen hinunter. Passende schwedische Lieder erklangen dazu. Der Brauch geht auf die heilige Lucia zurück und wird nicht nur in Schweden jedes Jahr am 13. Dezember gepflegt. Zum Abschluss kam natürlich wie jedes Jahr der Nikolaus mit seinem Gefährten Knecht Ruprecht zu den Kindern, freudig erwartet und mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein…“ herbeigesungen. Die Kinder bekamen ein Geschenk und alle wurden mit den besten Wünschen zu Weihnachten bedacht.
Unser Dank gilt Frau Allmendinger für die Gastfreundschaft im Schlössle, Beate Schoch für den Weihnachtsbaum, Bäckerei Kottmann und Martin Kuhn für Brezeln und Geschenke, Josef Weber für das Krippenmaterial, dem Musikverein mit seinen Bläsern und der Flötengruppe für die tollen Darbietungen, dem Lucia-Team um Eva-Marie Czeschka für die zauberhafte Vorführung, unserer Singgruppe und allen Helfern für die tatkräftige Unterstützung.

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Bilder von Over und Ginglseder

06.12.2015 – Wandergruppe

Jahresabschlusswanderung

Ein Wetter wie aus dem Bilderbuch (So erwartet man es nicht am 06.Dezember.) lockte 16 Wanderer am Nikolaustag zur Jahresabschlusswanderung.
Vom Parkplatz an der Stauferschule fuhren wir nach Unterkirneck. Am Golfgelände des Golfclubs Hetzenhof entlang ging es dann abwärts ins Marbachtal. Die Sonne spielte noch mit Nebelfetzen zwischen den Tannen. Der Weg ging weiter wieder aufwärts zum Waldspielplatz und von hier einen Abschnitt unseres Jubiläumswegs entlang. (Den steilsten Teil hatten sich unsere Wanderführer ausgesucht.) Nach dieser Anstrengung hatte sich die Gruppe eine kurze Pause verdient. Es gab, wen wundert‘s, etwas Flüssiges und etwas Süßes zur Belohnung.
Frisch gestärkt wurde nun der letzte Teil der Wanderung in Angriff genommen. Auf einem idyllischen Waldweg ging es wieder zum Golfplatz und zurück zu den Autos. Hinter uns lagen ungefähr 2 Stunden Gehzeit.
Zur Abschlusseinkehr fuhren wir zum Gasthaus Hohe Linde.
Nachdem sich alle von der guten Küche haben verwöhnen lassen, wurden – der Jahreszeit entsprechend – Advents- und Weihnachtslieder gesungen.
Besten Dank an unsere Wanderführer, unseren Musikanten und allen, die dabei waren.

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Bilder von Ginglseder

29.11.2015 – Ortsgruppe

Adventsfeier

Zur traditionellen Adventsfeier kamen wir am 1. Advent im Schützenhaus zusammen. Nach einer stürmischen Wanderung konnten wir an festlich gedeckten Tischen Platz nehmen und das herrliche Kuchenbuffet genießen. In einer Bildershow ließen wir die letzten 10 Jahre Albverein Wäschenbeuren Revue passieren. Höhepunkte waren dabei die beiden Aktionstage „Rund ums Dorf“ und „Wäschenbeuren früher und heute“. Aber auch die vielen Wanderungen, Ausflüge und Kinderferienprogramme weckten schöne Erinnerungen. Nach dem gemeinsamen Weihnachtsliedersingen ging eine schöne und harmonische Adventsfeier fröhlich zu Ende. Wir bedanken uns herzlich bei den Kuchenspenderinnen und ganz besonders beim Schützenteam für die freundliche Bewirtung.
Familie Over

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Bilder von Ginglseder und Digel

15.11.2015 – Wandergruppe

Nachlese Wanderung bei Rohrbronn – Buoch

Vom Wanderparkplatz bei Rohrbronn machten sich 18 Wanderer auf den Weg. Auf dem Remshaldener Naturlehrpfad ging es zwischen abgeernteten Obstplantagen und Weinbergen in Richtung Bauersberg. Auf dem weiteren Weg nach Buoch kamen wir zum Grillplatz „Buocher Spitz“, wie geschaffen für eine kurze Rast. (ein Schnäpschen in Ehren kann keiner verwehren und fürs Nervenkostüm noch etwas Süßes). Nun ging es durch blätterlosen Laubwald (die Blätter raschelten unter unseren Schuhen) weiter nach Buoch. Von hier aus über die „Hohe Straße“ zurück zum Ausgangspunkt.(Gehzeit ca. 2,5 Std.)
Zur Abschlusseinkehr waren wir in Rattenharz in der Gaststätte “ Schurwaldhöhe“ angemeldet. Bei gutem Essen, Trinken und guten Gesprächen (wegen Volkstrauertag kein Singen) klang nach einer sehr schönen Wanderung der Tag aus.
Besten Dank an Konrad, der die Wanderung für uns vorbereitet hatte.

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Bilder von Ginglseder

31.10.2015 – Ortsgruppe

Weinwanderfahrt nach Weinsberg

Ein vollbesetzter Bus mit 47 Weinwanderern fuhr am Samstag nach Weinsberg bei Heilbronn. Gleich vom Parkplatz weg ging es auf die Burg Weibertreu hinauf. Hier spielte sich im Jahr 1140 die berühmte Geschichte der Weinsberger Weiber ab. König Konrad III. aus dem Geschlecht der Staufer belagerte die Burg, die seinem Widersacher Welf VI. gehörte. Nach dem Sieg Konrads in einer Schlacht gegen Welf kapitulierte die Burg. Konrad erlaubte den Frauen auf der Burg freien Abzug. „Jede dürfte dabei forttragen, was sie auf ihren Schultern vermöchte“ – was die Frauen dann nutzten, um ihre Männer, die eigentlich dem Tode geweiht waren, aus der Burg zu tragen. Der König hielt Wort und der ewige Ruhm der treuen Weiber von Weinsberg war begründet.
Heute bietet die Burgruine neben einer tollen Aussicht auf die umliegenden Weinberge einen Dokumentationsraum zur über 1000jährigen Geschichte der Burg, einen Keller mit Infotafeln zu den Herrschern der Burg, das steinerne Album mit vielen prominenten Namen von Besuchern und auch eine Stauferstele vor der Ringmauer.
Ein Teil der Gruppe blieb zunächst in Weinsberg und besichtigte die historische Stadt. Der andere Teil marschierte unter der Autobahn A81 hindurch, über die A6 drüber und in die Weinberge hinein. Da dann auch noch die Sonne herauskam, bot sich uns der Herbst von seiner schönsten Seite. Wir wanderten am Hang des Grantschener Wildenberges entlang und erreichten schließlich den Weinsberger Ortsteil Wimmental. Dort erwarteten uns der Winzer Reiner Bender mit seinem Neuen Wein und die anderen Ausflügler. Nach einigen Informationen zu seinem Weingut und einer Kostprobe ging es dann in die gute Stube hinein. Bei gutem Essen, Wein und kräftigem Singen klang die diesjährige Weinwanderfahrt aus. Ein großes Dankeschön an Hansi Ginglseder für die Organisation, dem Busfahrer, der uns wieder sicher nach Hause brachte und allen Teilnehmern für die angenehme Atmosphäre und schönen Gespräche. Wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr, wenn Konrad Knopp dann wieder ein interessantes Ziel aussucht.

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Bilder von Digel und Ginglseder

30.10.2015 – Männergruppe

Gemeinsames Kochen in der Schulaula

Einige Impressionen in Bildern

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Bilder von Over

25.10.2015 – Familiengruppe

Mit der Draisine unterwegs bei Sulzbach-Laufen

Bei herrlichem Herbstwetter machten wir uns pünktlich mit voller Mannschaft auf den Weg über Alfdorf und Gschwend nach Sulzbach-Laufen. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir den Treffpunkt unseres Draisinenabenteuers. Vor der Abfahrt wurden alle Anweisungen und Regeln geklärt, bevor wir uns in sechs Gruppen aufteilen durften. Die größeren Fahrzeuge füllten sich schnell mit Jugendlichen, aber weil so eine Fahrt nicht ganz ungefährlich ist, musste der eine oder andere Erwachsene dabei sein. Während ungefähr die Hälfte der Gruppe sich ganz gemütlich auf den vielen Sitzgelegenheiten entspannen konnte, musste jetzt die andere Hälfte ihre Kräfte auf den Fahrrädern zeigen. Innerhalb von 20 Minuten hatten wir die 4 km lange Strecke hinter uns gebracht und bei der Endstation wartete eine große Aufgabe auf uns. Die Wendemanöver! Die 7er Draisine ließ sich mit Hydraulik hochpumpen und konnte so umgedreht werden, während die anderen mit unseren Muskelkräften in die neue Richtung gedreht werden mussten. Also wer auf der Hinfahrt in aller Ruhe als Letzter die Fahrt genossen hatte, war auf der Rückfahrt auf einmal in der Poleposition. Ohne Tacho an Bord war es uns leider nicht möglich unsere Topgeschwindigkeit festzustellen, aber wenn uns ein Blitzer doch erwischt hätte, wären wir bestimmt nicht in der 30-Zone willkommen. Bevor die Stunde geschlagen war, und ohne unerlaubte Überholungen kamen wir alle am Bahnhof wieder an. Als Abschluss machten wir einen Abstecher zur höchsten Erhebung im Landkreis Schwäbisch Hall, den Altenbergturm. Mit seinen 201 Stufen erreichten die Kletterer eine Höhe von 564 Meter. Richtig ausgepowert und mit hungrigen Mägen kehrten wir auf dem Heimweg in Alfdorf ein. Ein gelungener Nachmittag mit dem Albverein konnte wieder verbucht werden.

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Bilder von Czeschka, Käßer und Digel

18.10.2015 – Filsgau

4. Etappe: Mit dem filsgau an seinen Grenzen bei Wäschenbeuren

Die mittlerweile vierte Gaugrenzwanderung des Filsgaus fand am Sonntag, 18. Oktober in und um Wäschenbeuren statt. Aufgrund des kalten und nieseligen Wetters trafen sich morgens doch weniger Wanderer als dies bei den vorherigen Grenzwanderungen der Fall war. Der Ortsgruppenvorsitzende von Wäschenbeuren, Hans-Jürgen Digel, begrüßte die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde und auch Bürgermeister Vesenmaier richtete einige Worte an die Wanderer. Dann ging es los auf dem 2002 angelegten Jubiläumsweg der Ortsgruppe. Erste Zwischenstation war das Gewann Himmelreich und der Aussichtspunkt mit Orientierungsmetallscheibe. Leider war weder der Hohenstaufen noch die Kante der Schwäbischen Alb zu sehen. Also schnell weiter auf den Galgenberg. Hier erzählte H.J. Digel von zwei Übeltätern, die im 18. Jahrhundert an dieser Richtstätte wegen Mordes enthauptet wurden. Am Waldspielplatz vorbei führte der Weg ins Marbachtal und dann steil bergan direkt zur Grenze des Kreises Göppingen und damit des Filsgaus. Dort entlang und unter der Bundesstraße nach Lorch hindurch wurde weiter westwärts gewandert und schließlich erreichte die Gruppe das Wäscherschloss. Den Mittagsaufenthalt dort nutzten etliche Teilnehmer für eine kurze Besichtigung und für eine Aufwärmpause im Café der Burg. Der Rückweg in den Ort führte noch am Biotop im Ried vorbei. In der Ortsmitte besichtigte man die Johannes-Kirche und den sehenswerten Brunnen am Manfred-Wörner-Platz vor dem Rathaus. Mit einer Einkehr im Café Mann endete die trotz widrigem Wetter schöne Grenzwanderung. Herzlichen Dank an alle Mitwanderer und dem Wanderführer Hansi Ginglseder.

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Bilder von Digel

11.10.2015 – Familiengruppe

Wanderung um den Herrenbachstausee

Bei herrlichstem Herbstwetter ging am Sonntag die Wanderung für junge Familien auf den Walderlebnispfad um den Herrenbachstausee. Die sechs Kinder und die Eltern hatten viel Spaß mit den zwölf Erlebnisstationen, an denen auch viel Wissenswertes über den Wald vermittelt wurde. In der Koboldklinge wurde auf dem großen Drachen geritten, am Märchenbrunnen einer alten Erzählung gelauscht. Immer wieder öffnete sich auf dem Weg der Blick auf den See und der Wald mit seinen bunten Herbstfarben begeisterte uns. Interessant war es auch bei den Anglern am Seeufer und auf dem Barfusspfad. Nach schließlich über zwei Stunden erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt an der Herrenmühle. Tolle Leistung aller Kinder und natürlich der Eltern. Vielen Dank für die Teilnahme und bis zum nächsten Mal!

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Bilder von Digel

10.10.2015 – Ortsgruppe

Hervorragende Diashow: „Das Wallis“

Am Samstagabend präsentierte uns Willy Auwärter aus Nassach seine grandiose Diashow über das Wallis in der Schweiz. An die 50 Gäste, darunter auch Bürgermeister Vesenmaier, wurden durch ihn bestens unterhalten. Die Bilder wurden mit passender Musik untermalt und kompetent von Willy Auwärter kommentiert. Natürlich sind Aufnahmen der Viertausender, wie Matterhorn, Weißhorn und Monte Rosa, am eindrucksvollsten, aber auch die Dörfer und Städte des Wallis, wie Zermatt, Sion oder Brieg, sind es wert, betrachtet zu werden. Kultur und Landschaft der Täler kamen ebenfalls nicht zu kurz. In zwei jeweils ca. 40 Minuten dauernden Teilen begeisterten uns die Bilder und machten richtig Lust auf’s Bergwandern.
Vor und nach der Diashow sowie in der Pause gab es genügend Zeit für gute Gespräche und das eine oder andere Viertele. Unser Dank gilt dem Vortragenden, den zahlreichen Gästen und dem Helferteam für einen rundum gelungenen, wunderschönen Abend.

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Bilder von Digel

27.09.2015 – Familiengruppe

Rund um den Apfel

Am letzten Sonntag waren ca. 30 Familienwanderer unterwegs auf den Spuren des Apfels. Auf dem Obstlehrpfad in Gammelhausen begleitete uns Kreisobstbauberater Rainer Klingler vom Landwirtschaftsamt. Er erzählte uns viel über das Schwäbische Streuobstparadies entlang des Albtraufs, das wohl größte zusammenhängende Streuobstgebiet Europas. Auf dem Obstlehrpfad gab´s viele interessante und typische Bäume und Sträucher zu sehen. Mispeln, Walnüsse, alle möglichen Weissdorngewächse und viele Wildkirschen waren wunderschön in herbstlichen Farben zu sehen. Eine Kurzeinweissung in den Obstbaumschnitt nahmen alle gerne an.
Anschließend ging´s in die Gemeinschaftsobstanlage der Gammelshäuser Bauern. Familie Rieker zeigte uns hier die verschiedenen Kulturformen im Obstbau und ganz viele verschiedene Apfel- und Birnensorten aus dem Erwerbsobstbau. Die Familie betreibt seit über 50 Jahren einen Stand auf dem Göppinger Wochenmarkt und einen Hofladen auf Ihrem Betrieb.
Zum Abschluß gab es alles zum Probieren, in fester und flüssiger Form. Die Botschaft von Familie Rieker kam bei allen gut an: Obst und andere landwirtschaftliche Produkte aus der Region zu kaufen, macht einfach Freude, weil man die Menschen dahinter kennt. Mit vollem Apfelbauch gings dann wieder zufrieden heim nach Wäschenbeuren.
Familie Over

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Bild von Over

13.09.2015 – Ortsgruppe

Schöne Wanderung in die Steinzeit!

Das Lonetal mit seinen bereits in der Steinzeit bewohnten und genutzten Höhlen war das Ziel für unsere kleine aber feine Wandergruppe am letzten Sonntag. Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz am Lonetal, von wo aus sich dieses breite Urstromtal in West-Ost-Richtung ausbreitet. Selbst Neckarwasser floss einst durch dieses Tal hin zur Ur-Donau. In der Steinzeit bewohnten umherstreifende Gruppen von Urzeitmenschen immer wieder die ideal gelegenen Höhlen, die stets etliche Meter über der Talsohle liegend, einen guten Rundumblick boten. Der Felsen Hohlenstein war unser erstes Ziel. Drei Höhlen öffnen sich hier dem Besucher; die berühmte Löwenmensch-Figur aus Mammutelfenbein wurde hier gefunden, die älteste figürliche Darstellung des Menschen weltweit. Auf dem gut ausgeschilderten Neandertalerweg zogen wir weiter zunächst bergauf durch den Wald, dann fast alpin hinab zum Bockstein, der wiederum drei Höhlen umfasst. Bei herrlichem Wanderwetter ging es anschließend allmählich wieder hinauf bis wir aus dem Wald heraus den Weiler Lindenau erreichten. Das dortige Gasthaus zum Schlössle, teils in einem alten Klostergebäude, lud uns zum Mittagessen ein; bodenständige schwäbische Küche war angesagt. Nachmittags erreichten wir nach einer weiteren Stunde den Flecken Stetten ob Lontal mit seiner Wallfahrtskirche und der Kopie der Schwarzen Madonna von Einsiedeln. Die letzten Kilometer führten am Archäopark Vogelherd vorbei, wo noch weitere Höhlen mit Fundstellen aus der Steinzeit besichtigt werden könnten. Nach drei Stunden reiner Wanderzeit erreichten wir wieder den Wanderparkplatz und damit das Ende eines schönen Wanderausfluges.

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Bilder von Digel und Ginglseder

04.09.2015 – Schülerferienprogramm

Märchenzauber im Marbachtal

Bei schönstem Spätsommerwetter verbrachten 10 Kinder den Nachmittag im Marbachtal. Märchenerzählerin Sandra Sonnentag aus Ottenbach entführte uns mit Hilfe der Hexe Walli in die Märchenwelt des Waldes. Wir ritten allesamt mit Ritter Wackertapfer ins Schloss zu den drei Prinzessinnen und lernten auch den tapferen Prinz Seltsam kennen, der den schrecklichen schwarzen Ritter nur mit Mitgefühl und Zuneigung vertrieb. Anschließend gestalteten wir Waldgeister aus Ton, die nun an den Bäumen seitlich der oberen Grillstelle des Waldspielplatzes bestaunt werden dürfen. Zum Abschluss gabs für jeden noch eine märchenhafte Grillwurst. Danke, liebe Frau Sonnentag für Ihre tollen Märchen und danke liebe Kinder, dass ihr mit uns den Ferientag verbracht habt.
Familiengruppe Schwäbischer Albverein

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Bilder von Digel

23.08.2015 – Wandergruppe

Mühlenwanderung bei Leinfelden

Nachlese Wanderung 23.08.2015
18 Wanderer und eine kleine Nachwuchswanderin mussten heute früher aufstehen, um rechtzeitig um 9.00 Uhr am Treffpunkt für unsere Frühwanderung zu sein.
Wir fuhren mit unseren Autos über die Autobahn A8 nach Leinfelden-Echterdingen und weiter zum Parkplatz Eselsmühle. Dieser liegt direkt gegenüber von der bekannten Mühlesmühle. Die wir dann auch besichtigt haben. Nach einem etwas steileren Anstieg waren wir auf der Hochfläche angekommen und hatten jetzt einen bequemen Wanderweg vor uns. Vorbei an Trockenwiesen mit einem grandiosen Ausblick auf Musberg. Eine kleine Schleppliftanlage, die nach Musberg hinunter führte, stand am Weg. Ob die wohl noch im Winter in Betrieb war? Weiter ging es bei herrlichem Sonnenschein an dem Wanderpunkt Kreuzeiche vorbei bergab, auf einem Trampelpfad durch den Wald, nach Musberg. Unten angekommen gingen wir an einem Pferdehof vorbei. Unsere jüngste Wanderin Klara war ganz begeistert von den vielen Pferden. Vor uns lag nun das Reichbachtal mit der oberen Mühle. Die schon seit 800 Jahren dort steht. Die letzte Mühle auf unserem Weg war die Eselsmühle. Heute eine urige Gastwirtschaft. Nach einigen Minuten waren wir wieder bei unseren Autos. Jetzt hatten alle Hunger und so fuhren wir zum Gasthaus zum Uhlberg nach Neuenhaus. Unter Kastanienbäumen hatte der Gastwirt Heiko Laber für uns reserviert und jeder freute sich auf sein Essen und Trinken. Die Sonne war inzwischen hinter Wolken verschwunden und so machten wir uns auf den Heimweg. Ein gelungener Wandertag ging zu Ende.
Gudrun Laber

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Bilder von Ginglseder

26.07.2015 – Wandergruppe

Wental und Umgebung

Nachdem ja unsere letzte Wanderung der zu großen Hitze zum Opfer fiel, meinte es Petrus heute gut mit uns. Mit 20 Wanderern machten wir uns auf den Weg und fuhren zum Wanderparkplatz am Wental bei Bartholomä.
Wir wurden schon von unserer Wanderführerin Adelheid erwartet. Nun ging es bei angenehmen Temperaturen ins Wental. Unser erstes Ziel war eine Felsformation, das „Wentalweible“. Mit viel Phantasie ließ sich ein Frauenkörper hineininterpretieren. Da es keinen geeigneten Rundwanderweg gibt, mussten wir ein kurzes Stück zurückgehen, um dann nach Bibersohl abzuzweigen. Vorbei an Stoppelfeldern und Kartoffeläckern führte uns Adelheid wieder an unseren Ausgangspunkt zurück. Einige von uns schauten noch kurz ins „Felsenmeer“ hinein, bevor auch sie ins Gasthaus im Wental zur Abschlusseinkehr eintrafen. Etwa 8 Kilometer waren zurückgelegt und nun kam der erholsame Teil. Essen, Trinken und noch einige Lieder gesungen und der Wandertag war erfolgreich abgeschlossen.

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Bilder von Ginglseder

25.07.2015 – Familiengruppe

Sonnenuntergangswanderung vom Feinsten

Der letzte Samstag war zwar wohl der kälteste Tag im Juli, die Wanderung in den Abend hinein auf den Hohenstaufen war trotzdem ein wunderschönes Erlebnis. Beate und Raimund Grupp führten die 15 Wanderer auf gewohnten Wegen zum Gipfel. Im Restaurant Himmel & Erde wurde eingekehrt, kräftig gevespert und die ausgeschwitzten Flüssigkeitsverluste wieder ausgeglichen. Für 21.08 Uhr war der Sonnenuntergang angekündigt und trotz ein paar Wolken waren wir vom Schauspiel wie immer überwältigt. Ein Schnäpschen durfte dann auch nicht fehlen. Überraschend wurden dann noch im Restaurant die letzten Kirschkuchen verteilt; ein leckerer Abschiedsgruß. Der Abstieg ging dann in die Dunkelheit hinein. Fast schon wieder im Tal durften wir noch das Feuerwerk vom Lichterfest des Musikvereins bewundern. Dort machten wir noch kurz Station. Vielen Dank an Familie Grupp und alle lieben Mitwanderer.

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Bilder von Digel

12.07.2015 – Familiengruppe

Familienwanderung mit Besuch Kletterpark Laichingen und Tiefenhöhle

Am vergangenen Sonntag war die Familiengruppe unterwegs in Richtung Laichingen.
Bei schönstem Wetter umrundeten wir mit einer kurzen Wanderung den Kletterpark Laichingen.
Nach dem anschließenden Mittagessen teilte sich die Gruppe. Die jüngere Generation (U20) pilgerte in den naheliegenden Kletterpark, um sich dort auszupowern und bei mehreren Mutproben das Adrenalin zu steigern.
Der Rest suchte seine Herausforderung in der Tiefenhöhle. Die Tiefenhöhle ist im Gegensatz zu den anderen bekannten Höhlen der schwäbischen Alb, die einzige begehbare Schachthöhle in Deutschland. Beim Abstieg über Eisentreppen konnten wir den geologischen Aufbau der Alb sehr gut nachvollziehen. Nach dem Durchqueren der Kleinen Halle in 55 Metern Tiefe, ging es auf der anderen Seite auf Leitern und durch schmale Gänge genauso atemberaubend nach oben. Die Höhlenwanderer konnten im Anschluss noch den waghalsigen Sprüngen und Kletterpartien der U20 Gruppe begeistert zusehen.
Unsere kleine Gruppe war sich einig, es war ein schöner Tag!
Fam. Käßer

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Bilder von Digel

28.06.2015 – Familiengruppe

Rosenstein bei Heubach

Eine bunte Truppe versammelte sich am Sonntag, den 28.06.2015, auf dem Weg zum Rosenstein bei Heubach. Nach anfänglichen „Irrungen und Wirrungen“ waren wir schließlich auf Kurs und marschierten bei schönem Wetter den „Big Five“ des Rosensteins entgegen. Nach einem knackigen Aufstieg erreichten wir das erste Highlight unserer Strecke das „Finstere Loch“. Ein Teil der Gruppe wagte sich mit Taschen- und Stirnlampen in die dunkle Höhle und es brauchte schon ein bisschen Abenteuerlust den 140 m langen finsteren Gang der Fledermausbehausung zu durchsteigen.
Im weiteren Verlauf der Wanderung erreichten wir den Ostfelsen von dem man einen herrlichen Blick auf die nähere Umgebung hat. Als nächstes wartete der kurze Abstieg zur „Großen Scheuer“ und dem „Haus“ ebenfalls imposante Felsformationen. Nun war es Zeit für eine Pause und nach einer längeren Geraden kehrten wir in der Waldschenke zu einem gemütlichen Vesper ein. Gut gestärkt wanderten wir unserem letzten Höhepunkt der „Ruine Rosenstein“ entgegen. Hier hatten wir abermals einen tollen Ausblick. Jetzt lag nur noch der Abstieg zum Parkplatz vor uns. Einige schöne Wanderstunden lagen hinter uns und nebenbei hatten wir auch noch einen „Cache“ gefunden. Vielen Dank an unsere Mitwanderer.
Familie Clement

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Bild von Clement

21.06.2015 – Wandergruppe

Wetzgau – Haselbachtal – Wetzgau

Unser Wanderführer Clemens konnte 15 Personen zur heutigen Tour willkommenheißen. Wir fuhren zum Parkplatz beim Kindergarten von Wetzgau im Ortsteil Waldau. Was machte das Wetter? Es ist bewölkt, windig aber bestes Wanderwetter. Anorak? Regenschirm? oder Beides? Jeder entschied für sich was nötig wird!!! Wir starten entlang der Hochfläche bis zum Abzweig ins Haselbachtal. Gemütlich abwärts im Wald kommen wir bald unten an. Das Haselbachtal wird überquert und am bekannten Ausflugslokal in Haselbach, dem „MECKI“, vorbei, führt uns der Weg schon wieder aufwärts. Durch das Waldgebiet „TANN“ erreichen wir nach ca. 2,5 Stunden Gehzeit und 8 km Wegstrecke wieder unsere Autos.
Zur Abschlusseinkehr hatte unser Wanderführer uns im Gasthaus „KRONE“ in Wetzgau angemeldet. Eine gut bürgerliche, deutsche Gaststätte (wegen Nachfolgersorgen ab Oktober geschlossen) erwartete uns. Nachdem wir unseren ersten Durst gelöscht hatten und auch gegessen war, wurde noch bis gegen 19:00 Uhr gesungen.
Der Regen, der uns dann erwartete, störte niemanden mehr. Die Wanderung hatten wir trocken hinter uns gebracht.
Besten Dank dem Wanderführer für die schöne Wanderung und auch an unseren Musikanten Gerhard.

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Bilder von Ginglseder

20.06.2015 – Frauengruppe

Kulinarische Kräuterwanderung

Am Samstag, den 20. Juni fand unsere Kräuterwanderung unter der Führung von Kräuterpädagogin Annemarie Guckes aus Lorch statt. Nach einer Einstimmung mit Kräuterlimonade und Blätterteig-Wildkräuterschnecken war allen 15 Frauen klar: Giersch (auch als Zipperleinskraut bekannt) muß man im Garten einfach fleißig ernten und essen, wenn man ihn bändigen möchte. Auch der Spitzwegerich ist ein unverzichtbares Heilkraut für Wunden und bei Husten. Und wer weiß schon, dass Vogelmiere sehr Vitamin C haltig ist und in jeden Salat gehört? Die Begeisterung von Frau Guckes sprang schnell auf uns alle über. Leider wurde unser Wunsch nach einem sonnigen Sonnwende-Nachmittag nicht erhört, aber ein guter Kräuterschnaps half dann doch über die nasse Schafskälte hinweg. Vor dem nächsten Schauer wurden noch rasch Kräuter für einen Kräuteressig gesammelt. Auf Webers idyllischem Wiesle ließen wir uns heiße Wildkräuter-Maultaschen und mit essbaren Blüten dekorierte Salate und Brotaufstriche schmecken. Danke an der Stelle, dass wir auf eurem Stückle tagen durften!
Eins ist klar nach den Erfahrungen: Zukünftig werden wir beim Wandern nicht mehr so schnell vorankommen, weil wir kein Kraut übersehen möchten!

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Bilder von Over

14.06.2015 – Filsgau

‚Mit dem Filsgau an seinen Grenzen‘ bei Adelberg

Um 10:00 Uhr trafen sich auf dem Parkplatz vor der Adelberger Klosteranlage ungefähr 55 Wanderer aus verschiedenen Ortsgruppen des Filsgaus. Von unserer Ortsgruppe waren wir zu dritt. Nach einer kurzen Begrüßung des Filsgauvorsitzenden und des Vorstandes der Ortsgruppe Adelberg, die diese Wanderung organisiert hatte, starteten wir in der Klosteranlage.
Bei einer Führung in der Ulrichskapelle erfuhr man interessantes über die Geschichte der Anlage. Gegen 10:45 Uhr nahmen wir dann die Wanderung in Angriff. Durch die Klosteranlage ging es nun hinunter zum Herrenbachstausee. Auf dem Damm erläuterte der Ortsvorsitzende Peter Arndt Sinn und Zweck der Anlage. Nun ging es am Stausee entlang Richtung Oberberken zum dortigen Waldspielplatz mit Grillstelle, wo wir Mittagsrast machten. Gestärkt wanderten wir auf dem Kaisersträßle nach Breech und weiter zum Reinhold-Maier-Turm. Der zum Aussichtsturm umfunktionierte, ehemalige Wasserturm, wurde von denen, die noch frisch genug waren, erklommen, und wir genossen die tolle Aussicht. Im Anschluss führte uns die Wanderstrecke hinunter ins Kohlbachtal (über einen sehr steinigen Waldweg) und dann steil aufwärts nach Adelberg, wo gegen 16:45 Uhr das Ziel erreicht wurde. Zum Abschluss konnte in der Krone oder der Pizzeria im Kloster eingekehrt werden.
Die Wanderung (ca. 16 km) war anspruchsvoll und wegen der sommerlichen Temperaturen anstrengend, aber man war sich einig – es hat sich gelohnt!!!

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Bilder von Ginglseder

25.05.2015 – Ortsgruppe

Erstklassiger Pfingstmarkt – Dank an Besucher und Mannschaft

Zwei verschiedene Halbzeiten prägten unseren Erfolg am diesjährigen Pfingstmarkt. Nachdem vormittags und zur Essenszeit bei schönem Wetter die Grundlage für ein hervorragendes Ergebnis gelegt werden konnte, prägten den Nachmittag teils heftige Schauer, die das Geschehen auf unserem Platz maßgeblich beeinflussten. Mit den Besucherzahlen waren wir insgesamt hochzufrieden. Diese zeigten sich begeistert von der Qualität des Angebotenen und den mitreißenden Darbietungen unseres Spitzentrios, das grandios aufspielte. Die gesamte Mannschaft hat Herausragendes geleistet und auf allen Positionen voll überzeugt. Ein großes Dankeschön für den tollen Einsatz und das sehr gute Zusammenspiel aller Mannschaftsteile. Unsere Erstklassigkeit wurde erneut unter Beweis gestellt!
Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Gästen, die uns teilweise schon viele Jahre als treue Fans unterstützen!
Für den Vorstand
Hans-Jürgen Digel

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Bilder von Digel

16.05. – 17.05.2015 – Familiengruppe

Sagenumwobenes Wanderwochenende in den Balinger Bergen

Im Haus der Volkskunst in Dürrwangen bei Balingen zu übernachten, ist schon etwas Besonderes. Die beiden altehrwürdigen Häuser, das frühere Rathaus und ein altes Bauernhaus, sind zwar sanitärtechnisch auf dem neuesten Stand, aber man schläft in Zimmern mit alten originalen Möbeln aus Balinger Möbelfabriken. Besonderer Flair ist also garantiert. 9 Familien aus unserer Ortsgruppe machten sich am Samstagmorgen auf, um diese Unterkunft zu erreichen und die Umgebung zu erwandern. Das herrliche Wetter kam uns natürlich dabei gelegen. Da es aber am Vortag ganztägig geregnet hatte, ließen wir den steilen und evtl. glitschigen Aufstieg aus und begannen gleich auf der Albhochfläche unsere Wanderung. Diese führte vom Hörnle zur Lochen immer am Albtrauf entlang, wo schöne Aussichtspunkte zum Verweilen einluden. Am Lochenstein trafen wir auf den Sagenwanderweg rund um die Schlichenquelle, was uns eine Infotafel über die Sage von den Erdleutlein zeigte. Den höchsten Punkt der Wanderung erreichten wir am Gespaltenen Fels mit 1.000m über NN. Nach der Rückkehr in Dürrwangen hatten die Kids Gelegenheit, zu kicken, Rugby und Volleyball zu spielen; dann gab es ein leckeres Abendessen. Wie üblich saßen wir noch bis tief in die Nacht zusammen und konnten sogar ein Geburtstagskind hochleben lassen.
Die zweite Wanderung am Sonntag führte uns auf den Hirschguldenweg, wiederrum einer Sage aus der Gegend gewidmet. Der anspruchsvolle Anstieg forderte die letzten Reserven und die Pause auf der Hochfläche der ehemaligen Schalksburg war so wahrlich verdient. Über Burgfelden wanderten wir ins Wannental und wieder zurück nach Dürrwangen. Zwei herrliche Tage gingen zu Ende und ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement, Martina für die Vorbereitung, sowie Susanne für die Globuli gegen verschiedenste Wehwehchen.
Hans-Jürgen Digel

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Bilder von Digel

19.04 – 26.04.2015 – Wandergruppe

23. Wanderwoche im Passauer Land

1. Tag: Abfahrt um 9:00 Uhr über Ulm-Augsburg-München nach Deggendorf, wo bei einem kurzen Rundgang der große Marktplatz mit dem Alten Rathaus, den schönen Häusern und Kirchen angeschaut wurden. Gegen 16:00 Uhr erreichten wir dann unser Standquartier, das Hotel Beinbauer in Büchlberg.
2. Tag: Nach dem ausgiebigen Frühstück vom Büfett starteten wir zu einer Rundwanderung ins Ilztal. Der Ilz aufwärts folgend mit ihrem braunen Wasser (ganz klar Färbung aus den Hochmooren im Quellgebiet), erreichten wir nach gut 1 Std. Gehzeit die Schrottenbaummühle. Nun wurde die Flussseite gewechselt und es ging Flussabwärts bis Kalteneck. Vor der Abfahrt ins Hotel besichtigten wir noch das Schloss mit seiner Kapelle.
3. Tag: Heute ging es zum Baumwipfelpfad bei Neuschönau. Auf dem Aussichtsturm (44 Meter) hindert kein Baum mehr die tolle Rundumsicht. Nachdem die im Hans-Eisenmann-Haus befindliche Ausstellung über den Naturpark BAYERISCHER WALD besucht worden war, ging es in das daneben liegende Tierfreigehege. 7 km Wanderwege führen durch und an allen Gehegen vorbei.
4. Tag: Dieser Tag war schon im Vorfeld für die Dreiflüssestadt Passau reserviert. Rathaus, Bischöfliches Ordinariat, die Innpromenade und der Dom waren die erwähnenswertesten Sehenswürdigkeiten. Jetzt ging es weiter zum Stephansdom. Hier befindet sich die größte Domorgel der Welt. Nachmittags gab es eine Flussfahrt mit dem Kristallschiff auf der Donau.
5. Tag: Unser Wirt führte uns heute ins Gebiet des DREISESSEL an der Tschechischen Grenze. Über Steine und feines Geröll, zwischen dem sich noch Tauwasser seinen Weg suchte, ging es immer steiler Bergauf. Der Wirt motivierte mit der Aussicht auf eine erholsame Mittagsrast mit Essen im Berggasthof DREISESSEL. Eine Brücke, die ein umgestürzter Baum zerstört hatte, musste durch einen Bach umgangen werden. Am Gasthaus angekommen, eine herbe Enttäuschung!!! An der Tür hing ein Zettel: vom 23.04.-26.04. geschlossen. Schade!!!!!
6. Tag: Die zweite von unserem Wirt geführte Wanderung ging zum GUT LICHTENAU. 16 km waren zurückgelegt und das Abendessen schmeckte uns. Unsere Kondition reichte sogar noch zu einem gemütlichen Abend mit Singen.
7. Tag: Der letzte Tag führte uns nach Schlögen (A) zur Donauschlinge. Vom Panoramaweg auf der Hochfläche ein kurzer Abstieg und wir standen am Aussichtspunkt SCHLÖGENBLICK. Unter uns machte die Donau eine 180 Grad Kehre. Zum Abendessen gab es heute noch eine Überraschung. Es wurde ein ganzes Spanferkel (im Ofen gebraten) gefüllt mit Semmelknödelmasse, Kraut, Kartoffelsalat und Soße serviert. Man konnte so viel essen, wie man wollte!!!
8. Tag: Die Heimreise startete um 9:00 Uhr. Wir machten wir noch einen kurzen Stadtrundgang. Am schönen Rathaus vorbei bis zur Fuggersiedlung.
Besten Dank an die gesamte Gruppe für ihre Disziplin und Pünktlichkeit. Durch gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis war es eine harmonische Woche. Ein Dankeschön an unseren Gerhard für sein Akkordeonspiel und an Renate, die uns auf der Hinreise mit einem opulenten Frühstück verwöhnte und während der Woche, wenn nötig, Taxidienst machte.
Hansi und Gerhard

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Bilder von Ginglseder

26.04.2015 – Familiengruppe

Wanderung zum Schloss Solitude

Bei schönstem Wetter starteten wir unsere Wanderung am Bärenschlössle in Stuttgart und liefen links der Bärenseen (Trinkwasserreservoir – nicht rein spucken!) durch frühlingshafte Wälder und mir war neu, dass man aus jungen Buchenblätter Salat machen kann. Nach eineinhalbstündiger Wanderung und einer kleinen Rast wurden wir durch die Räume des Schlosses Solitude geführt und wir lernten, dass es nur als Sommerschloss taugt, dass es nur 10 Jahre genutzt wurde und dass man einfach ein neues Schloss baut, wenn der Baustil sich ändert.
So war diese kleine Oase meist ungenutzt. Auf dem Rückweg überraschte uns dann doch noch ein kleiner Regenschauer, der aber zum Glück weiter zog, bis wir (alle) am Bärenschlössle wieder ankamen. So saßen wir in der Abendsonne bei Kaffee, Kuchen, Wurst, Flammkuchen, Fanta, Bier und Eis und ließen zufrieden diesen Tag ausklingen.
Familie Eisele

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Bild von Over

18.04.2015 – Männergruppe

5. Brauereiwanderung – badisch und württembergisch

Die schon fünfte Brauereiwanderung der Männergruppe, wie immer prima verstärkt durch mehrere Damen, führte diesmal in den Schwarzwald nach Baiersbronn. Die badische Gemeinde liegt eingebettet im Tal der Murg und bietet herrliche Wanderstrecken. Rainer Kühner hatte einen Rundwanderweg ausgesucht, der zunächst leicht ansteigend ein Tal aufwärts zog bis zum idyllisch gelegenen Sankenbachsee in einem der imposantesten Gletscherkare des Nordschwarzwaldes. Direkt danach ging es nun steil aufwärts parallel zum zweistufigen Sankenbachwasserfall. Felsen, Fallstufen, alte bemooste Bäume und der gut ausgebaute Weg ergeben eine wildromatische Kulisse für diesen Steig. Auf der Höhe wanderte es sich dann erholsam eben bis zur Glasmännlehütte oberhalb von Baiersbronn, wo eine ausgiebige Rast eingelegt wurde. Nach dem Abstieg überraschte uns am Ortsrand ein „Schnapsbrunnen“, wo wir einem Probiererle nicht widerstehen konnten. Dann brachte uns der Bus nach Flözlingen, einer württembergischen Exklave auf badischem Gebiet. Die dortige Hirschbrauerei ist ein kleiner Familienbetrieb mit Wirtschaft und auch einer Brennerei, die ihre Erzeugnisse nur in der näheren Umgebung verkauft. Der Braumeister erklärte super transparent und engagiert von seinem Geschäft und strahlte jederzeit aus, dass er mit Leib und Seele Brauer ist. Nach einem zünftigen Abendessen fuhr uns Dietmar von Bus-Schweicker wieder sicher nach Hause. Ein großes Dankeschön gilt Rainer Kühner für die perfekte Organisation. Alle zwölf Teilnehmer waren sich einig, dass dies ein toller Samstag war.

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Bilder von Digel

11.04.2015 – Frauengruppe

3. Frauenwanderung

Drei Kaiserberge und Hornberg

Nachdem morgens beim Aufstehen noch jeder dachte, oh je schon wieder Regen bei unserer jährlichen Wanderung, waren wir doch sehr positiv überrascht, dass am letzten Samstag bei unserer 3. Frauenwanderung das Wetter hielt und ideal war für unser ambitioniertes Vorhaben. Morgens um 9.00 Uhr starteten wir bei der TSV-Halle zum Hohenstaufen, wo wir schon den ersten tollen Blick über das Filstal genossen. Danach ging es über den Aasrücken zum Rechberg. Bei strahlendem Sonnenschein machten wir dort unsere Mittagsrast. Weiter ging es zum Stuifen, den mit 757m höchsten der Drei Kaiserberge. Über die Reiterles Kapelle gelangten wir dann zum Kalten Feld. Dort im Franz-Keller-Haus stärkten wir uns noch mit „Kalten-Feld-Tee“, bevor es dann zum Abstieg nach Weilerstoffel ging. Im Landgasthof Veit beschlossen wir einen anstrengenden aber tollen Wandertag.
Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwanderinnen und an die Fahrer, die uns abends in Weilerstoffel abholten.
Ingeborg Digel


Bilder von Digel

31.03.2015 – Kinder und Jugend

Toller Töpferworkshop in den Osterferien

Von den Jüngsten bis zu den Ältesten waren alle, 8 Kinder und 2 Begleitpersonen, am Dienstag, den 31.3. ganz engagiert in der Töpferwerkstatt von Gertrud Gölz in Jebenhausen beschäftigt. Nach ersten gemeinsamen Erfahrungen im Umgang mit Ton, wurde jeder ganz individuell bei der Umsetzung seiner eigenen Ideen von Frau Gölz unterstützt. Techniken wie Tiere aus einem Block formen, Schalen, Hamburger, filigrane Skulpturen, Aufbau- und Abdrucktechniken, Bleistifthalter, Herzen, Vögel, Sonnen und verschiedene Gefäße kamen hier zum Vorschein und wurden zum Teil noch mit farbiger Engobe verziert. Alle waren sehr vertieft und mit einer teils enormen Ausdauer am Werk, so dass die 3 Stunden viel zu schnell zu Ende waren. Wir danken Frau Gölz für den schönen Nachmittag und manch einer kommt bestimmt bald wieder.
Susanne Kühner

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21.03.2015 – Ortsgruppe

Vergnüglicher Liederabend mit Rolf Pressburger

Als Gemeinschaftsveranstaltung von Bibliothek und Schwäbischem Albverein fand am vergangenen Samstag ein Liederabend mit dem Barden und Bänkelsänger Rolf Pressburger statt. Der Schwabe aus „Backena“ (Backnang) sang mit einer Ausnahme nur selbstgetextete und komponierte Lieder und trug eigene Gedichte vor. Zu virtuosem Gitarrenspiel erzählte er in seinen Liedern von Menschen, Stimmungen, Erfahrungen; meist humorvoll, teils melancholisch und auch mal bitter böse. Im „Kloigeldblues“ beklagt er das fehlende Geld für viele Dinge und deutet doch ein anderes Glück an. „En sellem Sommer“ erinnert an die Hippiezeit mit 2CV unterwegs nach Südfrankreich. Der Besuch des Wochenmarkts in Backnang wird im Lied „Bebbeleskraut“ beschrieben. Und auch die schon eintretende Klimaerwärmung wird verarbeitet im Werk „Wo no?“. Im Zugabenteil animiert er sogar die Gäste zum Mitsingen bei der einzigen Coverversion (vom Rock´N Roll-Titel TuttiFrutti): „Dr. Waggelpudding waggelt en der Gegend rom“. Die Zuhörerschaft war hochzufrieden und „bezahlte“ den Künstler mit viel Beifall. Vielen Dank an die Helferinnen des Abends. Die Bibliothek war ein schönes Ambiente für den gelungenen Abend.

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Bilder von Digel

15.03.2015 – Familiengruppe

Naturpfad – Wasser – Spielplatz / Wanderung im Lehnenbachtal

Bei schönem Frühlingswetter machten sich 18 Wanderer am Sonntagnachmittag auf nach Winterbach. Vom Freibad aus führte uns der bequeme Weg zunächst am Stausee vorbei immer leicht bergauf am Lehnenbach entlang. Die trainierenden Wanderfrauen setzten sich ab und nahmen die große Runde in Angriff. Die Kids und deren Eltern verweilten länger an kleinen Staustufen des Bachs, am Brunnen oder am wassergefüllten Graben mit Froschlaich. Sogar ein quicklebendiger Frosch wurde gesichtet. Die Tafeln des Naturlehrpfades informierten über den Wald, dessen Bewirtschaftung und die Bewohner des Waldes. Nach einem durchaus fordernden Anstieg ging es dann wieder talwärts bis zum Spielplatz. Hier war das gefüllte Wasserbecken wieder das interessanteste Objekt. Auch er enthielt Froschlaich und zeigte so die Reinheit seines Wassers an. Nachdem die Wanderfrauen schließlich auch glücklich am Endpunkt ankamen, wurde noch beim Griechen in Winterbach eingekehrt. Kids und Eltern glücklich, Frauen gut trainiert, was will man mehr!
PS: Vielleicht einen Souflaki, der ganz durchgebraten ist?

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Bilder von Digel

15.03.2015 – Wandfergruppe

Wanderung bei Reichenbach

13 Wanderer starteten am Lidl-Parkplatz in Reichenbach/Fils zu einer Nachmittagswanderung. Schon zu Beginn hatte unser Wanderführer Fritz den schwersten Teil der Tour für uns bereit! Wer glaubt „Stäffele“ gibt es nur in Stuttgart, wird eines Besseren belehrt. Um auf die Höhe oberhalb des Ortes zu gelangen, mussten ca.150-200 Stufen (geschätzt) bewältigt werden. Unser Puls stieg, und manch einer war zu warm angezogen. Mit einigen Schnaufpausen kamen aber alle oben an. Durch die „Rießhalde“ zum „Probst“ und weiter zum „Schurwaldhaus“ ging es auf besten Waldwegen durch das „Saulachtal“ wieder zurück nach Reichenbach/F.
Zum Abschluss wurde in „Wolfs Stuben“ eingekehrt. Essen – trinken – singen und ein schöner Tag gingen zu Ende. Besten Dank unserem Wanderführer und unserem Musikanten Gerhard, sowie allen, die dabei waren.

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Bilder von Ginglseder

06.03.2015 – Ortsgruppe

Mitgliederversammlung

Im Foyer der Bürenhalle fanden sich am letzten Freitag 31 Mitglieder und drei Gäste ein für die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Wäschenbeuren im Schwäbischen Albverein. Der 1. Vorstand, Hans-Jürgen Digel, war leider aufgrund eines grippalen Infekts stimmlich so gehandicapt, dass er die Leitung der Versammlung seinem Stellvertreter Dr. Ralf Over überlassen musste. Dies meisterte dieser souverän von der Begrüßung bis zum Ende. Die Berichte des Vorstands, der Bericht über die Kassenführung und die Berichte über das Wanderjahr in der Familien- und in der Aktivengruppe wurden jeweils anschaulich mit Bildern und Zahlen ergänzt. Mit 309 Mitgliedern und einer guten Altersstruktur steht die Ortsgruppe im Vergleich sehr gut da. Als besondere Highlights wurden aus dem Jahr 2014 verschiedene gemeinsame Aktivitäten benannt, wie Ausflug ins Schloss Ludwigsburg, Brauereiwanderung ins Allgäu, Kulturabend mit Dieter Adrion oder auch die Adventswanderung und -feier mit Anleihen beim schwedischen Lucia-Fest. Die Wahlen gingen reibungslos über die Bühne. Dr. Ralf Over rückte auf zum ersten Stellvertreter von Hans-Jürgen Digel, Gerhard Voith ist nun zweiter Stellvertreter; Martina Rapp wurde als Schriftführerin bestätigt, ebenso die Beisitzerinnen Inge Ginglseder und Heike Clement; anstatt Claudia Kuchta, die nach 10 Jahren aus dem Ausschuss ausschied, wird nun Iris Lippmann die Arbeit im Ausschuss unterstützen. Als Kassenprüfer wurde Clemens Wahl bestätigt.
Den Höhepunkt bildeten auch diesmal die Ehrungen für langjährige Mitglieder. Aus den Händen von Filsgau-Vorsitzendem Rainer Maier erhielten ihre Urkunden und Geschenke:
Bernhard Kuhn für 40 Jahre Mitgliedschaft
Hansi Ginglseder für 50 Jahre Mitgliedschaft
Franz Kaiser für 50 Jahre Mitgliedschaft
Engelbert Hokenmaier für 60 Jahre Mitgliedschaft
Margarete Maier für 60 Jahre Mitgliedschaft
Entschuldigt vorwiegend aus gesundheitlichen Gründen waren: Blanka Deibele (40 Jahre), Richard Kaiser (40 Jahre), Walter Klöckl (50 Jahre), Siegfried Baumann (60 Jahre), Gerhard Schmolz (60 Jahre), Hilmar Singer (60 Jahre).

Der Vorstand brachte den Antrag ein, die Ortsgruppensatzung an die aktuelle Version der vom Hauptverein vorgegebenen OG-Mustersatzung anzupassen, was einstimmig beschlossen wurde. Dann gab es noch zwei Grußworte von Bürgermeister Vesenmaier und dem Filsgauvorsitzenden Rainer Maier bevor der offizielle Teil beendet war. Die gute Stimmung im Verein war danach daran abzulesen, dass viele Mitglieder noch etliche Stunden zusammen saßen und Erinnerungen austauschten oder Aktuelles diskutierten. Der Dank gilt den Helfern bei dieser Veranstaltung und allen aktiven Unterstützern im letzten Wanderjahr.

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Bilder von Digel

01.03.2015 – Alle

Tagesausflug ins Lindenmuseum nach Stuttgart zur Sonderausstellung Myanmar

Am Sonntag, 1.3.2015 fand ein gemeinsamer Tagesausflug der Wandergruppe mit der Familiengruppe statt. Wir fuhren mit dem Zug ab Lorch in unsere Landeshauptstadt nach Stuttgart. Dort ´wanderten´ wir über die Fußgängerzone und den Stadtgarten zum Lindenmuseum.
Das Lindenmuseum ist seit 1911 das staatliche Völkerkundemuseum und bietet Einblicke in die Kunst- und Kulturgeschichte, sowie die Alltagskultur außereuropäischer Völker.
Uns erwartete dort eine Familienführung durch die Sonderausstellung Myanmar. So manchem wurde jetzt erst bewusst, dass es sich bei Myanmar um das frühere Birma handelt. Wir lernten sehr viel über die birmanische Kultur und den darin verwurzelten Buddhismus. So können wir uns durchaus ein Beispiel daran nehmen, dass Statussymbole wie Autos oder Smartphones nach Buddhistischer Auffassung keine Rolle spielen. Die Menschen werden an ihren guten Taten gemessen. Die Spiritualität geht sogar so weit, dass schon der Vorsatz, etwas Gutes tun zu wollen, zählt (wie praktisch ).
Für diejenigen, die dann doch nach Materiellem streben, gibt es noch die Geister. Wir haben den Geist des Glückspiels kennen gelernt. Sollte jemand den Wunsch hegen, beim nächsten Lottospiel 6 Richtige zu tippen, so muss er bei unserem Geist eine Flasche Rum vorbei bringen und seinen Wunsch vortragen. Einen solchen Geister-Tempel könnten wir uns in Wäschenbeuren auch gut vorstellen.
Inspiriert und beeindruckt von der goldenen Pracht des Museums, der Spiritualität des Buddhismus, sowie den Potentialen von Geistern, machten wir uns auf den Heimweg nach Wäschenbeuren. Dort ließen wir den Tag im Café Mann ausklingen.

Heike Behrendt
Iris Lippmann


Bild von Lippmann

15.02.2015 – Wandergruppe

Im Schlater Wald

Bei kühlem, aber trockenem Wetter starteten 20 Wanderer, unter der Führung von Gerhard, zu einer Halbtagswanderung im Schlater Wald. Vom Parkplatz, wo noch eine kurze Stärkung in flüssiger Form angeboten und auch gerne angenommen wurde, begann unsere Wanderung.

Auf noch gefrorenen und teils glatten Waldwegen ging es am Parkplatz „Dicke Eiche“ vorbei über die Landstraße in Richtung Ursenwang. Durch das Gewann „Brenntenhau“, ging es weiter durch den noch winterlichen Wald, in dem auch die Waldarbeiter ihre Spuren hinterlassen hatten, zu einem im Wald versteckten See. Nach kurzer Verschnaufpause ging es weiter und nach ungefähr 8 km erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt.
Zum gemütlichen Abschluss fuhr die Gruppe nach Eschenbach ins dortige Schützenhaus.
Nachdem ja heute Faschingssonntag war, wurden nach dem Essen außer Wanderliedern auch Faschingshits aus alter und neuerer Zeit gesungen. Besten Dank an unseren Musikanten Gerhard!

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Bilder von Ginglseder

01.02.2015 – Familiengruppe

Ski und Rodel gut … Punsch und Glühwein auch!

Mit Kindern aus vier Familien und viel Schnee gelang am vergangenen Sonntag ein richtig schönes Schlitten- und Kinderpunsch-Happening am Waldspielplatz. Die Schneewanderer hatten sich noch aufgeteilt, um eine kürzere (mit Kids) und eine längere Route zu laufen, dann veranlasste aber der starke Schneefall alle zu ziemlich direktem Weg zum Waldspielplatz. Dort hatten Benno und Rainer bereits für ein tolles Lagerfeuer und selbstgemachten Kinderpunsch gesorgt. Die Kids durften dann noch Stockbrot über der Glut backen und die Eltern schlürften den heißen Glühwein Marke Stockinger. Die mitgebrachten Schlitten und Bobs kamen natürlich auch noch zum Einsatz und drei unermüdliche Wanderer wurden letztlich im gemütlichen Zuhause von Eiseles noch mit dem köstlichen Glühwein entlohnt.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer und die Glühweinlagerfeuerstockbrotpunscher!

Hans-Jürgen Digel

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Bilder von Digel

31.01.2015 – Jugend

Besuch im Bifora Uhrenmuseum

Lezten Samstag waren wir mit einer Gruppe von zehn Kindern auf Besuch im Bifora Uhrenmuseum in Schwäbisch Gmünd. Die Bifora Uhrenfabrik war mit ihren 1200 Mitarbeitern damals der zweitgrößte Arbeitgeber in Gmünd. Als Andenken an die Firma und die Geschichte der Messtechnik wurde der Bifora Freundeskreis für die anstehende Gartenschau ins Leben gerufen. Zwei Mitglieder vom Verein luden uns auf eine sehr unterhaltsame und lehrreiche Zeitreise ein. Viele verschiedene historische Zeitmesser von der Sonnenuhr, Öluhr und Kerzenuhr über die erste Turmuhr bis auf die Taschen- und Armbanduhren wurden genau erklärt und Exponate davon gezeigt. Anschließend als Highlight durften die Kinder eine richtige Uhr zusammenbauen. Die viele Zahnräder mit ihren Wellen, Pendel und Zeiger passten mechanisch so genau zusammen, dass die Uhr nach dem Aufziehen eine Laufzeit von 12 Stunden hat. Die Zeit verging wie im Fluge und die Kinder hatten einen tollen Nachmittag. Ein Besuch für groß und klein ist dort wirklich zu empfehlen.

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Bilder von Czeschka

25.01.2015 – Wandergruppe

Hohenstaufen – Rechberg – Hirschhof – Hohenstaufen

Über Nacht hatte es etwas geschneit, was aber die Lust auf eine Nachmittagswanderung bei 20 Teilnehmern nicht schmälern konnte.

Wir starteten an der Albvereinshütte der OG Hohenstaufen. Es ging über den Aasrücken Richtung Rechberg. Kurz vor dem dortigen Schützenhaus bogen wir links ab. Zwischen Metlangen und Reitprechts wurde der Radweg (ehemalige Bahntrasse) erreicht. Auf diesem ging es nun Richtung Maitis. Beim Hirschhof ging es dann wieder aufwärts nach Hohenstaufen, wo in der Albvereinshütte der Abschluss gemacht wurde. Singen, essen und sich unterhalten rundeten einen schönen Nachmittag ab.

Ein Dank an unseren Wanderführer, der auch in dieser Jahreszeit gut begehbare Wege für uns fand.

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Bilder von Ginglseder

24.01.2015 – Ortsgruppe

Von Rivaner bis Cabernet – humorvolle Weinprobe beim Albverein

Mehr als 50 Gäste folgten der Einladung zu einer Genießerweinprobe am letzten Samstag im Foyer der Bürenhalle und wurden mit einem Glas Sekt aus Schillerwein begrüßt. Margret und Werner Kuhnle aus Strümpfelbach präsentierten eine Auswahl aus ihrem reichhaltigen Angebot an hervorragenden Weinen. Der Wengerter zeigte dazu Bilder aus der Arbeit der Winzer im Weinberg und im -keller. Jeder Wein im Glas wurde von ihm beschrieben und zu jedem gab es auch ein passendes Gedicht oder eine Anekdote aus seinem Repertoire. Ein ganz junger Wein aus 2014, ein Rivaner, machte den Anfang. Über Kerner und Muskateller ging es zu einem ersten Höhepunkt, dem 2012er Strümpfelbacher Nonnenberg Riesling trocken „Alte Reben“, einem vollmundigen, ausgereiften und daher eher untypischen Riesling. Ein trockener Roséwein aus Spätburgunder Trauben bildete den Übergang zu den Rotweinen. Frau Kuhnle erklärte, warum der folgende Wein „Der Trollinger“ heißt, damit, dass sich sieben Winzerfrauen zusammen getan haben und ihren Männern die Ureigenschaften eines Trollingers beim Ausbau des Weines vorgegeben hatten. Kein Angleichen an fremde Weinsorten, kein Verfälschen der typischen Stärken sollte die Regionalität und die Eigenheiten der Trollingertraube überdecken. Den Männern ist wohl der Wunsch der Frauen Befehl gewesen und das Resultat kann sich trinken lassen. Nach und nach wurde es jetzt dunkler … im Glas. Nach Muskattrollinger und Samtrot kam mit dem 2012er Merlot ein Spitzenerzeugnis der Kuhnles ins Glas, das zu Recht für den Februar 2015 zum Wein des Monats erklärt wurde. Den Abschluss bildete eine Cuvée Cabernet Auslese aus dem Jahr 2009, im Barrique gereift. Ein kräftiger Wein, den man ruhig auch noch weitere Jahre im eigenen Keller liegen lassen kann, er wird weiter an Klasse gewinnen.

Ein rundum gelungener Abend in harmonischer Stimmung bei ausgezeichneten Weinen ging zu Ende mit einem Spruch des Wengerters, der nur tendenziell zutraf:

„Im Wein liegt die Wahrheit, im Keller liegen wir!“

Großes Dankeschön an die Helfer und natürlich an das Weingut Kuhnle aus Strümpfelbach!

Hans-Jürgen Digel

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Bilder von Digel

04.01.2015 – Wandergruppe

Um Wäschenbeuren

Hurra!!!

Das Wanderjahr 2015 hat gut begonnen. Unsere Wanderung von Rattenharz ins Marbachtal hinauf nach Unterkirneck und wieder zurück nach Rattenharz konnte ohne Regen-Sturm oder Schnee durchgeführt werden. Die Wege waren zwar teils mit Schnee bedeckt oder schmutzig, aber alle kamen unversehrt am Ziel, der Schurwalhöhe in Rattenharz, an. Bei einem Zwischenstopp an der Blockhütte im Marbachtal, wo es für die weitere Wanderung eine Stärkung gab, wurden wir von Renate und Konrad mit SÜSSEM und FLÜSSIGEM verwöhnt.
Bei der Abschlusseinkehr in der Schurwaldhöhe wurde nach Essen und Trinken noch kräftig gesungen.

Besten Dank dem Wanderführer und natürlich unserem Musikanten Gerhard.

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Bild von Ginglseder

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