Familiengruppe: Wanderung zum Felsental bei Geislingen

Der Sonntag, 25. Juni war ein sehr schöner, heißer Sommertag, was einen überzeugten Albvereinler aber natürlich nicht abschreckt, die Wanderschuhe zu schnüren. Was gibt es schließlich Schöneres als in netter Gesellschaft die Natur wandernd zu erkunden?

Wir starteten unsere Wanderung zunächst am Geislinger Bahnhof mit einem knackigen Anstieg zur Burg Helfenstein. Dort nahmen wir die Burg – zumindest temporär – in Besitz, genossen die Aussicht auf Geislingen und gönnten uns eine kurze Rast.

Auf der bewaldeten Hochfläche machten wir uns weiter auf den Weg zum Ödenturm. Dieser diente früher als Wachtturm für die Burg Helfenstein. Heute sorgt der Schwäbische Albverein Geislingen dafür, dass der Turm von der Öffentlichkeit besichtigt werden kann. 118 Holzstufen führen zum Turmzimmer, von wo aus wir eine herrliche Aussicht genossen. Über Weiler, Felder und Wiesen gelangten wir schließlich ins Felsental. Wer noch nicht dort war, sollte sich diese Wanderung auf jeden Fall vornehmen, denn die Natur hat hier ein wahres Kunstwerk geschaffen – nicht nur, was die Felsenformationen betrifft. Wir können die Strecke wärmstens empfehlen!

Über Eybach ging es schlussendlich der Eyb entlang wieder zurück nach Geislingen.

Nach 3,5h Wandern bescheinigte unser Handy eine Wanderstrecke von 12km, sowie verbrauchten 627 kcal. Eine gute Alternative zu einem ‚faulen‘ Sonntagnachmittag! Jedenfalls verrieten dies 9 zufrieden strahlende Wäschenbeurener beim Abschluss der wirklich schönen Wandertour.

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Bilder von Behrendt

Ortsgruppe: Gaugrenzwanderung bei Bad Überkingen

Teilnahme an der Gaugrenzwanderung in Bad Überkingen

Bei herrlichem Wetter konnten Filsgauwanderwart Armin Raff und die Ortsgruppenvorsitzende von Bad Überkingen Lisbeth Buck über 40 Wanderfreunde zur 7. Gaugrenzwanderung am Parkplatz der Autalhalle begrüßen. Aus Wäschenbeuren waren wir mit vier Wanderern beteiligt. Nach einem kurzen Stadtrundgang führte der Weg steil bergauf, aber dankenswerterweise schattig, zum Kahlenfels hoch über dem Filstal. Ein herrlicher Ausblick belohnte für die Mühe des Anstiegs. Auf der Hochfläche wanderte es sich jetzt bedeutend leichter, aber auch sonniger, bis zum Vereinsheim der TG Geislingen am Geiselstein, wo Rast gemacht wurde. Nach einem kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt Geiselstein mit tollem Blick ins Rohrachtal wurde nun der Weg über den Hungerberg in Richtung der Geislinger Teilgemeinde Türkheim gewählt. Einen letzten Aussichtspunkt stellte der Burgstall in Türkheim dar, wo einstmals wohl eine Dienstmannenburg stand. Auf dem Wasserweg, auch „Gullideckelweg“ genannt, ging es nun wieder hinunter ins Tal nach Bad Überkingen und zur nach 12,8 km Wanderung wohlverdienten Einkehr ins Autalstüble.

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Bilder von Digel

Wandergruppe: Truppenübungsplatz bei Münsingen

Am Sonntag, den 11.06.2017, hatten wir ein Ziel mit einer weiteren Anfahrt als Start zu einer interessanten Wanderung im Wanderplan stehen. Wir fuhren zum Parkplatz Bebenstein bei Zainingen, einem Teilort des Gemeindeverbundes Römerstein, am Rande des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen. Hochsommerliche Temperaturen erwartete die 16 Teilnehmer, darunter ein Fachmann (Heinz Franz), der von unserem Wanderführer Konrad engagiert worden war.

Nach einer kurzen Unterweisung (die gekennzeichneten Wege nicht verlassen wegen eventueller Blindgänger im Boden) starteten wir zu unserem ersten Etappenziel, dem Aussichts- und Überwachungsturm „Hursch“. 42 Meter hoch oder 210 Treppenstufen ragte er weit über die dortigen Bäume hinaus. Es war schon etwas ungewohnt: Immer freie Sicht nach unten (Eisengitter als Untergrund) und es waren auch leichte Schwankungen der Konstruktion zu spüren. Ein Teil der Gruppe bewältigte den Aufstieg und wurde mit einer bombastischen Aussicht belohnt. 360 Grad freie Sicht. Im Süden der ehemalige Truppenübungsplatz, heute Kernzone des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Im Dunst in der Ferne noch schneebedeckte Gipfel der Alpen. Richtung Norden Donnstetten und die Türme des Kraftwerks Altbach. Als wieder alle beisammen waren, trug unser Spezialist Heinz Franz uns die Geschichte dieses Geländes vor. Von der Entstehung, über das 3. Reich, die Umsiedlung der Bewohner von Gruorn wegen Erweiterung, bis zur späteren Nutzung durch die Franzosen und anschließend der Bundeswehr. Es war äußerst interessant und kurzweilig.

Genug Pause. Es ging nun zu unserem zweiten Ziel, dem Aussichtsturm „Waldgreut“. Am Wegesrand waren Heckenrosen in voller Blüte, Walderdbeeren einzelne Orchideen und Zittergras zu sehen. Dieser Gittermast auch B2 genannt ist „nur“ 20 Meter hoch, aber von oben eine grandiose Aussicht über das riesige Übungsgelände. Gut die Hälfte der Strecke lag hinter uns und es ging nun zurück nach Zainingen, wo Konrad im Gasthaus Löwen für uns reserviert hatte. Nach ca. 8 km Wegstrecke und 2 3/4 Stunden war unser Ziel in Sicht. Noch ein kurzer Besuch in der evangelischen Dorfkirche vorbei an der „Hülbe“ (Wasseransammlung-See) zur Abschlusseinkehr. Den DURST und HUNGER gelöscht und noch ein paar Lieder gesungen und ein erlebnisreicher und lehrreicher Tag war gegen 19:30 Uhr beendet und wir traten die Heimfahrt an.

Besten Dank an alle, die zu dieser tollen Wanderung beigetragen haben.

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Bilder von Ginglseder