Wandergruppe: Faschingswanderung bei Holzheim

Bestehend aus 27 Wanderern zog sich der Lindwurm  des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Wäschenbeuren von Holzheim aus auf den Rigi. An der Friedenslinde vorbei, führte unser Weg, dem eingezäunten Gelände der Bereitschaftspolizei entlang, auf den Reuteberg. Von hier aus hatten wir beste Aussicht über Göppingen-Holzheim zu den „Dreikaiserbergen“. Weiter ging es nach kurzer Rast Richtung Iltishof. Nachdem der Kegel des Reutebergs umrundet war, eröffnete sich ein ganz anderer Ausblick. Eislingen-Schloß Filseck-Süßen-Donzdorf-St. Gotthard-Ursenwang und die Kette der Schwäbischen Alb lagen im Blickfeld.

Eine Stärkung am Iltishof (ein Schnäpschen und Süßigkeiten von Renate) und die Füße liefen fast von alleine weiter. Durch St. Gotthard über die Landstraße (Richtung Schlat) am Rande von Manzen vorbei hinauf zum Sportgelände und der Gaststätte „Jura“, dem Gelände der Fa Wackler (ETG) wieder nach Holzheim zu unseren Autos. Der Teil „Wanderung“ war nach gut 1 1/2 Stunden und ca. 6 km Weglänge beendet.

Nun ging es zur Abschlusseinkehr  nach Jebenhausen ins Eichertstüble. Da ja heute Faschingssonntag war, hatten fast alle etwas Faschingsmäßiges mitgebracht. Hüte-Stolas-Brillen und sogar kostümiertes war dabei. Gerhard und sein Gitarrist stimmten am Anfang zu Wanderliedern und später zu alten Faschingsliedern an. Gegen 19:00 Uhr wurde ein sehr schöner Nachmittag beendet.

Besten Dank unseren Musikanten, dem Wanderführer sowie allen, die zu diesem schönen Nachmittag beigetragen haben.

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Bilder von Ginglseder

Ortsgruppe: Schwabenausstellung im Landesmuseum

´Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke´, damit beschäftigt sich die derzeitige Sonderausstellung im Alten Schloss in Stuttgart. Für Mitglieder des Schwäbischen Albereins ist eine solche Ausstellung natürlich wie zugeschnitten und so machten sich am vergangenen Sonntag Mitglieder der Wandergruppe und der Familiengruppe mit dem Zug ab Lorch auf den Weg in die Schwabenmetropole. Vor dem Eingang zum Alten Schloss wartete bereits eine große Schlange darauf, eingelassen zu werden. Was für ein schönes Gefühl, als angemeldete Albvereinsgruppe an der Warteschlange vorbei ziehen zu dürfen!

Wir hatten eine Führung durch die Sonderausstellung gebucht und erfuhren viel Wissenswertes, Nachdenkliches und auch Amüsantes. So lernten wir, dass es sich bei den Alemannen und Sueben um genau denselben Völkerstamm handelt und die Begrifflichkeiten synonym verwendet werden. Die Sueben hatten eine schicke Frisur in Form eines Haarknotens, der an der Schläfe zusammengebunden war. Vor dem 19. Jhdt. ´fühlte´ man sich als Suebe. Eine geographische Heimat fanden die Schwaben erst ab dem 19. Jhdt. im Königreich Württemberg. Wir bekamen viele kunsthistorische Schätze zu sehen. Ganz lustig war dann das Sprachlabor mit einem Wettbewerb der schönsten Schwäbischen Ausdrücke. Auch die schwäbischen Klischees über die Kehrwoche, die Häuslebauer und Sparer fehlten nicht.

Am Schluss der Ausstellung wurden wir über die schwäbischen Dichter, Tüftler und Denker aufgeklärt. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist eine gewisse Regina Bardili. Diese Frau wurde 1599 geboren, brachte 10 Kinder zur Welt und hatte 61 Enkelkinder. Als 1916 nach Verwandtschaftsbeziehungen schwäbischer Geistesgrößen geforscht wurde, tauchte immer Regina Bardili unter deren Vorfahren auf. Vielleicht finden Sie ja auch in Ihrem Ahnenbaum Regina Bardili – eine Schande wäre es jedenfalls nicht.

Ein informativer, aber auch amüsanter Ausflug in der Gemeinschaft des Schwäbischen Albvereins:  ´Des war oifach schee´.

Heike Behrendt

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Bilder von Digel und Behrendt

Wandergruppe: Um Hohenstaufen

Der Wettergott hatte mal wieder ein Einsehen mit uns. Zur heutigen Halbtageswanderung war der stürmische Wind eingeschlafen und auch Schnee und Eisreste auf unseren Wegen waren kein Hindernis mehr. Unsere Gruppe von 13 Wanderfreunden startete am Parkplatz „Alte Steige“ durchs Himmelreich Richtung Ottenbach. Oberhalb des „Sonnentalhofes“ durchs Waldgebiet „Breite Eger“ ging es dann nach Eschenbäche. Von hier aus ging es nun stets aufwärts Richtung Wannenhof. Diesen erreichten wir aber nicht, sondern kürzten etwas ab. Nach gut 8 km Wegstrecke , ca. 150 m Höhenunterschied und einer Gehzeit von etwas mehr als 2 Stunden erreichten wir wieder unsere Autos.

Zur Abschlusseinkehr hatte unser Wanderführer Konrad uns in der Albvereinshütte der Ortsgruppe Hohenstaufen angemeldet. Der gemütliche Teil des Nachmittags wurde mit singen, essen , trinken  und intensiven Gesprächen gegen 19:00 Uhr beendet.

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Bilder von Ginglseder

Filsgaujugend: Eislaufen in Adelberg

Am letzten Freitag fanden sich fast 50 Kinder in Adelberg ein, um mit der Filsgaujugend des Schwäbischen Albvereins in die Eishalle zum Schlittschuhlaufen zu gehen. Das gab natürlich an der Kasse erstmal einen ziemlichen Stau, aber schließlich war es geschafft: Jugendleiterin Iris Lippmann hatte alle durchgeschleust und alle Kids konnten mit ihren Betreuern und Eltern auf’s Eis. Manche Anfänger tasteten sich erstmal an der Bande entlang, während die Geübten schon fleißig ihre Runden drehten. Und wenn mal einer auf dem Hosenboden landete gab es viel Gelächter. Die ganze Corona hatte also ihren Spaß und nach zweieinhalb Stunden waren alle begeistert. Vielen Dank für die Organisation an Iris und danke den Teilnehmern aus den Ortsgruppen Adelberg, Faurndau, Gruibingen, Süßen und Wäschenbeuren.

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Bilder von Digel